Sonderfortbildung im Rahmen von Gewaltprävention

Ein Lehrgang der besonderen Art fand am 30. und 31. Januar in Hagen statt. Im Rahmen der Aktion Sport statt Gewalt und deren Konzept, an der wir uns seit der Idee und Gründung beteiligen, wurden mehrere Personen aus verschiedenen Kampsportarten eingeladen.

Besonders die Kampfsportereine erreichen im Bereich der Gewaltprävention große Erfolge, so das diese Sonderausbildung vom Landessportbund Nordrhein - Westfalen und dem Innenministerium aktiv unterstützt wird.

Zudem konnten die Übungsleiter Diana, Vanessa und Muhammed ihre Traier C bzw. Übungsleiterlizenzen verlängern.

Gründung des Arbeitskreis „Bewegungskindergarten“

Am 20.01.2010 trafen sich 19 Vertreterinnen und Vertreter aus Bewegungskindergärten und deren kooperierenden Sportvereine aus Dortmund und Herne zur Initiierung eines Arbeitskreises für Bewegungskindergärten.

Um die Qualität in den Einrichtungen zu sichern, aber auch um gemeinsam das bedeutsame Thema „Kinderwelt ist Bewegungswelt - ganzheitliche Entwicklung und Lernen durch Bewegung“ in Dortmund zu vertreten und weiter in die Öffentlichkeit zu tragen, haben sich MitarbeiterInnen aus Kindergärten und Sportvereinen zusammengesetzt und erste Erfahrungen ausgetauscht.

Eingeladen hatte die Beraterin für Bewegungskindergärten in Dortmund und Herne, Iris Jungmann, Mitarbeiterin des StadtSportBund Dortmund, in den Bewegungskindergarten „Wirbelwind“ der Dortmunder Turngemeinde (DTG). In diesem Bewegungskindergarten wird die Zusammenarbeit von Sportverein und Kindergarten unter anderem durch den Sportverein als Träger der Einrichtung deutlich.

„Unsere Treffen werden nach und nach in den verschiedenen zertifizierten Einrichtungen stattfinden, so dass wir uns gegenseitig unsere Arbeitsweise vorstellen und voneinander partizipieren können. Das dient dem Erfahrungsaustausch, aber auch der stetigen Weiterentwicklung in den Einrichtungen und deren Kooperation mit den Sportvereinen. Für die Entwicklung der Kinder ist es wichtig, eine vielfältige Auswahl an sportlichen Angeboten vor zu halten, sich für Räume und Möglichkeiten zum Bewegen einzusetzen. Gemeinsames Handeln bündelt dabei die Ressourcen und vergrößert die Palette bewegungsorientierter Angebote“, so Iris Jungmann.

Trainertreff 2010 in Köln

Traditionell findet im Januar jedes Jahres der NWTU-Trainertreff.

Der engagierte Landestrainer, Aziz Acharki, organisierte auch in diesem Jahr einen inhaltsreichen Trainertreff. Zahlreiche NWTU-Trainerinnen und Trainer kamen am 16.01.2010 trotz eisiger Kälte, darunter auch Muhammed zur Trainerakademie nach Köln, um sich dort fortbilden zu lassen.

Zu Beginn des Seminars begrüßte der NWTU-Vizepräsident Vollkontakt, Peter van den Akker, die anweswesenden Teilnehmer und wünschte allen im Namen des gesamten Vorstandes der NWTU ein erfolgreiches und gesundes neues Jahr 2010.

Die inhaltlichen Schwerpunkte in diesem Jahr waren Ernährung, Professionelle Lebensplanung für Spitzensportler und Doping.
Das spannende Thema Ernährung beleuchtete Hans Braun -OSP Rheinland- in seinem Vortrag "Ernährungsberatung". In diesem Vortrag wurde erläutert, wie die Grundregeln aussehen, um sich gut mit essentiellen Nährstoffen versorgen und die körpereigenen Abwehrkräfte stärken zu können.

Weiter erfuhren die Trainerinnen und Trainer, welche Lebensmittel einem Sportler Power, Kraft und Ausdauer verleihen, welche eher das Gegenteil bewirken.

