EhrenamtsGala 2022

Liebe Eltern, Mitglieder und Freunde,

Das Jahr neigt sich dem Ende. Auch wir wollen noch einmal unsere Kräfte bündeln und uns es noch einmal richtig gemütlich machen. Daher möchten wir uns bedanken und laden alle Mitglieder, Freunde und Förderer ein, sich in einem kleinen Rahmen mit uns diesen Abend zu verbringen. Ein kleines Buffet und nichtalkoholische Getränke stehen zur Verfügung.

Zeitgleich werden einige Mitglieder aufgrund ihrer Mitgliedschaft im Verein geehrt. Diese sowie einige Ehrenamtliche bekommen bis zum 20. November 2022 eine gesonderte Einladung.

der geschäftsführende Vorstand

1. Treffen von Bundesprüfern der Nordrhein-Westfälischen Taekwondo Union e.V.

Zum 1. Prüfertreff 2022 trafen sich knapp 70 Bundesprüfer der Deutschen Taekwondo Union in Dortmund. Die Nordrhein-Westfälische Taekwondo Union e.V. als olympischer Taekwondo Landesverband unter dem Landesprüfungsreferenten Richard Solarski war der Veranstalter dieser Veranstaltung.

Dortmunder Verein als Ausrichter

Für die Ausrichtung wurde nach 2019 erneut das Taekwondo Team Kocer e.V. unter der Leitung von Muhammed Kocer (4. Dan) angesprochen, diese Aufgabe zu übernehmen.

Zahlreiche Themen standen auf der Tagesordnung

Neben den üblichen Abläufen der Formalitäten standen auch die Entwicklung des Prüfungswesen im Vordergrund. Hier kamen einige Punkte aus der Änderung der Prüfungsordnung vom 14.05.2022 zur Sprache. Auch gab es neben Mike Paustian auch von Klaus Hartlieb interessante Punkte im Rahmen der Entwicklung des Taekwondo-Sports.

Ehrenamt nicht selbstverständlich

Alle Bundesprüfer sind in ihrer Tätigkeit ehrenamtlich aktiv und viele von Ihnen sind seit Jahren in ihrem Ehrenamt aktiv. Daher gilt hier ein besonderer Dank für das Engagement. Eine leckeres Essen für die Teilnehmer gab es vom Biercafe West. Ein weiterer Dank gilt es den beiden Helfern Emma Siebald und Dominik Belkin für die Betreuung der Gäste, so der 1. Vorsitzender Muhammed Kocer.

Wer sich mehr mit dem Thema Taekwondo beschäftigen möchte, kann sich gerne unter www.tkd-team.deinformieren.

Pink gegen Rassismus

Im Rahmen der Aktion „Pink gegen Rassismus“ wurden von einigen Gruppen der Sportlerinnen und Sportler Bilder während des Trainings gemacht. Besonders im Sport haben wir einen integrativen Faktor, der unsere Aktiven nicht nur anspornt sich zu messen, sondern auch sich gegenseitig zu unterstützen.

Auch wir als Verein setzen hier ein Zeichen, indem wir nicht nur uns positionieren, sondern auch unseren Mitgliedern das besondere an einer Gemeinschaft erleben lassen. Menschen aus mehr als 25 Kulturen bereichern unser Angebot. Dafür ein Danke Schön an alle Mitglieder, Helfer und Engagierte auf allen Ebenen.

3. Dortmunder offenes Sparring

Zu dritten Dortmunder offenen Sparring kamen Hapkido-Praktizierende aus Ahlen, Beckum, Dortmund, Köln und Oelde teil. Mit intensiven Training nutzten die Teilnehmer/innen das Training, um die zahlreichen Elemente des körperlichen Messens und des sportlichen Wettkampfes zu feilen. Im Zentrum der Übungen standen dabei wie gewohnt  das Boxen, das Treten und das Grappling (insbesondere auf dem Boden). Jede der drei Kategorien wurde auch isoliert trainiert, doch um einen realistischen Kampf abzubilden ist der fließende Übergang und die Kombination der verschiedenen Techniken unentbehrlich, so Balco Praeffke vom Taekwondo Team Kocer.

