Neujahrsgruß 2020

Liebe Mitglieder, liebe Eltern, Freunde und Förderer, 

das Jahr 2020 steht vor der Tür und wir können auf das geleistete stolz sein. Nicht nur viele neue Mitglieder haben den Weg zu uns gefunden, sondern auch zahlreiche Unterstützer und Förderer, die unsere Arbeit wertschätzen. 

Einen besonderen Dank gilt es natürlich auch an alle Helfer, sei es im Verein oder auch außerhalb, welche sich mit zahlreichen ehrenamtlichen Stunden der Unterstützung des Vereinsbetriebes mitgewirkt haben. 

Finanziell stehen wir trotz großer Anschaffungen im Rahmen einer soliden Kassenlage für die Jahre 2020 und 2021 gut gewappnet. 

Sportlich konnten wir nach der Unterstützung für die Dienstagsgruppe mit Bernhard Thomys auch zusätzlich 7 neue Übungsleiter ausbilden, welche sich in verschiedenen Projekten 2020  des Vereins unterstützend mitwirken können. 

Mit der Dan Prüfung im Dezember haben es 5 neue Schwarzgürtel geschafft, ihr Ziel zu erreichen. In den nächsten 18 Monaten werden noch einige folgen. 

Aber auch mit der Auszeichnung „Sterne des Sports“ konnten wir einen weiteren Preis für den Verein gewinnen, welche die Qualität wiederspiegelt.

Auch die Neuausrichtung der Jugendarbeit ist 2020 ein größeres Projekt, da mehr als 90 % der Mitglieder unter 27 Jahre ist. Und zeigt es auch welch tolle Arbeit in unserer Jugend geleistet wird und wie gut wir uns inzwischen im Jugendbereich aufgestellt haben.

Mit unserer EhrenamtsGala haben wir ebenfalls den Nerv der Zeit getroffen. Knapp 50 anwesende Gäste konnten mit der Unterstützung des BierCafe West bewirtet werden und vereinzelt unsere Jugendarbeit unterstützen wird. 2020 werden wir diesen besonderen und wertschätzenden Tag im Sinne unserer ehrenamtlichen Helfer wiederholen.

 Wir haben aber auch aus einigen Fehlern der Vorjahre gelernt und wollen diese verbessern. Je mehr Impulse auch kommen, umso eher können wir gemeinsam versuchen, diese zu verändern. 

Zur Zeit finden Gespräche aufgrund des massiven Ausbaus unserer Hallenzeiten mit der Stadt Dortmund statt und wir hoffen, dass einige Planungen zeitnah umgesetzt werden können. 

Sehr gut gestaltet sich weiterhin unsere Zusammenarbeit mit dem Taekwondo Landesverband in NRW sowie weiteren Sportorganisationen. Gleich mehrere Maßnahmen finden 2020 erneut im Dortmund statt. 

Ich möchte mich bei allen ehrenamtlichen geschäftsführenden Vorstandskollegen, den Referenten, Trainern und allen Vereinsengeln und Helfern für die gute und sehr harmonische Zusammenarbeit bedanken. 

Ich wünsche Euch einen guten Start ins neue Jahrzehnt und freue mich, euch ab dem 07. Januar 2020 wieder zu sehen. 

 Muhammed Kocer

  1. Vorsitzender

Taekwondo-Prüfung in Dortmund

Sportler bestätigen Leistung

Zur 2. Taekwondo-Prüfung sind neben den kleineren Neuzugängen, auch einige hochgraduierte Mitglieder des Taekwondo Team Kocer e.V. angetreten. Als Bundesprüfer der Deutschen Taekwondo Union wurde der Landesjugendleiter der Nordrhein-Westfälischen Taekwondo Union, Mehmet Güloglu (4. Dan) eingesetzt. 

