Ostergrüße 2019


Fortbildung zum Ehrenamtsmanager/*in

Dieses Jahr fand zum ersten Mal die Fortbildung zum Ehrenamtsmanager/*in des Landessportbund NRW (LSB), aufgeteilt auf zwei Wochenenden im Februar und März, statt. Neugierig gemacht durch das neuerdings immer mehr publik gemachte Thema „ehrenamtliches Engagement“ und dem eigens beobachteten Phänomen, dass Vereinsmitglieder oft mit der Absicht in den Verein kommen, „lediglich ihre Dienstleistung in Anspruch zu nehmen“, nahmen zwei Mitglieder des Taekwondo Team Kocer e.V.  (Linda Oehl und Thorben Püttmann) an der Fortbildung zum Ehrenamtsmanager/*in.

Fortbildungen

Ziel der Fortbildung war es zu zeigen, wie systematisches Ehrenamtsmanagement im Sportverein funktionieren kann. Denn die Gewinnung und Bindung neuer ehrenamtlicher Mitwirkenden, stellt oft ein Problem dar. 

Oft wurde berichtet, dass sich nämlich gerade diese Struktur des Miteinander innerhalb eines Vereins zu wandeln scheint. So ähneln Interessen und Erwartungen von Vereinsmitgliedern eher denen, die man an eine Dienstleistung stellt.

Sportvereine: Dienstleister versus ehrenamtliches Engagement

Aber: Sportvereine sind keine Dienstleister. Sie leben von und durch das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitglieder.

Dennoch ist klar: Sportvereine leben von ihren Mitgliedern und es ist wichtig, dass nicht nur der Nachwuchs an jungen Sportlern/*innen gewährleistet wird. Sondern auch, dass die Nachfolge von Trainern und Vorstandsmitgliedern gesichert ist.

Auch die Frage, was man machen kann, wenn die Mitglieder nach dem Abschluss der Ausbildung und mit Eintritt des Berufslebens aus dem Verein austreten, gestaltete sich als spannend. 

Bei der Fortbildung wurde vor allem anhand des Lebenszyklus eines Vereinsmitgliedes gezeigt an welchen Stellen es entscheidend ist, die Vorteile einer Ehrenamtlichen Tätigkeit innerhalb des Vereins herauszustellen und das Bedürfnis zu wecken, sich selbst mehr mit einzubeziehen, da es auch immer eine Möglichkeit zur Persönlichkeitsentwicklung bereithält.

Theorie und Praxis

Anhand vieler praktischer und realer Beispiele der Teilnehmenden wurde in der Fortbildung aufgezeigt, welche Tätigkeiten im Verein getan werden können, um Gewinnung, Betreuung, Begleitung und somit die Bindung an ein Ehrenamt sicherzustellen. Unter anderem eine gute Organisationskultur, Aus- und Weiterbildungen von Mitgliedern und eine offensichtliche Wertschätzung des ehrenamtlichen Engagements. 

An zwei arbeitsreichen Wochenenden wurden dafür vorteilhafte Herangehensweisen erarbeitet und an einigen Stellen erprobt. Die erfolgreiche Teilnahme an der Fortbildung wurde zum Schluss durch den LSB zertifiziert.

Aufnahmestopp Taekwondo bis voraussichtlich 08. Juli 2019

Jeder Verein sollte eine gute Jugendarbeit als Ziel haben, so der 1. Vorsitzende Muhammed Kocer. Dieses Ziel haben sich die ehrenamtlichen und der geschäftsführende Vorstand seit Jahren auf die Fahnen geschrieben.

Seit Anfang des Jahres haben wir zahlreiche Neuanmeldungen von Mitgliedern bekommen. Und das nicht, weil wir Leistungssport orientiert sind, sondern gerade weil wir den Breitensport fördern. Das dies nicht einfach so gesagt wird, zeigen auch unsere Zahlen. Zur Zeit sind wir der viertgrößte Taekwondo Verein mit dem Stand 31. März 2019 der Nordrhein – Westfälischen Taekwondo Union in Nordrhein – Westfalen.

Zudem sind alle Taekwondo – Gruppen momentan so gut besucht, dass wir bis einschließlich 08. Juli 2019 einen Aufnahmestopp in allen Gruppen machen müssen.

Qualität statt Quantität

Wir wollen die Qualität des Trainings nicht schmälern und allen Mitgliedern gerecht werden. Anfang Juli steht die nächste Gürtelprüfung an und wir wollen eine große Anzahl an Mitgliedern aufgrund Ihrer Leistungen die Möglichkeit bieten, eine gute bis sehr gute Gürtelprüfung zu absolvieren.

Daher fällt auch leider die Möglichkeit von Schnuppertraining in dieser Zeit aus!

Nach der Gürtelprüfung, bzw. nach den Sommerferien werden wir wieder unsere Gruppen interessierten wieder öffnen. Daher bitten Wir hier um Verständnis!