Dr. Thomas Fabula, Botschafter der Sportstiftung NRW, erläuterte in seinem Vortrag, wie eine professionelle Lebensplanung für Spitzensportler aussehen kann. Der promovierte Physiker und selbständige Unternehmer, der selbst viele Taekwondo-Athleten an die Leistungsspitze führte, unterstrich insbesondere die wichtige Bedeutung der sozialen Eigenschaften neben fachlichem Können: ohne Disziplin, Eigeninitiative, Ausdauer, Teamfähigkeit, Motivation, Selbständigkeit und Zielstrebigkeit ist ein zufriedener Lebensweg (work-life-balance) undenkbar.

Selbst die besten Schlüsselqualifikationen allein reichen heute nicht mehr aus, um eine beruflich Karriere zu garantieren. Er diskutierte, ob die normalen Ausbildungswege gerade diese Fähigkeiten ausreichend fördern und machte deutlich, wie durch einen humanen Leistungssport diese Kompetenzen erworben und weiter entwickelt werden können.

Nach der Mittagspause stellte Dimitrios Lautenschläger das Swisttaler Internat vor. Den Trainern wurde anhand einer Präsentation das Pro und Kontra eines Internates erläutert. Die duale Betreuung im Internatszweig der Nordrheinwestfälischen Taekwondo Union, sowie das zahlreiche Lehrstellenangebot, Schul- und Studienplätze überzeugte die Teilnehmer.

Der Landestrainer Jannis Dakos hielt einen Vortrag über eines der beherrschenden Themen der Sportberichterstattung, nämlich Doping. Er erklärte, dass der Medienfocus dabei naturgemäß auf dem Leistungs- und Spitzensport liegt. Der Diplom-Sportwissenschaftler zeigte die Risiken des Dopings auf und nannte dies ein Problem des Sportes insgesamt. Der Sport kann nur dann für Jugend und Zuschauer attraktiv bleiben, wenn er glaubwürdig ist.

TAEKWONDO Anfänger legen beim Taekwondo Team Kocer e.V. erste Prüfungen ab

"Shisak" und "Kuman" waren die häufigsten Begriffe, die in der Turnhalle der Friedensgrundschule zu vernehmen waren. Hierbei handelte es sich nicht um fremdländische Speisen oder Cocktails, sondern um klare Anweisungen von Komi Bernard Agbopletou, beispielsweise an die sogenannten "Weißgürtel". Dieses sind die Anfänger im Taekwondo, die ihre Prüfung zum untersten Schwierigkeitsgrad, dem 9. Kup, absolvierten. Nach "Shisak" wird eine Übung begonnen und bei "Kuman" diese beendet.
Den Anfang der Prüfungen von Taekwondo Team Kocer e.V. machten Virginia, Kathleen, Christian und Gianluca. Die vier Kinder haben erst vor kurzem mit dem Taekwondo-Sport angefangen und waren entsprechend nervös. Unter den genauen Blicken von etwa 70 Zuschauern, meist Eltern und Großeltern vom Taekwondo-Nachwuchs, meisterten die Kleinen die acht ersten Grundfiguren, die aus Schlägen und Tritten bestehen, dafür sehr souverän. Genau beobachtet wurden sie vom Prüfer Agbopletou. Dieser achtete auch darauf, dass neben der sportlichen Leistung auch die Grundregeln eingehalten wurden. So dürfen Übungen erst begonnen oder beendet werden, wenn der Lehrer, der auf koreanisch "Sabon Nim" heißt, dieses deutlich mitteilt.
Neben der exakten Ausführung von Anweisungen waren auch andere Grundeigenschaften vom Taekwondo in Dortmund gefordert. So ist das Erlernen der koreanischen Grundbegriffe ebenso fester Bestandteil wie auch die korrekten Umgangsformen. So gehört das freundliche Grüßen zu Beginn und am Ende einer Übung ebenso zum "guten Ton" wie Schweigen während Aktive ihre Prüfung absolvieren. So manche Schullehrerin wäre überrascht gewesen, wie lange Kinder konzentriert einen Vorgang verfolgen können. Die Teilnehmer der höchsten Kup-Prüfungen des Tages, der Prüfung des grünen Gürtels, mussten weit über dreieinhalb Stunden warten, ehe sie ihre Übungen absolvieren durften. Daher hatten alle die fröhliche Stimmung nach der Prüfung kurz vor Weihnachten verdient. Insgesamt stellte Taekwondo Team Kocer 25 Prüflinge in mehreren Schwierigkeitsgraden.