In der 4,5 stündigen Kup-Prüfungen wurden die erlernten Kenntnisse entsprechend der Prüfungsordnung abgefragt. Es ist wichtig, das die Prüflinge das gesamte Repertoire erlernen, damit irgendwann mal selber gute Trainer und Übungsleiter werden, so Mehmet Güloglu aus Neuss.

Dabei wurden der traditionelle Formenlauf, die erlernten Grundtechniken, Steps und Kicks, Selbstverteidigung im Stand, Boden und gegen Stockangriffe abgefragt. Zudem galt ein großer Bereich dem wettkampforientierten Freikampf. Für einige hochgraduierten Prüflinge stand neben dem grundlegenden Prüfungsprogramm noch ein Bruchtest an. Aufgrund der guten Leistungen durften alle Prüflinge nach viel Lob und persönlichen Ratschlägen von Prüfer Mehmet Güloglu ihre Urkunde zum nächsthöheren Kup entgegennehmen. Für Waltraud Mudrich und Emma Siebald war es die letzte Gürtelprüfung, so der 1. Vorsitzende Muhammed Kocer. Die nächste Gürtelprüfung für beide wird die Prüfung zum 1. Dan sein, dem sogenannten schwarzen Gürtel.

Bei Interesse sind Kinder, Jugendliche und Erwachsene herzlich eingeladen, jederzeit an einem kostenlosen Probetraining teilzunehmen. Nähere Informationen zu den Trainingszeiten und dem Kampfsport Taekwondo sind auf der Website www. tkd-team.de zu finden.

Zum 9. Kup (weißgelben Gürtel)

Ömer Bice, Noel Herrmann, Lukas Kirschner, Elizan Kurt, 

Zum 8. Kup (gelben Gürtel)

Leon Kilinc, Janik Meyer, Luca Krajewski, Abderrahman Dhibi, Lea Matthieu 

Zum 7. Kup (gelbgrünen Gürtel)

Sarmad Ahmad, Salmana Ahmad, Helin, Sayan, Lorin Sayan, Sefa Dinc, Simon Scherbring, Ben Herrmann

Zum 6. Kup (Grünen Gürtel)

Sophie Kochems und Linda Oehl, 

Zum 5. Kup (Grünblauen Gürtel)

Martha Siebald, Meltem Sir

Zum 4. Kup (Blauen Gürtel)

Thorben Püttmann und Marcel Meister

Zum 1. Kup (Rotschwarzen Gürtel)

Emma Siebald und Waltraud Mudrich

Teambuilder und Talententwickler

Neue Übungsleiter im Taekwondo Team Kocer e.V.

Mit dem Titel „Übungsleiter C des Deutschen Olympischen Sportbund“ schlossen gleich 5 Mitglieder des Taekwondo Team Kocer die Ausbildung ab. 120 Unterrichtseinheiten sowie zahlreiche Hausaufgaben absolvierten 

Mit viel Einsatz und Engagement haben die drei weiblichen und 2 männlichen  Taekwondo-Sportler im Alter von 19 bis 26 Jahren mit besonderem Erfolg abgeschlossen“, so Muhammed Kocer und 1. Vorsitzender des Vereins. 

Mit Meltem Sir, Cherin Krause, Ngoc Ahn Noc, Eduard Shaposhnik und Sefa Dinc haben 2019 somit 5 weitere einen großen Schritt in das Ehrenamt gemacht. Anfang 2018 haben wir als Verein beschlossen, eine kleine Traineroffensive zu starten, um das vorhandene Potenzial im Verein zu finden und zu fördern.

Förderung des jungen Engagement

Mit der Ausbildung bauen wir neue Nachwuchstrainer, die im Breitensport das Vereinstraining unterstützen sollen. Durch das erlangte Wissen werden Sie auch für die berufliche Zukunft fit gemacht. Selten findet man so gute Möglichkeiten, sich mit Spaß in neue Aufgabengebiete zu begeben, wie im Sportverein.

