Rückblick „Prävention Sexualisierte Gewalt im Sport“

Exakt drei Jahre ist es nun her, als der Verein Taekwondo Team Kocer alle Qualitätsstandards zur Aufnahme in das Qualitätsbündnis zum Schutz vor sexualisierter Gewalt im Sport erfüllt hat. Diese wurde 2016 mit einer Mitgliedschaftsurkunde bestätigt, welche durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW sowie durch den Landessportbund NRW ausgezeichnet wurde.

Frühzeitige Präventionsarbeit im Sport

Als einer der ersten Vereine haben wir uns auf dem Weg gemacht, Kinder und Jugendliche in den Strukturen des Sports zu stärken und zu schützen, so der 1. Vorsitzende Muhammed Kocer. Vor allem im Taekwondo-Sport im Verein haben wir derzeit fast 80% Kinder und Jugendliche ab 5 Jahren.

Mit der Anpassung der Satzung, der Einrichtung einer Referentin für Prävention und regelmäßigen Fortbildungen von Verantwortlichen, Erstellung einer Kinderschutzordnung und Materialien für die Aufklärung haben wir große Schritte im Themengebiet im Verein gemacht. 

Regelmäßige Fortbildungen

Seitdem wurden alle Trainer, Jugendleiter und Vorstandsmitglieder geschult. Wir haben uns dieses freiwillig auf die Fahnen geschrieben, um alle mit ins Bott zu holen und für dieses Thema zu sensibilisieren. Zahlreiche Sicherheitsaspekte wurden durch Experten ehrenamtlich installiert. Durch unsere Eltern und Angehörigen ist diese Arbeit im Verein ist das besonders als wichtig und positiv erachtet worden. 

Deswegen haben wir das ganze sogar auf freiwilliger Basis auch auf unsere Eltern erweitert, so Kocer. Zudem sind auf allen Ebenen Sozialpädagogen oder andere Fachkräfte für die Kinder und Jugendarbeit aktiv beteiligt.

Wer mehr über die Arbeit des Vereins wissen will, kann sich unter www.tkd-team.de erkundigen.

Muhammed Kocer erhält höchste Sportauszeichnung des Landes NRW

3. v.l.

Die Staatsekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, hat Muhammed Kocer in Vertretung von Ministerpräsident Armin Laschet die Sportplakette, die höchste sportliche Auszeichnung des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen einer Festveranstaltung im Capitol Theater in Düsseldorf verliehen. Insgesamt wurden die 20 Ehrengäste ausgezeichnet.

Gleichzeitig feiert die Sportplakette des Landes Nordrhein-Westfalen 2019 ihr 60-jähriges Jubiläum. Um dieses zu würdigen, wurden die zu Ehrenden für die Jahre 2018 und 2019 in dieser besonderen Ehrungsveranstaltung zusammengefasst.

Ethische Werte und schnelle Bewegungen

Mehr als 30 Jahre gehört der olympische Taekwondo-Sport zum Leben von Muhammed Kocer (43). „Als Kind wurde ich zu einer Trainingseinheit in einem Sportverein in meiner Heimatstadt Witten überredet. Danach habe ich vom ersten Tag an viel Spaß und Bereitschaft am mitmachen im Taekwondo-Sport gefunden. Es waren vor allem die dynamischen und schnellen Techniken“, so Kocer, „aber auch der Respekt gegenüber meinem Trainingspartner in der Halle.“

„Wie die meisten in meinem Alter hatte ich bereits verschiedene Sportarten ausprobiert, jedoch konnte mich keine davon überzeugen, bzw. ich hatte vielleicht nicht die Motivation oder das geeignete Talent dazu.“ 

„Neben der sportlichen Karriere habe ich vor allem das Ehrenamt betrieben. In vielen Bereichen wurde ich geblockt, es wurden mir Ratschläge von sogenannten langjährigen Ehrenamtlichen gegeben. Es wurden nicht vorhandene Paragraphen genannt. Man vergaß mich einzuladen. Aber manchmal bin ich durch Zufall in ein Ehrenamt gelangt, zum größten Teil jedoch auch mit viel Leistung, großem Wissen und persönlichem ehrenamtlichem Engagement andere überzeugt. Denn unter Ehrenamtverstehe ich die aktive Bereitschaft und auch die Kraft zur Umsetzung. Mit Reden kommt man nicht weit!“

Ehrenamt wandelt sich – Ich auch!

