Teil einer großen Hanminjok Familie!

Nach langer und intensiver Zusammenarbeit ist das Taekwondo Team Kocer e.V. jetzt eingetragenes Mitglied der Hanminjok Hapkido Associaction. Beim monatlichen Dantraining, dem sogenannten Schwarzgurt Training wurde von Großmeister Detlef Klos die zugehörigen Urkunden an den Leiter der Hapkido-Gruppe des Taekwondo Team Kocer e.V. als Mitglied und den Übungsleiter und Trainer Balco Praeffke als Instructor aus.

Die Hanminjok Hapkido Association ist ein großer Zusammenschluss von Hapkido-Vereinen weltweit mit Sitz in Korea. Im Kooperation mit dem Weltverband haben Dortmunder Sportler bereits an verschiedenen nationalen und internationalen Lehrgängen mit Teilnehmern neben dem europäischen Ausland auch aus Korea teilgenommen.

Wer mehr über die Sportart Hapkido informieren möchte, kann gerne sich unter www.hapkido-dortmund.de informieren, so der 1. Vorsitzende Muhammed Kocer.

Dan Prüfung im Hapkido

Am 12. Oktober 2019 fand in Oelde die jährliche Dan-Prüfung des Jun-Tong-Won Hapkido von Großmeister Detlef Klos unter dem Dach der koreanischen Hanminjok Hapkido Association statt. Die diesjährige Prüfungskommission war hochrangig besetzt: Unter den wachsamen Augen von Detlef Klos (Paderborn), Wolfgang Reimann (Bönen) und Rony Dassen aus Belgien – alle Träger des 9. Dan im Hanminjok Hapkido – mussten 6 Anwärter für den 1. Bis 5. Dan ihr Können unter Beweis stellen. Als zukünftiger Träger des 3. Dans trat Marcus Frenkel an, der in Dortmund im Taekwondo Team Kocer e. V. die Abteilung Hapkido leitet.
Wie jedes Jahr mussten die Dananwärter ein umfangreiches Prüfungsprogramm absolvieren, um die Prüfung zum nächsten Dan zu bestehen.

Den Anfang machte wie jedes Jahr die Fallschule, gewissermaßen zum Aufwärmen vor der eigentlichen Prüfung. Anschließend mussten die Prüflinge in den Prüfungsfächern Hyeong (Formen) und Mooki (Waffenformen) beweisen, dass sie ihren Körper und ihre Waffen beherrschen. Neben der körperlichen Anstrengung erforderte dieser Bestandteil der Prüfung die höchste Konzentration, denn selbst wenn eine Form schon hundert Mal geübt wurde, ist ein Fehler in der Aufregung der Prüfung schnell passiert. In den Waffenformen musste – je nach zu erreichendem Dangrad – gezeigt werden, dass die Anwärter mit Kurzstock, Langstock, Kurzschwert und Schwert umzugehen wissen.