Interessierte, welche sich für den Taekwondo-Sport interessieren, können sich gerne unter www.tkd-team.de erkundigen.

Das WIR gewinnt – Hapkido Lehrgang in Dortmund

Das WIR gewinnt – bei unserem diesjährigen Gemeinschaftslehrgang in Dortmund blieben wir nicht unter uns – ganz im Gegenteil – unser Gemeinschaftslehrgang richtet sich an alle Kampfkunst interessierten und somit konnten wir neben Teilnehmern verschiedener Hapkido-Stile auch Sportler aus z.B. dem Taekwondo und Haidong Gumdo für diesen Lehrgang begeistern. Ausrichter war der Verein Taekwondo Team Kocer e.V. mit Ihrer Hapkido Gruppe. Gemeinsam trainierten wir über zwei Tage in den Sporthallen der Fine-Frau-Grundschule in Dortmund-Dorstfeld. Die Sportler entsprechend nach Ihrem Alter in zwei Gruppen aufgeteilt, damit die Referenten ihr Programm entsprechend der Zielgruppe anpassen konnten.

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Zahlreiche neue Dan Träger stellen Können unter Beweis

Taekwondo-Schwarzgurt Prüfung in Dortmund

Zur Dan Prüfung der Nordrhein-Westfälischen Taekwondo Union (NWTU) reisten 21 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesland nach Dortmund an. Als Ausrichter der Dan Prüfung fungierte der Verein Taekwondo Team Kocer e.V., welcher diese im Auftrag der NWTU bereits zum fünften Mal ausrichten durfte. 

Ein Jahr Vorbereitungszeit 

Die anwesenden Prüflinge wurden in mehrere Gruppen unterteilt, welche die Alters- und Graduierungsspezifikationen berücksichtigte. Während die jüngste Teilnehmerin gerade mal 13 Jahre alt war, konnte der älteste Teilnehmer bereits 50 Jahre vorweisen.

Drei Bundeprüfer

Als Prüfungsgremium werden immer erfahrene Prüfer eingesetzt, so der Landesprüfungsreferent der NWTU, Richard Solarski aus Köln. Den Vorsitz hatte der Vizepräsident der NWTU, Franz-Peter Erberich. Die weiteren Bundesprüfer Levent Büyüktunca aus Neuss und der Vorsitzende des Dortmunder Vereins Muhammed Kocer machten das Team komplett.

In der knapp 7 Stunden dauernden Prüfungsdauer wurden die Kampfsportler den ganzen Tag lang in den verschiedenen Disziplinen des olympischen Taekwondo-Sports geprüft. Es begann mit dem Prüfungsfach „Grundtechniken“. Im Bereich Formenlauf stellten die Teilnehmer die für die Prüfung notwendige Poomsae, ähnlich einer Kür. Hier müssen die Sportler vor dem anwesenden Publikum das Publikum und das Prüfungskomitee überzeugen. 

Nach diesem Prüfungsfach legte sich die anfängliche Nervosität ein wenig, zumal die zweite Disziplin Ilbo-Taeryon, ein abgesprochener Zweikampf, mit einem Partner vollzogen wird. Im Bereich des olympischen Zweikampfes wurde nach taktischen oder technischen Anweisungen gekämpft, bevor die Prüflinge unter realistischen Bedingungen ihr erlerntes umsetzen konnten. 

Beim Prüfungsfach Selbstverteidigung mussten die Anwärter Angriffe mit Fuß oder Faust, Stock oder Messer parieren beziehungsweise sich aus dem Stand oder Bodenlage befreien. Bei den für die Zuschauer immer an der spektakulärsten Disziplin zerschlugen die Teilnehmer mit zum Teil spektakulären Techniken mehrere Zentimeter dicke Bretter. 

Das gelang bei den meisten Prüflingen mehrheitlich ohne große Probleme. Am Ende reichte es zwar nicht für alle Prüflinge, jedoch sollte dies nicht als eine Niederlage gewertet werden, sondern die Stärke zeigen, wieder aufzustehen und noch intensiver sich vorzubereiten.

