3. Dortmunder offenes Sparring

Zu dritten Dortmunder offenen Sparring kamen Hapkido-Praktizierende aus Ahlen, Beckum, Dortmund, Köln und Oelde teil. Mit intensiven Training nutzten die Teilnehmer/innen das Training, um die zahlreichen Elemente des körperlichen Messens und des sportlichen Wettkampfes zu feilen. Im Zentrum der Übungen standen dabei wie gewohnt  das Boxen, das Treten und das Grappling (insbesondere auf dem Boden). Jede der drei Kategorien wurde auch isoliert trainiert, doch um einen realistischen Kampf abzubilden ist der fließende Übergang und die Kombination der verschiedenen Techniken unentbehrlich, so Balco Praeffke vom Taekwondo Team Kocer.

Der Verlauf des Sparrings verlief wie gewohnt: Nach kurzen, gemeinsamen intensiven Aufwärmtraining und einer Einweisung über die Sicherheit und Sport- und Trainingskultur wurde die Matte geöffnet und es konnte nach Herzenslust gekämpft und ausprobiert werden. Dabei wurden mit abwechselnden Partner kurz die erlaubten Techniken abgesprochen (zum Beispiel: nur Tritte) und dann auf den Wettkampflächen ausprobiert. 

Einen gemeinsamen Abschluss mit einem leckeren Essen und einem positiven Feedback für den Lehrgang rundeten den 3. Dortmunder offenen Sparring ab, Der nächste Termin findet am 04. März 2023 erneut wieder statt.

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Fortbildung für Hapkido – Übungsleiter

Erstmalig fand im Rahmen des Nordrhein-Westfälischen Hapkido Verbandes ein
Intensivseminar zum Thema „Fit für die Vielfalt“ statt. In Zusammenarbeit mit dem Taekwondo
Team Kocer e.V. aus Dortmund wurde die vom Landessportbund NRW unterstützte Maßnahme
durchgeführt. Ziele des Intensivseminars waren spielerische und praxisnahe Übungen für
Übungsleiter, Vorstände und Vereinsmitarbeitende sowie ein intensiver Erfahrungsaustausch
mit den anderen Teilnehmern. Zudem konnten durch entsprechendes hohes Fachwissen der
Teilnehmer vor allem Möglichkeiten der Integration und Inklusion von Menschen mit und ohne
Migrationshintergrund reflektiert werden, so der Referent Muhammed Kocer.

Zusätzlich wurden verschiedene Modelle und Konzepte erarbeitet und ausprobiert sowie
potenziale für die eigene Verbands- und Vereinsarbeit erarbeitet. Hier boten sich
niederschwellige Umsetzungspotenziale für die interkulturelle Arbeit vor Ort aus.
Für die 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 8 Vereinen war die Maßnahme ein voller
Erfolg.

Nach zwei intensiven und heißen Tagen bekamen die Teilnehmerinnen Ihre
Teilnehmerurkunde aus den Händen der Landesjugendleiterin des Nordrhein-Westfälischen
Hapkido Verbandes, Katja Schamrin überreicht. Die Fortbildung wird mit 15 Lizenzpunkten für
die Verlängerung der Übungsleiter C, Jugendleiter sowie fachspezifischen Trainerlizenzen
angerechnet.

Die Maßnahme wurde gefördert durch das Bundesministerium des Innern und für Heimat.
Weitere Informationen gibt es unter Hapkido-nrw.de

Mehr Infos zum Bildungsprogramm unter:
https://www.youtube.com/watch?v=E8caPRFrzwE

 

Hapkido Landesjugendfreizeit 2022

Hapkido trifft Hanmudo in Dortmund

Am Wochenende vom 03.06. bis zum 05.06.2022 fand in der Sporthalle des Taekwondo Team Kocer e.V. das erste internationale Hapkido-Event in Dortmund seit Ausbruch der Pandemie statt. Dazu kamen die Referenten Ad van Workum (6. Dan Hanmudo) aus den Niederlanden und Ernst Jan Rolloos (6. Dan Hanmudo) aus der Schweiz zum gemeinsamen Training nach Dortmund. Mit dem Schwerpunkt, Einblicke in das Hanmudo zu erhalten, wurde dann über die drei Tage verteilt insgesamt 12 Stunden trainiert. Dazu kamen Teilnehmer aus verschiedenen Vereinen aus ganz NRW, sowie einigen weiteren Gästen aus den Niederlanden.