Der Verlauf des Sparrings verlief wie gewohnt: Nach kurzen, gemeinsamen intensiven Aufwärmtraining und einer Einweisung über die Sicherheit und Sport- und Trainingskultur wurde die Matte geöffnet und es konnte nach Herzenslust gekämpft und ausprobiert werden. Dabei wurden mit abwechselnden Partner kurz die erlaubten Techniken abgesprochen (zum Beispiel: nur Tritte) und dann auf den Wettkampflächen ausprobiert. 

Einen gemeinsamen Abschluss mit einem leckeren Essen und einem positiven Feedback für den Lehrgang rundeten den 3. Dortmunder offenen Sparring ab, Der nächste Termin findet am 04. März 2023 erneut wieder statt.

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Selbstbehauptungskurs für ukrainische Mädchen und Frauen

Im Dortmunder Norden in den Räumlichkeiten des Dietrich–Keuning Haus fand ein Selbstverteidigungslehrgang für ukrainische Mädchen und Frauen statt.

Der Nordrhein – Westfälische Hapkido Verband setzte diese Maßnahme mit seinem Dortmunder Mitgliedsverein, dem Taekwondo Team Kocer e.V. vor Ort um.

Dabei erhielten die Teilnehmerinnen Tipps für mögliche Verhaltensweisen und -muster in bedrohlichen Situationen. Ziel war es, einzelne Reaktionen auf mögliche Angriffe zu zeigen. In intensiven zwei Tagen wurden 9 Stunden täglich durch die Teilnehmerinnen und das Trainerteam umgesetzt.

Es wurden auch die erfolgreiche Gegenwehr bei Grenzverletzungen sowie der Einsatz von aktiver und selbstbewusster Körpersprache und Stimme trainiert. Gerade eine laute Stimme steigert auch die Fähigkeiten der Verteidigung.

Unterschiede von Notwehrrechten in den jeweiligen Ländern

Trotz der sommerlichen Temperaturen von 27 Grad in der Halle ließen sich die Teilnehmerinnen nicht nehmen, den Techniken und Anleitungen interessiert und hochmotiviert zu folgen. Zudem wurde intensiv das Notwehrrecht national und international besprochen, da diese sich anders als in der Ukraine den Frauen in Deutschland viel mehr Rechte verleiht.

Dabei empfanden die Teilnehmerinnen vor allem die Wissensvermittlung und die Stärkung der eigenen sportlichen Fähigkeiten als sehr sinnvoll. Aus dieser Gruppe nutzen gleich mehrere Teilnehmerinnen das Angebot, sich mit Ihren Kindern im örtlichen Verein das Kampfsportangebot „Hapkido“ und „Taekwondo“ anzuschauen.

Für das Angebot zur Begleitung in einen Sportverein stehen die ehrenamtlichen pädagogischen Mitarbeiter/innen zur Verfügung.

Kampfsport hat integrative Aspekte

Die Teilnehmerinnen bestätigten, dass der Kampfsport allgemein einen sehr hohen Stellenwert in der Ukraine hat und daher auch das Interesse für solche Angebote auch sehr groß ist!

Einen besonderen Dank gilt den Trainerinnen Samira Ahmadnia und Waltraud Mudrich, den Unterstützer Cüneyt Karadas, Dima und dem Dietrich-Keuning Haus für den Einsatz am Bundesprogramm. Die Maßnahme wurde über das Projekt des Landessportbund NRW unterstützt und durch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration/Die Beauftragte der Bundesregierung für Antirassismus.

Taekwondo Team Kocer e.V. : Letzte Herausforderung vor den Sommerferien gemeistert

Kurz vor den Sommerferien war es wieder richtig spannend in der Turnhalle der Friedensgrundschule im Dortmunder Westen. 16 Prüfungsaspiranten hatten sich über mehrere Wochen intensiv auf die Gürtelprüfung im Taekwondo vorbereitet.

Mit den kleinen Aspiranten begann die mehrstündige Taekwondo Prüfung. Während der gesamten Prüfung mussten die Sportlerinnen und Sportler mit ihrem praktischen Können und ihrem theoretischen Wissen überzeugen den angereisten Prüfer überzeugen. Je nach Gürtelgrad und Alter präsentierten die Sportlerinnen und Sportler verschiedene Grundtechniken, Partnerübungen und Selbstverteidigung in immer höheren Schwierigkeitsgraden.