Bildquelle: Richard Solarski

Taekwondo-Boom in Dortmund

In den letzten Monaten berichten immer wieder Vereine der Nordrhein-Westfälischen Taekwondo Union über zahlreiche Neuanmeldungen im Taekwondo-Sport. Auch wir hatten in den Monaten vor den Sommerferien hohe Anmeldezahlen, so der 1. Vorsitzende Muhammed Kocer

Dabei sind für viele Eltern gerade der Selbstverteidigungsaspekt Ihrer Kinder wichtig. Deswegen sollen viele so früh wie möglich lernen, sich selbst du verteidigen. In erster Linie ist ein Kind einfach nur ein „Kind“. Es lernt spielerisch, es lernt von den Verhalten der Eltern und natürlich von seiner Umgebung. 

Gefühle von Kindern ernst nehmen, um emotionale Entwicklung zu fördern

Wenn hier viel zu früh etwas gefordert wird, was ein Kind noch nicht leisten kann oder will, dann resigniert es und zieht sich zurück.

Deswegen ist es für die meisten Kampfsportarten, darunter auch Taekwondo pädagogisch sinnvoll, erst einmal in der Sportart anzukommen und sich wohl zu fühlen. Erst dann kann man Kindern gezielt beibringen, Techniken zu erlernen und zu erleben und auch mal gegenüber größeren spielerisch auszuprobieren.

Kinder haben eine andere Denkweise als Erwachsene.

Während von aussen manchmal das Training chaotisch wird und nichts mit den asiatischen Filmen zu tun hat, lernen die Kinder viel. Aber sie lernen mit Spaß und Altersgerecht, so Kocer.

Wenn wir den Eltern vermitteln, das Ihre Kinder spielerisch mit 5-6 Jahren beim aufwärmen bis zu 600m – 800m laufen, dann wird die Situation klarer. 

Wer mal Taekwondo für Kinder sich anschauen möchte, kann dies gerne in der Friedensgrundschule in der Lina-Schäfer Straße 36 in der Zeit von Donnerstags 16:00 Uhr bis 17:00 Uhr oder Freitags von 18:45 – 19:45 Uhr machen. Einfach lange Turnhose und T-Shirt, eine Plastikflasche mit etwas zu trinken und natürlich viel Spaß.

Vorankündigung zur Einladung der EhrenamtsGala Taekwondo

Die Gespräche und Vorbereitungen für die Ehrenamtsgala des Taekwondo Team Kocer e.V. am 07. Dezember 2019 in Dortmund laufen auf Hochtouren. 

Wie in den letzten Jahren wollen wir einen wertschätzenden Rahmen für das besondere Engagement unserer Ehrenamtlichen und Helfer schaffen. Aber auch einige Mitglieder bekommen Ehrungen für Vereinstreue und sportliche Leistungen an diesem Abend.

Unterstützung für die Ehrenamtsgala

Dieses Jahr konnten wir die Familie Karadas vom BierCafeWest am Westpark als Förderer gewinnen. Obwohl meine Frau und Ich keine Mitglieder des Taekwondo Vereins sind, haben wir über viele Personen nur positives über die Vereinsarbeit gehört, so Cüneyt Karadas. Nach einem kurzen und sehr interessanten Gespräch mit dem geschäftsführenden Vereinsvorstand haben wir uns entschlossen, die Arbeit des Vereins im Bereich des Ehrenamtes zu unterstützen.