Hanmudo ist stark mit dem Hapkido verwandt. Es wurde von Dr. Kimm Hee Young entwickelt, welcher in seiner Kindheit unter Anderem Judo und Hapkido trainierte. Daher verwundert es nicht, dass sich im Hanmudo viele Techniken aus dem Hapkido wiederfinden. Der große Unterschied zum Hapkido ergibt sich durch die Struktur des Systems. Alle Techniken sind in „Sets“ von immer 12 Techniken angeordnet, welche in sich zusätzlich eine klare Strukturierung besitzen. Dies soll helfen, die Techniken schneller lernen zu können und die grundlegenden Konzepte schneller aufzunehmen.

Am Freitag und Samstag wurden diese Strukturen an allen Elementen des Trainings verdeutlicht. In der Trainingszeit wurden Schlagtechniken, Tritttechniken und Formen trainiert, und so ergaben sich sehr abwechslungsreiche Trainingseinheiten. Die beiden Referenten wechselten sich in ihren Rollen ab, sodass die Teilnehmer sehr viele Impulse mitnehmen konnten. Am Freitagabend beim Pizzaessen und am Samstagabend im Restaurant konnten viele weitere Erfahrungen mit den Referenten ausgetauscht werden. Diese gaben sich immer sehr offen, und so entstanden viele spannende Gespräche.

Am Sonntag unterrichteten die beiden Referenten jeweils eine eigene Einheit, welche über das traditionelle Hanmudo hinaus ging. Ernst Jan Rolloos unterrichtete eine Einheit in Hapkizen. Die Bewegungen im Hapkizen ähneln klassischen Hapkido- (oder Hanmudo-) Bewegungen; hier steht aber der meditative Aspekt und das Training gemeinsam mit (nicht gegen) dem Partner im Vordergrund. Zum Schluss gab Ad van Workum einen Einblick in „Tactical Self Defense“, eine möglichst realistische Form der Selbstverteidigung. Seine vieljährigen Erfahrungen als Polizist konnten hier viele Einblicke in „wirkliche Auseinandersetzungen“ geben und rundeten den Lehrgang sehr gut ab.

Promotionsaktion Hapkido und Yoga an der TU-Dortmund

Am 26.04 stellten die jungen und engagierten Übungsleitenden Katja Schamrin, Balco Praeffke und Linda Oehl die neuen Sportarten innerhalb des Taekwondo Team Kocer Vereins den Studierenden an der tu-Dortmund vor. Ausgerüstet mit 250 Präsent-Tüten, Video- und Infomaterial führten sie viele spannende Gespräche mit den interessierten Studierenden über die Vorzüge, die das Ausüben von Hapkido und Yoga mit sich bringen. Dadurch, dass die Übungsleitenden selbst stets am Stand präsent waren, konnten alle Fragen bestens beantwortet werden. Am Ende war auch keine einzige Präsent-Tüte mehr vorhanden.

Die Übungsleitende Katja Schamrin bewertet den Tag als vollen Erfolg und gibt bekannt „Wir freuen uns auf alle Interessierten, die uns die kommenden Mittwoch Abende beim Hapkido bis zu 3 mal kostenlos besuchen werden“ und auch Linda Oehl, die ihren Yoga-Kurs zusammen mit Thorben Püttmann erst Anfang diesen Jahres gestartet hat, zeigt sich enthusiastisch: „Wir werden bestimmt am 18.06.2022 beim offiziellen Schnuppertermin eine richtig volle Turnhalle bekommen. Gut, dass wir so viel Platz haben.“

Alles in Allem also ein sehr gelungener Tag mit hoffentlich vielen neuen sportbegeisterten, die sich das neue Angebot im Taekwondo-Team Kocer Verein nicht entgehen lassen werden.

wer weitere Informationen haben möchte, kann sich gerne unter Hapkido-dortmund.de und vinyasa-dortmund.de informieren.

Dortmunder Offenes Sparring wieder ein großer Erfolg!

Am 26.02.2022 fand in Dortmund zu zweiten Mal das Offene Sparring, ausgerichtet von der Hapkido-Gruppe des Taekwondo Team Kocer e.V., statt. In den Insgesamt 6 Stunden konnten verschiedene Kämpfer aus Beckum, Oelde, Köln und Dortmund ihre kämpferischen Fähigkeiten auf die Probe stellen und an ihren Techniken feilen.