„Auf die Frage hin, ob ich selbst noch viel ehrenamtlich unterwegs bin, kann ich nur sagen, dass mir das mehrstündige Kinder- und Jugendtraining mindestens einmal die Woche als Übungsleiter und Trainer immer noch Spaß macht. Gerade die Kleinsten brauchen viel Übung, um motorische Fähigkeiten zu entwickeln. Vor kurzem habe ich sogar mein 20-jähriges Jubiläum als Fachschaftsleiter Taekwondo im EN-Kreis mit einem Kaffee genießen können. Da waren zwei alte Freunde und Vorsitzende anderer Taekwondo Vereine aus dem Kreis zu Besuch.“

„Aber auch in meinem Heimatverein bin ich ehrenamtlich als Vorsitzender seit 13 Jahren tätig. Meine Aufgabe hat sich dort aber geändert. War es am Anfang die Aufgabe, neben dem gesamten Vereinsalltag junge Menschen für ein Ehrenamt zu motivieren, sehe ich heute meine Aufgabe darin, ihnen optimale Rahmenbedingungen zu schaffen und entsprechend Ihrer Fähigkeiten ein Aufgabenfeld zu bieten. Dadurch sind sie viel motivierter und die Bereitschaft steigt, etwas zu leisten.“ 

Die Sportplakette ist die höchste Auszeichnung, die das Land für herausragendes ehrenamtliches Engagement im Sport vergibt.

„Auch wenn die zahlreichen Ehrenämter heute fester Bestandteil meines Lebens ist und damit vieles nicht mehr so aufregend ist, mache ich das alles immer noch gerne“, sagt Kocer. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich selber zahlreiche Hürden in Sportorganisationen hatte und diese überwinden musste.“

Wie es in Zukunft weitergeht? 

„Auf jeden Fall liegt mir das Training im Verein als Übungsleiter. Wenn man bedenkt, dass wir mehrere Sportlerinnen haben, die mehrfach die Woche z.B. aus Köln zum Training anreisen, obwohl es kein Leistungssport ist. Denke, es ist das gelebtes Teamgefühl.“

„Zudem ist meine sogenannte zweite und dritte Generation der Ehrenamtlichen im Verein und auf vielen sportpolitischen Ebenen sehr aktiv: knapp 30 Übungsleiter- oder Trainerlizenzinhaber, 11 DOSB Jugendleiterlizenzinhaber sowie 5 Vereinsmanager C und B. Ich binde diese in viele Prozesse mit ein und lasse ihnen auch viel Spielraum. Und wenn dann „Gute Ergebnisse“ am Ende vorhanden sind, kann man nur lächeln. Und wenn nicht, lebe ich nach dem Motto „Fehler machen ist erlaubt“.“

„Für einige Projekte in einem meiner Ehrenämter habe ich bereits 2016 die Bundesverdienstmedaille bekommen, welche auch über das Bundesland heraus gingen.“

Taekwondo (Dan) Schwarzgurt – Prüfung für Menschen mit Handicap

Beginn der Dan Prüfung für Menschen mit Handicap2. Juni 2019
Beginn der Dan Prüfung für Menschen mit Handicap

Erfolgreicher Abschluss der Mitgliederversammlung 2019

Erfolgreicher Abschluss der Mitgliederversammlung 2019

Liebe Mitglieder, Eltern und Freunde,

das Jahr 2018 ist sehr erfolgreich beendet worden und es hat sich gezeigt, das langfristige Ziele und Planungen den Verein weiter voranbringen. Wir stehen finanziell sehr solide auf eigenen Füßen und wollen wir in den nächsten Jahren einiges bewegen.

Sportvereine stehen immer mehr vor großen Herausforderungen. Mitgliederzahlen werden weniger, die Bereitschaft sich im Verein zu engagieren wird geringer. Hier konnten wir seit Jahren durch zahlreiche Projekte und vor allem durch das Engagement vieler Mitglieder aktiv entgegenwirken

2018

Vom Eltern – Kind Training bis zur Jugendfreizeit Ketteler Hof war alles dabei. Auch unsere Jahresabschlussfeier, welche aufgrund der Zeitplanung erst in den Weihnachtsferien stattfand, wurde knapp von 50 Personen besucht. Hier besonders ein Dank an die Helfer und Planer dieser Veranstaltung.

Ausbau von Unterstützern für das Vereinsleben

Neue Mitglieder und Freunde haben sich uns angeschlossen und unsere Kooperationspartner und Förderer haben uns versprochen, auch 2019 weiter an unserer Seite zu stehen und uns zu unterstützen. Diese werden wir 2019 auch intensiv einfordern.