Erste Auszeichnung für das Ehrenamt bereits 2011

Aus Vereinssicht ist dies ein Glücksgriff, so der 1. Vorsitzende. Wie in vielen Vereinen leben wir auch von Ehrenamt. Bereits 2011 haben wir koordinierende Ämter wie den Ehrenamtsmanager eingesetzt, einen Ehrenamts-Oscar an besonders engagierte im Verein verteilt. Dafür haben wir damals im Jahr des Ehrenamtes einen Preis des Landessportbund NRW bekommen sowie 1000 Euro für unsere Arbeit. Wichtiger war es, dass dies für unseren Verein als Ideen und Wegbereiter für viele neue Möglichkeiten in dem Thema fungierte. Diese haben wir immer weiter forciert, so dass immer mehr Menschen eine wichtige Stütze des Vereins geworden sind, so Muhammed Kocer.

Eintrittskarten sind begrenzt

Wir haben die Anzahl unserer Eintrittskarten begrenzt, da Wir den ehrenamtlichen das Gefühl geben wollen, eine Wertschätzung zu erhalten. Die Eintrittskarten kosten für Kinder und Jugendliche 7,50 Euro. Erwachsene zahlen 12,50 Euro und Vereinsfremde mit Bezug zum Verein 15,00 Euro. Darin enthalten ist ein Buffet und alle alkoholfreien Getränke. 

Die Karten sind während des Trainings bei Tina Rohr erhältlich. Die Veranstaltung beginnt ab 16:30 Uhr – 22:00 Uhr. 

Anschrift: BierCafe West, Lange Str. 42, 44137 Dortmund


Kaderlehrgang 07/2019 Taekwondo der Nordrhein – Westfälischen Taekwondo Union

Impressionen vom Abschlusskaderlehrgang in Dortmund 

Am 07. Juli kamen u einem Kaderlehrgang im olympischen Zweikampf 24 Leistungssportlerinnen und Sportler nach Dortmund. Gastgeber war das Taekwondo Team Kocer e.V.

Unter der fachlichen Anleitung des Landestrainers Ünal Öztürk aus Gladbeck und Assistenztrainers Yannick Tafrey aus Dortmund wurden technische und taktische Trainingseinheiten eingeübt. In dieser Einheit wurden die anwesenden Sportler noch einmal gefordert und beobachtet, um eine realistische Betrachtung für die kommenden Turniere zu haben.

Dabei zeigten die anwesenden Taekwondo-Sportler hohes Engagement und waren bis zum Ende hochmotivert, sehr zur Freude der beiden Verantwortlichen der Nordrhein-Westfälischen Taekwondo Union.

Hapkido Gürtelprüfung 2019

Sportler erreichen Ziele

Gastgeber für die Gürtelprüfung war die Hapkido-Abteilung des TuS Eichengrün 05 Kamen unter Leitung von Michael Richter. Insgesamt nahmen acht Sportler an dieser Gürtelprüfung teil, darunter auch zwei Sportlerinnen der Hapkido Gruppe des Taekwondo Team Kocer sowie der Gastprüferin Katharina Frenkel.

Für diese Gürtelprüfung mussten die anwesenden Hapkidoin in langer, schweißtreibender Arbeit ein umfangreiches Programm umsetzen, um die Prüfer des Verbandes von ihrer Eignung zum nächsten Gürtel zu überzeugen. 

Zur Einstimmung wurden die grundlegenden Fertigkeiten in der Fallschule und bei den Tritttechniken gezeigt. Anschließend präsentierte jeder Prüfling zahlreiche Hebel-, Abwehr- und Befreiungstechniken, ausgewählt aus allen Techniken, welche bereits aus dem vorherigen Prüfungsprogramm bereits gezeigt worden ist. 

Nach dieser sogenannten Vorprüfung – welche die anwesenden Teilnehmer mit Bravour bestanden haben, begann die eigentliche Überprüfung der zum nächsten Gürtel benötigten Techniken. Zunächst mussten sich die Prüflinge gegen verschiedenste Angriffe eines einzelnen Partners verteidigen und so das Wissen um die grundlegenden Hapkido-Fertigkeiten demonstrieren. 