Was ist das das Dortmunder Offene Sparring? Bei diesem halbjährlichen Event treffen sich alle Kampfsportler mit besonderer Freude am direkten Kämpfen. Dabei werden von den Veranstaltern nur Rahmenbedingungen festgelegt, in denen sich die Teilnehmer frei austoben können. Nach einem gemeinsamen Aufwärmen können alle Teilnehmer selbstständig Gegner wählen und mit diesen Kampfregeln vereinbaren, denn: zur Verfeinerung der Kampffähigkeiten ist es oft schlau, die Kampfregeln einzuschränken. So kann zum Beispiel besser an der Schlagtechnik gearbeitet werden, wenn für einen Kampf nur Boxen erlaubt ist. Unabhängig vom speziellen Regelwerk steht immer fest: Alle Techniken werden nur so ausgeführt, dass sie den Partner nicht verletzen können. So können auch Kampfanfänger in einem sicheren Umfeld erste Erfahrungen sammeln, ohne abgeschreckt zu werden.

Während des Kampfgeschehens und in der Mittagspause wurden die Teilnehmer durch Snacks und Getränke des Taekwondo Team Kocer versorgt. Alle Teilnehmer hatten alle großen Spaß und kamen zum Schluss auch gut an ihre körperlichen Grenzen, sodass die, vom Veranstalter spendierte, Pizza zum Schluss noch besser schmeckte. Nichtsdestotrotz konnten alle Kämpfer nach einem langen Tag komplett verletzungsfrei die Heimreise antreten. Wir freuen uns schon auf das nächste Offene Sparring im 03. September!

Neue Vereinsmanager im Ehrenamt – LSB NRW Lizenzen für Schamrin und Praeffke

Durch die verschiedenen Einschränkungen der Corona-Pandemie kam im Lockdown ein großer Teil des Vereinssportes zum Stillstand. Während viele Vereine jetzt erst wieder aus ihrem „Winterschlaf“ aufwachen, nutzten die verschiedenen Ehrenamtlichen des Taekwondo Team Kocer e.V. die Zeit, um sich in allen Aspekten der Vereinsarbeit fortzubilden. In diesem Rahmen haben auch Katja Schamrin und Balco Praeffke aus der Hapkido-Gruppe des Vereines erfolgreich die Vereinsmanager-C Lizenz des Landessportbundes NRW erworben.

Die Insgesamt 120 Lernstunden umfassende Ausbildung ist in 8 unabhängige Module aufgeteilt, welche in beliebiger Reihenfolge absolviert werden müssen. So wird in jedem der Module von einem Experten des Landessportbundes auf interessante und interaktive Art und Weise jeweils ein Aspekt der Vereinsarbeit referiert und beleuchtet. Die verschiedenen Module reichen dabei von finanziellen Aspekten über Projektplanung und Zukunftsentwicklung bis hin zu Steuerrecht und Versicherungsthemen.

Ein Kernmodul der Ausbildung ist das Modul „Ehrenamtsmanager“. In den Folgen der Pandemie sind ehrenamtliches Miteinander in einer wertschätzenden Umgebung so wichtig wie nie zuvor. Hier kommt die Position des Ehrenamtsmanagers ins Spiel: Der Ehrenamtsmanager „kümmert“ sich um die freiwilligen Helfer im Verein und sorgt so für eine wertschätzende Ehrenamtskultur im Verein. So können ehrenamtliche Helfer auch langfristig Spaß an ihrer Arbeit behalten und gleichzeitig neue Ehrenämtler gewonnen werden. Eine Win-Win-Situation für Verein und Helfer.

Die einzelnen Module fanden größtenteils digital statt. Dies hinderte den Austausch der Teilnehmer aus diversen kleinen und großen Vereinen jedoch nicht. In verschiedenen Gruppenarbeiten konnten sich die Teilnehmer, genau wie in präsenten Veranstaltungen, über die Situationen der verschiedenen Vereine austauschen und ihre Erfahrungen miteinander teilen. Durch das Wegfallen der Fahrtwege konnten sich hier auch besonders weit distanzierte Vereine (auch aus anderen Bundesländern) kennenlernen. Auch wenn die technischen Umstände für einige neu waren, gab es keine Probleme und alle Module konnten reibungslos ablaufen.

Insgesamt konnten die Dortmunder einen sehr guten Einblick in die verschiedenen Aspekte der Vereinsführung gewinnen und freuen sich, diese in Zukunft auch in ihren Positionen anwenden zu können.