Vorbereitungslehrgang auf kommende Schwarzgurt-Prüfung

Danvorbereitungslehrgang am 2.11.2019 in Neuss

Am 2.11.2019 fand ein weiterer Danvorbereitungslehrgang für Anwärter/innen des 1. bis 3. Dans in Neuss statt. An diesem Lehrgang nahmen auch Mitglieder des Taekwondo Team Kocer e.V. aus dem Dortmunder Westen teil.

Wesentliche Bestandteile des Lehrgangs waren unter anderem der Ablauf einer Dan-Prüfung, welcher in der Regel zunächst in der Abfrage der Grundtechniken besteht. Hierbei wurden den Teilnehmenden einige Besonderheiten nahegelegt, welche bei Berücksichtigung in der eigentlichen Dan Prüfung oft einen guten, bei Vergessen hingegen oftmals einen negativen Eindruck, hinterlassen.                                                                                                                                                 

Darüber hinaus wurde allen Teilnehmern bewusst gemacht, wie groß der Einfluss der Prüfungssituation auf die eigene Leistung sein kann.

 So wurden die vielen Augenpaare, die beim Lauf der Prüfungsform (Taeguk Pal-Jang) auf die Läufer/innen gerichtet waren, sehr schnell zum Auslöser für zitternde Hände oder ein Vergessen des Kampfschreis, was allerdings vielen eine nützliche Erfahrung sein kann, um in der Prüfung mit einer eventuell aufkeimenden Nervosität besser umgehen zu können.

Darüber hinaus wurde der Einschrittkampf (Il Bo Taeryon) näher thematisiert und die Selbstverteidigung (Hosinsul) rückte gegen Ende des Lehrgangs näher in den Vordergrund. Bezüglich der Selbstverteidigung ging es spezifisch um den Unterschied zwischen dem Nutzen und der Ästhetik einiger Techniken, welche häufig nicht gleichzusetzen sind. 

Abgesehen davon war ein weiteres prüfungsrelevantes Thema der Wettkampf. Wie es auch bei den anderen Sektionen bereits der Fall gewesen ist, arbeiteten verschiedene Teilnehmer zusammen und führten vorgegebene Techniken durch. 

Ein deutlicher Unterschied zum herkömmlichen Training war, dass Teilnehmer/innen teils ihre Partner/innen wechselten und so einen Eindruck in die Umsetzung des Taekwondos anderer Vereine erhalten konnten und bereits einen Blick in die Dan Prüfung werfen konnten, bei welcher die Konstellation der Miteinandertrainierenden nicht selten variiert.

Die letzte Thematik des Lehrgangs bestand im Bruchtest . Den Teilnehmenden wurde erklärt, dass es zwar nicht unbedingt ein K.O-Kriterium ist, einen Bruchtest zu verpatzen, dass dem allerdings gleichsam vorgebeugt werden kann, beispielsweise durch die richtige Positionierung des Brettes oder eine Maximierung des Schwungs einer Technik.

Insgesamt lässt sich sagen, dass der Lehrgang (aus unserer Perspektive) sehr bereichernd und hilfreich gewesen ist und wir bedanken uns bei den durchführenden Trainern der Nordrhein-Westfälischen Taekwondo Union (NWTU) für viele nützliche Informationen und Tipps.

Wer Interesse am Taekwondo-Sport hat, kann gerne sich unter www.tkd-team.de informieren oder gerne zum Schnuppertraining vorbei kommen.

Verfasserinnen: Alexandra Sosadzin und Marie Dommasch

Gelebte Teilhabe – Dan Prüfung Inklusion in Dortmund

Die Nordrhein – Westfälische Taekwondo Union (NWTU) richtete ihre zweite Dan Prüfung, die sogenannte Schwarzgurt Prüfung für Menschen mit körperlichen und geistigen Einschränkungen in Dortmund aus.