Bruchtest eine besondere Hürde

Die hohen Kup-Grade mussten sich überdies in der Selbstverteidigung, dem Zweikampf und dem Bruchtest befassen. Für den vierten Kup (blauer Gürtel) musste Samira Feriad zwei Bretter mit einem Tritt und mit der Hand zertrümmern.
Einen besonderen Dank gilt hier den Dan Trägern Alexandra Sosadzin, Patricia Rohr und Dominik Belkin, welche die Prüflinge während der Prüfung begleitet und unterstützt haben, so der 1. Vorsitzende Muhammed Kocer.

Folgende Teilnehmer haben die Prüfung bestanden:

9. Kup: (weißgelber Gürtel)
Nicole Belkin (5), Sara Haag (7), Maximilian Buchwald (11), Haley Huber (11)

8. Kup (Gelbgurt)
Luca Engelmann (6), Nikola Sobiesinka (6), Maria Dzieza (8), Zeynep Gürcan (8), Melisa Bas (9), Sam Knappe (9), Maximilian Paul Neubauer (11),

7. Kup (Gelbgrün)
Elizan Kurt (12), Beyza Gültekin (19)

5. Kup (Grünblauer Gürtel)
Cedrik Braun (15)

4. Kup (Blaugurt)
Martha Siebald (11), Samira Feriad (20)

Hapkido trifft Hanmudo in Dortmund

Am Wochenende vom 03.06. bis zum 05.06.2022 fand in der Sporthalle des Taekwondo Team Kocer e.V. das erste internationale Hapkido-Event in Dortmund seit Ausbruch der Pandemie statt. Dazu kamen die Referenten Ad van Workum (6. Dan Hanmudo) aus den Niederlanden und Ernst Jan Rolloos (6. Dan Hanmudo) aus der Schweiz zum gemeinsamen Training nach Dortmund. Mit dem Schwerpunkt, Einblicke in das Hanmudo zu erhalten, wurde dann über die drei Tage verteilt insgesamt 12 Stunden trainiert. Dazu kamen Teilnehmer aus verschiedenen Vereinen aus ganz NRW, sowie einigen weiteren Gästen aus den Niederlanden.

Hanmudo ist stark mit dem Hapkido verwandt. Es wurde von Dr. Kimm Hee Young entwickelt, welcher in seiner Kindheit unter Anderem Judo und Hapkido trainierte. Daher verwundert es nicht, dass sich im Hanmudo viele Techniken aus dem Hapkido wiederfinden. Der große Unterschied zum Hapkido ergibt sich durch die Struktur des Systems. Alle Techniken sind in „Sets“ von immer 12 Techniken angeordnet, welche in sich zusätzlich eine klare Strukturierung besitzen. Dies soll helfen, die Techniken schneller lernen zu können und die grundlegenden Konzepte schneller aufzunehmen.

Am Freitag und Samstag wurden diese Strukturen an allen Elementen des Trainings verdeutlicht. In der Trainingszeit wurden Schlagtechniken, Tritttechniken und Formen trainiert, und so ergaben sich sehr abwechslungsreiche Trainingseinheiten. Die beiden Referenten wechselten sich in ihren Rollen ab, sodass die Teilnehmer sehr viele Impulse mitnehmen konnten. Am Freitagabend beim Pizzaessen und am Samstagabend im Restaurant konnten viele weitere Erfahrungen mit den Referenten ausgetauscht werden. Diese gaben sich immer sehr offen, und so entstanden viele spannende Gespräche.

Am Sonntag unterrichteten die beiden Referenten jeweils eine eigene Einheit, welche über das traditionelle Hanmudo hinaus ging. Ernst Jan Rolloos unterrichtete eine Einheit in Hapkizen. Die Bewegungen im Hapkizen ähneln klassischen Hapkido- (oder Hanmudo-) Bewegungen; hier steht aber der meditative Aspekt und das Training gemeinsam mit (nicht gegen) dem Partner im Vordergrund. Zum Schluss gab Ad van Workum einen Einblick in „Tactical Self Defense“, eine möglichst realistische Form der Selbstverteidigung. Seine vieljährigen Erfahrungen als Polizist konnten hier viele Einblicke in „wirkliche Auseinandersetzungen“ geben und rundeten den Lehrgang sehr gut ab.