Vorankündigung zur Einladung der EhrenamtsGala Taekwondo

Die Gespräche und Vorbereitungen für die Ehrenamtsgala des Taekwondo Team Kocer e.V. am 07. Dezember 2019 in Dortmund laufen auf Hochtouren. 

Wie in den letzten Jahren wollen wir einen wertschätzenden Rahmen für das besondere Engagement unserer Ehrenamtlichen und Helfer schaffen. Aber auch einige Mitglieder bekommen Ehrungen für Vereinstreue und sportliche Leistungen an diesem Abend.

Unterstützung für die Ehrenamtsgala

Dieses Jahr konnten wir die Familie Karadas vom BierCafeWest am Westpark als Förderer gewinnen. Obwohl meine Frau und Ich keine Mitglieder des Taekwondo Vereins sind, haben wir über viele Personen nur positives über die Vereinsarbeit gehört, so Cüneyt Karadas. Nach einem kurzen und sehr interessanten Gespräch mit dem geschäftsführenden Vereinsvorstand haben wir uns entschlossen, die Arbeit des Vereins im Bereich des Ehrenamtes zu unterstützen.

Erste Auszeichnung für das Ehrenamt bereits 2011

Aus Vereinssicht ist dies ein Glücksgriff, so der 1. Vorsitzende. Wie in vielen Vereinen leben wir auch von Ehrenamt. Bereits 2011 haben wir koordinierende Ämter wie den Ehrenamtsmanager eingesetzt, einen Ehrenamts-Oscar an besonders engagierte im Verein verteilt. Dafür haben wir damals im Jahr des Ehrenamtes einen Preis des Landessportbund NRW bekommen sowie 1000 Euro für unsere Arbeit. Wichtiger war es, dass dies für unseren Verein als Ideen und Wegbereiter für viele neue Möglichkeiten in dem Thema fungierte. Diese haben wir immer weiter forciert, so dass immer mehr Menschen eine wichtige Stütze des Vereins geworden sind, so Muhammed Kocer.

Eintrittskarten sind begrenzt

Wir haben die Anzahl unserer Eintrittskarten begrenzt, da Wir den ehrenamtlichen das Gefühl geben wollen, eine Wertschätzung zu erhalten. Die Eintrittskarten kosten für Kinder und Jugendliche 7,50 Euro. Erwachsene zahlen 12,50 Euro und Vereinsfremde mit Bezug zum Verein 15,00 Euro. Darin enthalten ist ein Buffet und alle alkoholfreien Getränke. 

Die Karten sind während des Trainings bei Tina Rohr erhältlich. Die Veranstaltung beginnt ab 16:30 Uhr – 22:00 Uhr. 

Anschrift: BierCafe West, Lange Str. 42, 44137 Dortmund


Kaderlehrgang 07/2019 Taekwondo der Nordrhein – Westfälischen Taekwondo Union

Impressionen vom Abschlusskaderlehrgang in Dortmund 

Am 07. Juli kamen u einem Kaderlehrgang im olympischen Zweikampf 24 Leistungssportlerinnen und Sportler nach Dortmund. Gastgeber war das Taekwondo Team Kocer e.V.

Unter der fachlichen Anleitung des Landestrainers Ünal Öztürk aus Gladbeck und Assistenztrainers Yannick Tafrey aus Dortmund wurden technische und taktische Trainingseinheiten eingeübt. In dieser Einheit wurden die anwesenden Sportler noch einmal gefordert und beobachtet, um eine realistische Betrachtung für die kommenden Turniere zu haben.

Dabei zeigten die anwesenden Taekwondo-Sportler hohes Engagement und waren bis zum Ende hochmotivert, sehr zur Freude der beiden Verantwortlichen der Nordrhein-Westfälischen Taekwondo Union.