Vorreiterrolle der NWTU

Richard Solarski, Landesprüfungsreferent der NWTU war seinerzeit einer der Impulsgeber für diese Veranstaltung. Dabei müssen die Prüflinge nicht ein anderes Prüfungsprogramm absolvieren andere Schwarzgurte. Hier muss man nur auf die körperlichen Einschränkungen Rücksicht nehmen.

v.l.n.r. Muhammed Kocer, Stefanie Dumrath, Turgay Ertugrul

Als Prüfergremium wurde für diese Dan-Prüfung Turgay Ertugrul aus Essen, Stefanie Dumrath aus Köln und Muhammed Kocer vom ausrichtenden Verein Taekwondo Team Kocer eingeladen. Für diese Sonderprüfung brachten alle drei Bundesprüfer fachliche oder berufliche Qualifikationen im Themengebiet der Inklusion mit. Zudem nahm Arndt Mallepree, als Beauftragter der Deutschen Taekwondo Union teil

Prüfung auf hohem Niveau

Ein besonderes Highlight war die Teilnahme von Christopher Frömmgen, einen Para-Sportler, welcher letztes Jahr bei der Weltmeisterschaft die Goldmedaille errungen konnte. Besonders hier ist es Wertzuschätzen, wenn Leistungssportler weiter ihren sportlichen Werdegang  vorantreiben und nicht sich auf Ihren Lorbeeren ausruhen.

Dass sich die anwesenden vier Teilnehmer sehr gut auf diese Prüfung vorbereitet hatten, wurde klar vom Prüfungsvorsitzenden Turgay Ertugrul beschrieben. Die von der Prüfungsordnung der Deutschen Taekwondo Union (DTU) geforderten Vorgaben wurden voll erfüllt.

Nicht als Selbstverständlichkeit betrachten

Dabei ist „Inklusion“ nicht immer selbstverständlich, so Kocer. Kampfsport hat zwar einen inklusiven Charakter, jedoch sind viele Vereine immer noch sehr distanziert zu diesem Thema. Selbst in Dortmund, wo knapp 20 Gruppen und Vereine Taekwondo betreiben, gibt es nur 1-2 weitere Vereine. Das liegt auch oft daran, dass viele Vereine auch händeringend Trainer suchen. Und dann sich noch für gesellschaftliche Themen begeistern. Das ist sicherlich zu viel.

Auf die Frage, ob es sofort bei uns im Taekwondo Team Kocer geklappt hat, würde ich mal ein klares NEIN nennen. Wer sich mit dem Thema und vielen anderen beschäftigt, weiß auch die zahlreiche Arbeit. Aber wenn es klappt, dann ist es wie so oft im Leben einfach nur schön.

Wer Fragen zum Thema Inklusion im Taekwondo-Sport hat, kann sich gerne beim Para-Beauftragten des Landesverbandes Arndt Mallepree erkundigen.

Zahlreiche neue Dan Träger stellen Können unter Beweis

Taekwondo-Schwarzgurt Prüfung in Dortmund

Zur Dan Prüfung der Nordrhein-Westfälischen Taekwondo Union (NWTU) reisten 21 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesland nach Dortmund an. Als Ausrichter der Dan Prüfung fungierte der Verein Taekwondo Team Kocer e.V., welcher diese im Auftrag der NWTU bereits zum fünften Mal ausrichten durfte. 

Ein Jahr Vorbereitungszeit 

Die anwesenden Prüflinge wurden in mehrere Gruppen unterteilt, welche die Alters- und Graduierungsspezifikationen berücksichtigte. Während die jüngste Teilnehmerin gerade mal 13 Jahre alt war, konnte der älteste Teilnehmer bereits 50 Jahre vorweisen.

Drei Bundeprüfer

Als Prüfungsgremium werden immer erfahrene Prüfer eingesetzt, so der Landesprüfungsreferent der NWTU, Richard Solarski aus Köln. Den Vorsitz hatte der Vizepräsident der NWTU, Franz-Peter Erberich. Die weiteren Bundesprüfer Levent Büyüktunca aus Neuss und der Vorsitzende des Dortmunder Vereins Muhammed Kocer machten das Team komplett.

In der knapp 7 Stunden dauernden Prüfungsdauer wurden die Kampfsportler den ganzen Tag lang in den verschiedenen Disziplinen des olympischen Taekwondo-Sports geprüft. Es begann mit dem Prüfungsfach „Grundtechniken“. Im Bereich Formenlauf stellten die Teilnehmer die für die Prüfung notwendige Poomsae, ähnlich einer Kür. Hier müssen die Sportler vor dem anwesenden Publikum das Publikum und das Prüfungskomitee überzeugen. 

Nach diesem Prüfungsfach legte sich die anfängliche Nervosität ein wenig, zumal die zweite Disziplin Ilbo-Taeryon, ein abgesprochener Zweikampf, mit einem Partner vollzogen wird. Im Bereich des olympischen Zweikampfes wurde nach taktischen oder technischen Anweisungen gekämpft, bevor die Prüflinge unter realistischen Bedingungen ihr erlerntes umsetzen konnten. 

