Erstes Dortmunder Offenes Sparring voller Erfolg

Am 11.09.2021 fand in der Sporthalle der Martin-Luther King Gesamtschule in Dorstfeld zum ersten mal das Offene Sparring der Hapkido-Gruppe des Taekwondo Team Kocer e.V. statt.

Nach ein paar organisatorischen Hinweisen und einem kurzen gemeinsamen Aufwärmen ging es dann auch schon los: Auf insgesamt über 300 m² Kampffläche konnten die Teilnehmer selbst organisiert ihre Kampffertigkeiten trainieren. In den 4 Stunden Trainingszeit gab es für Anfänger und Fortgeschrittene die Möglichkeit, an ihre Grenzen zu Stoßen.

Beim Offenen Sparring gibt es nach einem Kampf keine Gewinner oder Verlierer. Dadurch hatten alle Teilnehmer die Möglichkeit auch neue, riskantere Techniken auszuprobieren. Auch ein Kampf von Fortgeschrittenen gegen Anfänger lohnt sich für beide: Der Fortgeschrittene kann sich zurücknehmen und an seinen Grundtechniken arbeiten und gleichzeitig den Anfänger unterstützen, sich zu verbessern.

Neben dem Leichtkontakt und dem Gebot des Fair-Play gab es für die Kämpfe keine vorgeschriebenen Regeln. Die beiden Kämpfer können sich untereinander selbst einigen, ob sie etwa nur an ihren Boxfähigkeiten arbeiten wollen oder das volle Programm, mit Tritten und Würfen, ausnutzen wollen. Durch die kurzen Runden von jeweils 90 Sekunden kam so auch die Abwechslung nicht zu kurz. Für die Ausdauersportler konnten dann noch mehrere Runden verknüpft werden, sodass diese teilweise über 5 Minuten pausenlos kämpften.

Am Abend halfen dann alle Teilnehmer beim Aufräumen der Kampfflächen und der Abend ging mit einem gemeinsamen Pizzaessen zu Ende. Trotz stundenlanger spannender Kämpfe traten am Ende alle Kämpfer ohne ernsthafte Verletzungen ihren Heimweg an. Ein voller Erfolg!

Das erste Dortmunder Offene Sparring richtete sich vor allem an die Erwachsenen Trainerinnen und Trainer in den Vereinen des Nordrhein-Westfälischen Hapkido Verbandes um das Interesse am Kämpfen in die Vereine weiterzutragen. Bei Gesprächen mit den Teilnehmern wurde klar: Das Dortmunder Offene Sparring ist jetzt schon ein Klassiker, der auf jeden Fall regelmäßig stattfinden wird. Die Organisatoren planen bereits, die Veranstaltung auch für die Jugend zu öffnen.

Weitere Informationen gibt es unter hapkido-dortmund.de .

Jugendvollversammlung des Nordrhein-Westfälischen Hapkido Verbandes

Im Rahmen des ordentlichen Verbandsjugendtags 2021 wurden im Nordrhein-Westfälischen Hapkido Verband durch die Vertreter der Jugenden der Mitgliedsvereine am 28. März der neue Landesjugendvorstand gewählt.

Jugendwahlen Online

Um die Wahl Corona-konform stattfinden lassen zu können, wurde die Veranstaltung online per Videokonferenz abgehalten. Die zahlreichen teilnehmenden Vereinsdelegierten und Verbandsfunktionäre wählten dabei erneut Karl Kleinhaus aus Oelde als Landesjugendleiter. Als neue Landesjugendleiterin wurde Katja Schamrin aus Dortmund gewählt. Stellvertretender Jugendleiter wurde Theo Jutrisa aus Aachen. Alle gewählten Ehrenamtlichen konnten bereits zahlreiche Erfahrungen und Wissen im Bereich der Jugendarbeit in ihren jeweiligen Vereinen vorweisen.

Ein besonderes Thema, dem sich die neugewählten Vertreter annehmen wollen, ist es, speziell Jugendliche für das Ehrenamt zu begeistern und zu begleiten. So soll der Präsenz des Nordrhein-Westfälischen Hapkido Jugend auf Social-Media-Plattformen gestärkt werden, um leichter mit jungen Menschen in Kontakt zu kommen und auf die zahlreichen Aktivitäten innerhalb des Verbandes aufmerksam zu machen.

J-Team, sogenannte Junior Teams

Zudem soll die Jugend mehr Einfluss auf die Jugendarbeit nehmen können, indem ein J-Team gegründet wird, so der neue Landesjugendvorstand.

Dan Prüfung im Hapkido

Am 12. Oktober 2019 fand in Oelde die jährliche Dan-Prüfung des Jun-Tong-Won Hapkido von Großmeister Detlef Klos unter dem Dach der koreanischen Hanminjok Hapkido Association statt. Die diesjährige Prüfungskommission war hochrangig besetzt: Unter den wachsamen Augen von Detlef Klos (Paderborn), Wolfgang Reimann (Bönen) und Rony Dassen aus Belgien – alle Träger des 9. Dan im Hanminjok Hapkido – mussten 6 Anwärter für den 1. Bis 5. Dan ihr Können unter Beweis stellen. Als zukünftiger Träger des 3. Dans trat Marcus Frenkel an, der in Dortmund im Taekwondo Team Kocer e. V. die Abteilung Hapkido leitet.
Wie jedes Jahr mussten die Dananwärter ein umfangreiches Prüfungsprogramm absolvieren, um die Prüfung zum nächsten Dan zu bestehen.

Den Anfang machte wie jedes Jahr die Fallschule, gewissermaßen zum Aufwärmen vor der eigentlichen Prüfung. Anschließend mussten die Prüflinge in den Prüfungsfächern Hyeong (Formen) und Mooki (Waffenformen) beweisen, dass sie ihren Körper und ihre Waffen beherrschen. Neben der körperlichen Anstrengung erforderte dieser Bestandteil der Prüfung die höchste Konzentration, denn selbst wenn eine Form schon hundert Mal geübt wurde, ist ein Fehler in der Aufregung der Prüfung schnell passiert. In den Waffenformen musste – je nach zu erreichendem Dangrad – gezeigt werden, dass die Anwärter mit Kurzstock, Langstock, Kurzschwert und Schwert umzugehen wissen.