Hapkido Gürtelprüfung 2019

Sportler erreichen Ziele

Gastgeber für die Gürtelprüfung war die Hapkido-Abteilung des TuS Eichengrün 05 Kamen unter Leitung von Michael Richter. Insgesamt nahmen acht Sportler an dieser Gürtelprüfung teil, darunter auch zwei Sportlerinnen der Hapkido Gruppe des Taekwondo Team Kocer sowie der Gastprüferin Katharina Frenkel.

Für diese Gürtelprüfung mussten die anwesenden Hapkidoin in langer, schweißtreibender Arbeit ein umfangreiches Programm umsetzen, um die Prüfer des Verbandes von ihrer Eignung zum nächsten Gürtel zu überzeugen. 

Zur Einstimmung wurden die grundlegenden Fertigkeiten in der Fallschule und bei den Tritttechniken gezeigt. Anschließend präsentierte jeder Prüfling zahlreiche Hebel-, Abwehr- und Befreiungstechniken, ausgewählt aus allen Techniken, welche bereits aus dem vorherigen Prüfungsprogramm bereits gezeigt worden ist. 

Nach dieser sogenannten Vorprüfung – welche die anwesenden Teilnehmer mit Bravour bestanden haben, begann die eigentliche Überprüfung der zum nächsten Gürtel benötigten Techniken. Zunächst mussten sich die Prüflinge gegen verschiedenste Angriffe eines einzelnen Partners verteidigen und so das Wissen um die grundlegenden Hapkido-Fertigkeiten demonstrieren. 

Anschließend zeigten sie mit dem Lauf einer Grundlagenform ihre Körperbeherrschung. In der Freien Verteidigung mussten sie sich gegen mehrere Angreifer gleichzeitig verteidigen und damit zeigen, dass sie auch in unübersichtlichen Situationen den Überblick behalten können. 

Abgerundet wurde die Prüfung durch Zweikämpfe mit Schutzausrüstung und natürlich durch Bruchtests, bei denen alle ihre Schnelligkeit und Zielgenauigkeit beweisen konnten. 

Alle Prüflinge zeigten gute bis sehr gute Leistungen und verdienten sich ihren nächsten Gürtel. 

Vom Taekwondo Team Kocer e.V. gratulieren wir ganz herzlich Katja zum Braun- und Fenja zum Orangegurt. 

Fortbildung zum Ehrenamtsmanager/*in

Dieses Jahr fand zum ersten Mal die Fortbildung zum Ehrenamtsmanager/*in des Landessportbund NRW (LSB), aufgeteilt auf zwei Wochenenden im Februar und März, statt. Neugierig gemacht durch das neuerdings immer mehr publik gemachte Thema „ehrenamtliches Engagement“ und dem eigens beobachteten Phänomen, dass Vereinsmitglieder oft mit der Absicht in den Verein kommen, „lediglich ihre Dienstleistung in Anspruch zu nehmen“, nahmen zwei Mitglieder des Taekwondo Team Kocer e.V.  (Linda Oehl und Thorben Püttmann) an der Fortbildung zum Ehrenamtsmanager/*in.

Fortbildungen

Ziel der Fortbildung war es zu zeigen, wie systematisches Ehrenamtsmanagement im Sportverein funktionieren kann. Denn die Gewinnung und Bindung neuer ehrenamtlicher Mitwirkenden, stellt oft ein Problem dar. 

Oft wurde berichtet, dass sich nämlich gerade diese Struktur des Miteinander innerhalb eines Vereins zu wandeln scheint. So ähneln Interessen und Erwartungen von Vereinsmitgliedern eher denen, die man an eine Dienstleistung stellt.

Sportvereine: Dienstleister versus ehrenamtliches Engagement

Aber: Sportvereine sind keine Dienstleister. Sie leben von und durch das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitglieder.

Dennoch ist klar: Sportvereine leben von ihren Mitgliedern und es ist wichtig, dass nicht nur der Nachwuchs an jungen Sportlern/*innen gewährleistet wird. Sondern auch, dass die Nachfolge von Trainern und Vorstandsmitgliedern gesichert ist.