Perspektiven für 2019

2019 stehen viele Projekte und Veranstaltungen auf unserer Agenda. Angefangen mit dem Landeskampfrichterpflichtlehrgang der NWTU am 20. Januar 2019 (Landesfachverband in NRW) sind zahlreiche kleinere kleine und größere Projekte im Plan. Alle weiterein Informationen gibt es an der Pinnwand und der Vereinsapp.

Spiel- und Bewegungsfest „Begegnung bei Bewegung“ in Dortmund – Marten am 21.09.2018


Die Sportjugend im SSB Dortmund e. V. richtete im Rahmen des Landesprojektes „KommSport“ am Freitag, den 21.09.2018 von 9:45 bis 14:00 Uhr, das interkulturelle und generationsübergreifende Spiel- und Bewegungsfest „Begegnung bei Bewegung“ auf dem Gelände der Friedens Grundschule aus. Dezernentin Frau Zoerner, Schulrätin Frau Doyscher-Lutz und Schulleitung der Friedens Grundschule Frau Dreps eröffneten das Spiel- und Bewegungsfest bei noch gutem Wetter und begrüßten alle Beteiligten, insbesondere natürlich die Kinder.

Im Anschluss an die Grußworte stellte eine Seniorentanzgruppe aus Dortmund ihr ganzes Können unter Beweis. Auf Grund des leider unbeständigen Wetters, haben von rund 850 angemeldeten Kindern nur ca. 500 Kinder der Grundschulen und Kindertageseinrichtungen aus dem Stadtbezirk Lütgendortmund teilgenommen.

Die Vorschulkinder sowie die 1. und 2. Klassen liefen bei noch recht gutem Wetter von 10:00 bis 12:00 Uhr durch die Stationen. In der zweiten Phase haben aufgrund des Wetters nur noch Kinder der Friedens Grundschule teilgenommen. Einige Stationen wurden für die Kinder in dieser Zeit in die Sporthalle der Schule verlegt. Zu den Bewegungsstationen gehörten unter anderem eine Hüpfburg, ein Kletterfelsen, Trainingsstationen der Vereine Taekwondo Team Kocer e. V., TSC Eintracht Dortmund e. V. und THS Blau-Weiß e. V. Lütgendortmund sowie viele weitere Kleinspielgeräte. Da dieses Spiel- und Bewegungsfest nicht nur für Kinder gedacht ist, sondern auch die Generationen und Kulturen verbinden möchte, waren die direkt in der Nachbarschaft liegenden Jugendfreizeitstätten, Senioreneinrichtungen und Migrantenselbstorganisationen ebenfalls mit eingeladen.

Ein „Netzwerk-Café“ lud zum Austausch und Entwickeln neuer innovativer Kooperationen ein. Bewegung, Spiel und Sport sind für die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen von großer Bedeutung. Sport vermittelt in seiner ganzen Vielfalt unterschiedliche Erfahrungen: Freude und Spaß an der Bewegung, motorische Fertigkeiten und Fähigkeiten, soziale Kompetenzen und kognitive Fertigkeiten. Zur erfolgreichen Umsetzung des Projektes „KommSport“ ist ein lokales (Bildungs-)Netzwerk unabdingbar. Hier arbeiten der Fachbereich Schule, der Ausschuss für den Schulsport und der StadtSportBund/Sportjugend Dortmund eng zusammen und führten unter anderem dieses Sportfest gemeinsam durch.

Quelle: https://www.ssb-do.de/startseite/service/news?id=17989

Bild: Sportjugend Dortmund

Übungsleiter C Lizenz für Waltraud Mudrich – Ehrenamtliches Engagement für Team Kocer

 

Waltraud Mudrich, Mitarbeiterin der Bergischen Universität und Mitglied des Taekwondo Team Kocer e.V. erhielt die Übungsleiter C Lizenz des Deutschen Olympischen Sportbundes im Rahmen Ihrer abgeschlossenen Übungsleiter C Ausbildung beim Stadtsportbund Köln.

Die Übungsleiterausbildung umfasst 120 Lerneinheiten und beinhaltet zahlreiche Bereiche aus dem Vereinsrecht sowie Kenntnisse im Bereich der Anatomie des Menschlichen Körpers. Diese Lizenz wird als Grundvoraussetzung empfohlen, um Sportartspezifisch und Sportartübergreifend weitere Qualifikationen zu erwerben.

