Fortbildung zum Ehrenamtsmanager/*in

Dieses Jahr fand zum ersten Mal die Fortbildung zum Ehrenamtsmanager/*in des Landessportbund NRW (LSB), aufgeteilt auf zwei Wochenenden im Februar und März, statt. Neugierig gemacht durch das neuerdings immer mehr publik gemachte Thema „ehrenamtliches Engagement“ und dem eigens beobachteten Phänomen, dass Vereinsmitglieder oft mit der Absicht in den Verein kommen, „lediglich ihre Dienstleistung in Anspruch zu nehmen“, nahmen zwei Mitglieder des Taekwondo Team Kocer e.V.  (Linda Oehl und Thorben Püttmann) an der Fortbildung zum Ehrenamtsmanager/*in.

Fortbildungen

Ziel der Fortbildung war es zu zeigen, wie systematisches Ehrenamtsmanagement im Sportverein funktionieren kann. Denn die Gewinnung und Bindung neuer ehrenamtlicher Mitwirkenden, stellt oft ein Problem dar. 

Oft wurde berichtet, dass sich nämlich gerade diese Struktur des Miteinander innerhalb eines Vereins zu wandeln scheint. So ähneln Interessen und Erwartungen von Vereinsmitgliedern eher denen, die man an eine Dienstleistung stellt.

Sportvereine: Dienstleister versus ehrenamtliches Engagement

Aber: Sportvereine sind keine Dienstleister. Sie leben von und durch das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitglieder.

Dennoch ist klar: Sportvereine leben von ihren Mitgliedern und es ist wichtig, dass nicht nur der Nachwuchs an jungen Sportlern/*innen gewährleistet wird. Sondern auch, dass die Nachfolge von Trainern und Vorstandsmitgliedern gesichert ist.

Auch die Frage, was man machen kann, wenn die Mitglieder nach dem Abschluss der Ausbildung und mit Eintritt des Berufslebens aus dem Verein austreten, gestaltete sich als spannend. 

Bei der Fortbildung wurde vor allem anhand des Lebenszyklus eines Vereinsmitgliedes gezeigt an welchen Stellen es entscheidend ist, die Vorteile einer Ehrenamtlichen Tätigkeit innerhalb des Vereins herauszustellen und das Bedürfnis zu wecken, sich selbst mehr mit einzubeziehen, da es auch immer eine Möglichkeit zur Persönlichkeitsentwicklung bereithält.

Theorie und Praxis

Anhand vieler praktischer und realer Beispiele der Teilnehmenden wurde in der Fortbildung aufgezeigt, welche Tätigkeiten im Verein getan werden können, um Gewinnung, Betreuung, Begleitung und somit die Bindung an ein Ehrenamt sicherzustellen. Unter anderem eine gute Organisationskultur, Aus- und Weiterbildungen von Mitgliedern und eine offensichtliche Wertschätzung des ehrenamtlichen Engagements. 

An zwei arbeitsreichen Wochenenden wurden dafür vorteilhafte Herangehensweisen erarbeitet und an einigen Stellen erprobt. Die erfolgreiche Teilnahme an der Fortbildung wurde zum Schluss durch den LSB zertifiziert.

Sprache & Taekwondo Bewegungen

Die Anzahl immer jünger werdender Kinder in den Vereinen der Deutschen Taekwondo Union steigen. Viele Eltern wollen, das ihre Kinder selbstbewußter werden, motorische Fortschritte in der Bewegung erleben und natürlich auch Spaß in der Sprache und Bewegung haben.

Konzeption für Erzieherfortbildung in Bewegungskindergärten 

Dabei ist der Spracherwerb eine äußerst komplexe Aufgabe, da sie neben den Lauten, auch den Worterwerb, die grammatikalischen Regeln sowie Handlungssicherheit als auch den Ausdruck der eigenen Gedanken- und Gefühlswelt spiegelt, so Claudia Herhold, Diplom Pädagogin und Diplom Sprachheilpädagogin aus der Praxis für Sprachtherapie „Der Kreisel“ aus Dortmund.

„Sprechen ist ein motorischer Akt des Körpers“, Sprache ist ein Wissenssystem mit Erfahrungen. Wichtig für ein Kind ist das soziale Umfeld, in dem es aufwächst. Diese spielt im Leben eines Kindes eine zentrale Rolle. Denn nur genügend Anregungen bzw. Sprechanlässe treiben die Sprachentwicklung voran.

Taekwondo Team Kocer e.V., ausgezeichnet als Kinderfreundlicher Sportverein durch die Sportjugend NRW und zertifizierter Kooperationspartner des Käthe – Schaub Weg Bewegungskindergartens mit der Sportart Taekwondo im Elementarbereich. Bundesweit als erster Taekwondo Verein mit dieser Auszeichnung in Zusammenarbeit mit einem Kindergarten.

Continue reading