Meisterprüfung bestanden

Der 4. Taekwondo Dan ist die letzte Prüfung, die ein Taekwondoin auf Landesebene ablegen kann. Muhammed Kocer vom Taekwondo Team Kocer e.V. Dortmund hat diese fünfstündige Prüfung Mitte Dezember abgelegt.

Vor einem Prüfungsgremium der Deutschen Taekwondo Union e.V. legte Muhammed Kocer mit Bravour die Prüfung zum 4. Dan (Schwarzgurt) ab.

Im Taekwondo wird unterschieden. Ab dem 4. Dan ist man ein Meister. Bis zum 3. Dan zählt man noch zum Meisterschüler. In Dortmund gibt es nicht so viele, die einen so hohen Dan (Schwarzgurt) haben.

Neben den klassischen Taekwondo - Techniken kam eine so genannte Poomsae - Prüfung einmal mit und einmal ohne Partner hinzu. Diese Prüfung stellt, in der Ausführung vergleichbar mit der Kür im Eiskunstlaufen, die stilisierte Form eines Kampfes dar. Dazu kamen noch zahlreiche Techniken z.B. aus dem Selbstverteidigungsprogramm (Hosinsul) mit Partnern sowie ein Spezialbruchtest. Diese musste einen sehr hohen Schwierigkeitsgrad beinhalten.

Aber auch die fachlichen Qualifikationen mussten vor Ort nachgewiesen werden. Muhammed, der fast alle sportlichen Lizenzen des Deutschen Olympischen Sportbund erworben hat und nebenbei auch erfolgreich als Kampfrichter mit Einsätzen im In- und Ausland tätig ist, trainierte für das gesamte Prüfungsprogramm mit den beiden Prüfungshelfern intensiv innerhalb der letzten 12 Monate.

Seit 20 Jahren Taekwondo Seit 20 Jahren ist Muhammed Kocer mit dem Taekwondo Sport eng verbunden. „Da ich als Kind eher schüchtern war, wurde ich damals von meinen Geschwistern dorthin geschickt und habe dort die Leidenschaft für diesen Kampfsport war sofort entfacht“, erinnert sich der Wittener.

Dran bleiben
Für den Meister heißt es nun vorbereiten und sich weiterbilden, denn der nächste Dan wird von der Deutschen Taekwondo Union e.V. aus Bundesebene, höchst wahrscheinlich in einem anderen Bundesland geprüft. „Ich muss jetzt ständig dabeibleiben“, sagt Muhammed, und in seiner Stimme klingt durch, dass er sich auch nicht auf seinen Erfolgen ausruhen möchte.

Prüfungsvorbereitung zur letzten Kup Prüfung des Jahres

35 eingeladene Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Leistungsgrade weiß (10. Kup) - gelbgrün (7. Kup) kamen zum Vorbereitungstermin für die 4. DTU Kup Prüfung des Vereins und die letzte des Jahres 2009 am Sonntag in die Turnhalle an der Friedensgrundschule. Ziel dieses Sondertrainingseinheit war es, die Sportler optimal auf die anstehende Gürtelprüfung vorzubereiten.

Für die Gürtelprüfung wurden neben den Grundtechniken auch der 1 Schritt Kampf, der Selbstverteidigungbereich, die Stepp- und Pratzenschule und der Theoretische Anteil nochmals abgefragt und wiederholt.

Von den Anwesenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich auf die Gürtelprüfung vorbereiteten, konnten bedingt durch die Leistungen nicht alle die gewünschten Voraussetzungen erreichen. Dies ist notwendig, um bei der Gürtelprüfung hervorragende Leistung zu bringen.

Neben den üblichen Verdächtigen im Trainerteam waren dieses mal die Studenten Julian (1. Dan) und Kim (5. Dan) aktiv unterstützen vor Ort, um einen genauen Überblick über die Sportler zu haben. Hier nochmals einen großen Dank an alle Helfer....!