Anschließend zeigten sie mit dem Lauf einer Grundlagenform ihre Körperbeherrschung. In der Freien Verteidigung mussten sie sich gegen mehrere Angreifer gleichzeitig verteidigen und damit zeigen, dass sie auch in unübersichtlichen Situationen den Überblick behalten können. 

Abgerundet wurde die Prüfung durch Zweikämpfe mit Schutzausrüstung und natürlich durch Bruchtests, bei denen alle ihre Schnelligkeit und Zielgenauigkeit beweisen konnten. 

Alle Prüflinge zeigten gute bis sehr gute Leistungen und verdienten sich ihren nächsten Gürtel. 

Vom Taekwondo Team Kocer e.V. gratulieren wir ganz herzlich Katja zum Braun- und Fenja zum Orangegurt. 

Fortbildung zum Ehrenamtsmanager/*in

Dieses Jahr fand zum ersten Mal die Fortbildung zum Ehrenamtsmanager/*in des Landessportbund NRW (LSB), aufgeteilt auf zwei Wochenenden im Februar und März, statt. Neugierig gemacht durch das neuerdings immer mehr publik gemachte Thema „ehrenamtliches Engagement“ und dem eigens beobachteten Phänomen, dass Vereinsmitglieder oft mit der Absicht in den Verein kommen, „lediglich ihre Dienstleistung in Anspruch zu nehmen“, nahmen zwei Mitglieder des Taekwondo Team Kocer e.V.  (Linda Oehl und Thorben Püttmann) an der Fortbildung zum Ehrenamtsmanager/*in.

Fortbildungen

Ziel der Fortbildung war es zu zeigen, wie systematisches Ehrenamtsmanagement im Sportverein funktionieren kann. Denn die Gewinnung und Bindung neuer ehrenamtlicher Mitwirkenden, stellt oft ein Problem dar. 

Oft wurde berichtet, dass sich nämlich gerade diese Struktur des Miteinander innerhalb eines Vereins zu wandeln scheint. So ähneln Interessen und Erwartungen von Vereinsmitgliedern eher denen, die man an eine Dienstleistung stellt.

Sportvereine: Dienstleister versus ehrenamtliches Engagement

Aber: Sportvereine sind keine Dienstleister. Sie leben von und durch das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitglieder.

Dennoch ist klar: Sportvereine leben von ihren Mitgliedern und es ist wichtig, dass nicht nur der Nachwuchs an jungen Sportlern/*innen gewährleistet wird. Sondern auch, dass die Nachfolge von Trainern und Vorstandsmitgliedern gesichert ist.

Auch die Frage, was man machen kann, wenn die Mitglieder nach dem Abschluss der Ausbildung und mit Eintritt des Berufslebens aus dem Verein austreten, gestaltete sich als spannend. 

Bei der Fortbildung wurde vor allem anhand des Lebenszyklus eines Vereinsmitgliedes gezeigt an welchen Stellen es entscheidend ist, die Vorteile einer Ehrenamtlichen Tätigkeit innerhalb des Vereins herauszustellen und das Bedürfnis zu wecken, sich selbst mehr mit einzubeziehen, da es auch immer eine Möglichkeit zur Persönlichkeitsentwicklung bereithält.

Theorie und Praxis

Anhand vieler praktischer und realer Beispiele der Teilnehmenden wurde in der Fortbildung aufgezeigt, welche Tätigkeiten im Verein getan werden können, um Gewinnung, Betreuung, Begleitung und somit die Bindung an ein Ehrenamt sicherzustellen. Unter anderem eine gute Organisationskultur, Aus- und Weiterbildungen von Mitgliedern und eine offensichtliche Wertschätzung des ehrenamtlichen Engagements. 

An zwei arbeitsreichen Wochenenden wurden dafür vorteilhafte Herangehensweisen erarbeitet und an einigen Stellen erprobt. Die erfolgreiche Teilnahme an der Fortbildung wurde zum Schluss durch den LSB zertifiziert.