Auch die Frage, was man machen kann, wenn die Mitglieder nach dem Abschluss der Ausbildung und mit Eintritt des Berufslebens aus dem Verein austreten, gestaltete sich als spannend. 

Bei der Fortbildung wurde vor allem anhand des Lebenszyklus eines Vereinsmitgliedes gezeigt an welchen Stellen es entscheidend ist, die Vorteile einer Ehrenamtlichen Tätigkeit innerhalb des Vereins herauszustellen und das Bedürfnis zu wecken, sich selbst mehr mit einzubeziehen, da es auch immer eine Möglichkeit zur Persönlichkeitsentwicklung bereithält.

Theorie und Praxis

Anhand vieler praktischer und realer Beispiele der Teilnehmenden wurde in der Fortbildung aufgezeigt, welche Tätigkeiten im Verein getan werden können, um Gewinnung, Betreuung, Begleitung und somit die Bindung an ein Ehrenamt sicherzustellen. Unter anderem eine gute Organisationskultur, Aus- und Weiterbildungen von Mitgliedern und eine offensichtliche Wertschätzung des ehrenamtlichen Engagements. 

An zwei arbeitsreichen Wochenenden wurden dafür vorteilhafte Herangehensweisen erarbeitet und an einigen Stellen erprobt. Die erfolgreiche Teilnahme an der Fortbildung wurde zum Schluss durch den LSB zertifiziert.

Kampfrichter Ausbildung der Nordrhein – Westfälischen Taekwondo Union in Dortmund

Copyright: Muhammed Kocer – Ein Teil der Teilnehmer 2-2018

Der Taekwondo Landesfachverband, die Nordrhein – Westfälische Taekwondo Union (NWTU) richtete ihren zweiten Landeskampfrichteranwärter Lehrgang in Dortmund aus. 

Insgesamt reisten aus dem gesamten Bundesland 22 motivierte Sportler und Referenten an, um sich die aktuellen Regeln des Kampfrichterwesens im Taekwondo Sport anzuhören und auch vor Ort in zahlreichen praktischen Inhalten ausprobieren zu können. 

Der Landeskampfrichter-Referent Markus Sand und Bundeskampfrichter Dr. Jochen Schneider vermittelten den anwesenden Sportlerinnen und Sportler in mehrstündigen theoretischen und praktischen Teil der Ausbildung neben Regeln, Details und Änderungen der Wettkampfordnung Poomsae (koreanische Bezeichnung für den imaginären Kampf, ähnlich einer Kür beim Eiskunstlauf).

Eine technische Perfektion in Techniken zu erkennen, wird sicherlich erst für die Kampfrichter nach einer gewissen Zeit möglich sein. Aber ein frühzeitiger Einstieg in das Kampfrichterwesens sorgt auch dafür, die Fehler im Taekwondo Sport von Sportkameraden zu erkennen und vor allem seine eigene Techniken besser zu reflektieren, so Muhammed Kocer

Ausrichter und Ansprechpartner vor Ort war das Taekwondo Team Kocer e.V., welche seine Trainingsräumlichkeiten in den Räumen an der Martin – Luther King Gesamtschule zur Verfügung stellte und seit Jahren gute Beziehungen zum Landesverband inne hat.

Zudem konnten auch vom Taekwondo Team Kocer e.V. gleich drei Teilnehmerinnen an dem Lehrgang teilnehmen, um Ihr Wissen zu erweitern. Während Marie Dommasch und Alexandra Sosadzin die Möglichkeit der Vorbereitung für den Schwarzen Gürtel nutzen zu können, war Katharina Petri in der Gruppe der Interessierten Teilnehmer zum Kampfrichter.  

Wer sich über den Taekwondo Sport in Dortmund oder allgemein über die olympische Sportart im Taekwondo Team Kocer e.V. informieren möchte, kann dies unter www.tkd-team.de tun.