Von den anwesenden 35 Sportlern bekamen nach vier Stunden intensivster Prüfungsvorbereitung 28 Teilnehmerinen und Teilnehmer die Zusage, an der 4. DTU Kup Gürtelprüfung am 20. Dezember teilzunehmen.

gez: der geschäftsführende Vorstand

Jahresabschlussfeier im Bowling Treff

Nach einem turbulentem Jahr 2009 mit einigen erfolgreichen Prüfungen, Fahrten, Lehrgängen und Turnieren, beendeten wir das Jahr mit einer Weihnachtsabschlussfeier.
Diese Weihnachtsabschlussfeier fand am 12.12.2009 im Rahmen eines Bowlingnachmittags mit 25 Kindern und einigen Eltern statt.

Die Feier war ein voller Erfolg! Klein und Groß hatten großen Spaß an der „mal ganz anderen Art“ von Sport 😉
Und auch wenn es um die Punkte beim Bowlen ging… der Spaß kam dabei die ganze Zeit nicht zu kurz…

Auch für das Essen war gesorgt. Nach zwei zum Teil anstrengenden Spielen, kam endlich das vorher bestellte Essen, welches aus Pizza, Pommes, Chicken Nuggets und Hamburgern bestand. Es war sicherlich für jeden etwas dabei.

Im Rahmen der Weihnachtsfeier wurde auch noch dem Trainerteam und Muhammed Kocer(Vorsitzender) für ihre Hilfe und ihr Engagement gedankt.
Ganz besonders wurde im Rahmen der Danksagungen die Familie Appelbaum hervorgehoben, die sich durch ihre unermüdliche Hilfe im Jahre 2009 ausgezeichnet haben.

Insgesamt kann man festhalten, dass das Jahr 2009 mit all den Events(rund um die Deutsche Meisterschaft) einen guten Ausklang fand…
Aber die letzte Prüfung steht ja noch aus… Für diese wünschen wir den Teilnehmern im Voraus schon einmal gutes Gelingen.

gez: der Jugendvorstand

Auszeichnung als Kinderfreundlicher Sportverein

Viele Kinder, Eltern, Großeltern und Freunde des Taekwondo Team Kocer e.V. und des Kindergartens „Käthe Schaub Weg 33“ waren gekommen, um die feierliche Übergabe der Urkunde sowie der Auszeichnungsplakette mit zu feiern.

Das Team des Vereins hatte in Kooperation mit de Kindergarten und vielen Kooperationspartnern ein umfangreiches Rahmenprogramm vorbereitet. Die Palette der Angebote reichte dabei von Bewegungsspielen, Krabbellabyrinth über Sinnesecke bis hin zum kleinen Taekwondo. Den Eltern und Gästen boten sich viele abwechslungsreiche Informationen. Der besondere Anlass des Festes wurde durch die Präsentation von Ideen von Taekwondo orientierten Spielen zudem interessante Mitmachideen für Eltern und Kinder.

Das bunte Rahmenprogramm wurde durch eine von vielen Elternspenden abwechslungsreich gestaltete Cafeteria "geschmackvoll" ergänzt.

Einen der Höhepunkte stellte die offizielle Zertifizierung des Taekwondo Team Kocer e.V. dar. Im Rahmen eines kleinen Festaktes, begleitet durch eine kindgerechten Taekwondo Vorführung der Kinder im Alter von 4 – 5 Jahren und Kinder des Taekwondo Team Kocer e.V. im Alter von 6 und 7 Jahren eröffnet der Vorführungen der "Taekwondo - Kinder". Die Auszeichnung erfolgte durch Vertreter der Sportjugend NRW. Aber auch örtliche Vertreter des wie der Stadtsportbundvorsitzende oder auch Leider des FABIDO in Dortmund.

Mit der Auszeichnung des Taekwondo Team Kocer e.V. fügt sich wieder ein Baustein in die Zielsetzung ein, die Verein nicht nur Sportfachlich in der Region „Dortmund“ " zu positionieren.

Zudem gilt der Dank des Vereins besonders auch dem Kindergartenteam für seinen engagierten Einsatz – weitgehend auch außerhalb ihrer Dienstzeit – sowie auch im Namen des Teams allen, die durch ihre tatkräftige Unterstützung und durch die vielen Spenden dazu beigetragen haben, dass die Auszeichnung des Taekwondo Team Kocer e.V. zum Kinderfreundlichen Sportverein in einem wirklich rundum gelungenen Rahmen gefeiert werden konnte.