Ein Ziel in Richtung Ehrenamt

Es wird für viele Sportvereine auch immer schwieriger, engagierte Ehrenamtliche zu finden und Sie langfristig an den Verein zu binden, so das Vorsitzender vom Taekwondo Team Kocer e.V.. Den Zugang zum Taekwondo Sport hat die studierte Lehrerin über den Hochschulsport gehabt und sich dann an den Taekwondo Verein im Westen Dortmunds gebunden. Dabei unterstützt die Trägerin des blauen Taekwondo Gürtels den Verein in vielen Belangen, vor allem der Lehrerfortbildung mit Kooperationspartnern und der Erstellung von konzeptionellen Materialien im Bereich der Bildung für die Schule und die Kindergärten.

 

Pro Bono Ehrenamt im Dortmunder Taekwondo Verein

Pro bono ist eine Form des Ehrenamts, bei denen die pro-bono-Kräfte spezifische Kenntnisse und Fähigkeiten einbringen. Das Engagement erfolgt dabei zeitlich begrenzt, freiwillig und ohne Bezahlung oder zu einer Bezahlung, die deutlich unter dem marktüblichen Preis liegt. Quelle: Wikipedia

Dabei bietet das Ehrenamt im Sportverein vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten an. Vom Gruppenhelfer bis zum Jugendsprecher, vom Trainerassistenten bis zum Jugendleiter sowie die zahlreichen Vorstandsfunktionen und Beauftragte für gesellschaftliche Themen. Um Ehrenamtliche langfristig an den Verein binden zu können, müssen wir auch deren Fähigkeiten und auch die Bereitschaft kennen, unter welchen Voraussetzungen Sie sich engagieren können und wollen.

Für Mudrich steht die Entscheidung klar. Ich würde mich im Taekwondo Sport immer wieder engagieren. Und man gleichzeitig etwas für den Beruf erlernen und sich zusätzlich qualifizieren. Und vor allem macht es Spaß.

Wer mehr über den Taekwondo Sport, das Ehrenamt im Verein oder allgemein informieren möchte, kann sich unter www.tkd-team.de informieren.

 

Vorführung auf dem SPD Fest in Marten

Mit einem kleinen Team zur Vorführung und einigen Helfern nahmen am 02. September 2018 an der Friedensgrundschule das Taekwondo Team Kocer zum ersten Mal am Fest der SPD teil.

Zeitgleich konnten einige Ehrenamtes den Grillstand belegen, welche für den Verkauf von Würstchen und Poems sich eingeteilt hatten.

In der etwa 10 Minuten dauernden Vorführung konnte neben verschiedenen Techniken an der Pratze und aus dem Wettkampfbereich auch der Stockkampf aus dem Selbstverteidigungsprogramm gezeigt werden.

Aber auch Bruchtest war schön anzusehen. Während Patricia Rohr mit einem Ellenbogen ein Bruchtest beim ersten Versuch erfolgreich zerbrach, schaften auch N.und Kevin mit Standard Taekwondo Techniken Ihren Bruchtest beim ersten Versuch.

Die Zielgruppe waren nicht Kinder und Jugendliche, sondern Erwachsene und Senioren. Für uns als Verein ist es natürlich auch schön zu sehen, das nicht nur Kinder und Jugendliche Wissen, das wir hier an dieser Grundschule trainieren, sondern auch die Erwachsenen und Senioren, so der 1. Vorsitzende Muhammed Kocer.

Aber auch unsere neuen T-Shirts waren ein Augenfang für die Zuschauer.

Wer mehr über den Verein wissen möchte, kann sich gerne unter www.tkd-team.de informieren.

Hapkido Kurs etabliert sich in Lütgendortmund

 

Mit koreanischen Kommandos werden die anwesenden Teilnehmer motiviert. Die Sportler hören dabei gut auf den Trainer Dr. Markus Frenkel, der alle Teilnehmer im Blick hat. Seit einigen Wochen existiert bereits der Hapkido Kurs im Taekwondo Team Kocer e.V. und es hat sich bereits ein Dutzend Personen zusammengefunden. Das Training findet immer Mittwoch abends ab 20 Uhr in der Turnhalle der Friedensgrundschule im Westen Dortmunds statt. Unter der sportlichen Leitung werden gerade einfache Selbstverteidigungstechniken geübt.

Die Sportart, welche Ihren Ursprung in Korea hat, ist sehr stark auf  die Selbstverteidigung aufgebaut, weist aber auch Elemente einer Angriffssportart auf.