Beim Prüfungsfach Selbstverteidigung mussten die Anwärter Angriffe mit Fuß oder Faust, Stock oder Messer parieren beziehungsweise sich aus dem Stand oder Bodenlage befreien. Bei den für die Zuschauer immer an der spektakulärsten Disziplin zerschlugen die Teilnehmer mit zum Teil spektakulären Techniken mehrere Zentimeter dicke Bretter. 

Das gelang bei den meisten Prüflingen mehrheitlich ohne große Probleme. Am Ende reichte es zwar nicht für alle Prüflinge, jedoch sollte dies nicht als eine Niederlage gewertet werden, sondern die Stärke zeigen, wieder aufzustehen und noch intensiver sich vorzubereiten.

Bildquelle: Richard Solarski

Start neuer Taekwondo-Schnupperkurse ab dem 30. August 2019

(c) LSB NRW | Foto: {Andrea Bowinkelmann}.

Jugendliche wollen sich messen, Jugendliche wollen Spaß. Sie interessieren sich für spannende und vielfältige koreanische Kampfsoportart. Taekwondo ist seit 2000 olympisch. Taekwondo wird weltweit von mehreren Millionen Menschen betrieben.

Was sich jedoch so einfach anhört, bedeutet jahrelanges intensives Training. Zudem haben viele Interessierte keine Vorkenntnisse im Kampfsport und wissen nicht, ob Taekwondo überhaupt etwas für einen ist.

Jeder fängt mit dem weißen Gürtel an!

(c) LSB NRW | Foto: {Andrea Bowinkelmann}.

Um gleich zu Beginn ein Bild davon machen können, welche Fassetten Taekwondo an der Friedensgrundschule in Lütgendortmund bietet, wird oft ein kleines kurzes persönliches Gespräch geführt. Wer glaubt, Kampfsport wäre nur etwas für Jungs, der wird sich bei uns im Verein irren. 70% der Mitglieder sind weiblich. Viele gehen auf das Gymnasium, sind in Schuler- und Studentenvertretungen aktiv und betreiben die koreanische Kampfsportart, um sich selbst weiter zu entwickeln und um Spaß zu haben, so der 1. Vorsitzende Muhammed Kocer.

Breitensport vs. Leistungssport

Wer Taekwondo auf Leistungssportebene betreibt, konzentriert sich oft auf eine Disziplin dieser Sportart. Das reduziert die Möglichkeit, seine Fähigkeiten über mehrere Disziplinen zu intensivieren. Zudem braucht man für den Leistungssport durchschnittlich 8 bis 10 Jahre, bis man auf einer Europameisterschaft mitmachen kann. Daher sind besonders Erfolge in Kampfsportarten in kürzester Zeit oder Versprechen von Trainern, Sportler erfolgreich zu machen, mit einer gewissen Skepsis zu betrachten.

(c) LSB NRW | Foto: {Andrea Bowinkelmann}.

Nächsten Schnupperkurse für Kinder und Jugendliche ab 5 Jahren finden ab dem 30. August 2019 jeweils von 18:45 – 19:45 in der Friedensgrundschule statt.
Es empfiehlt sich langfristig natürlich an allen Einheiten teilzunehmen. Ausnahmen sind aber möglich und können mit den Trainern abgestimmt werden. Vorkenntnisse oder spezielle Sportkleidung wie etwa ein Taekwondo Anzug sind nicht erforderlich.

Haben Sie Fragen? Möchten Sie weitere Infos zum Training, den Anfängerkursen für Jugendliche , dem Kinder- und Jugendtraining oder zum Taekwondo ganz allgemein? Dann rufen Sie uns gerne an unter Telefon 0172 – 88 98 28 1 oder besuchen Sie uns unter www.tkd-team.de.

Dortmunder Taekwondo Verein ausgezeichnet – Großer Stern des Sports in Bronze

Mit dem Wettbewerb „Sterne des Sports“ zeichnen Volksbanken und Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB) Sportvereine für großes sportliches, soziales und ehrenamtliches Engagement aus. 

Preisträger Taekwondo Team Kocer e.V.

Gefragt sind dabei Angebote und innovative Entwicklungen, mit denen sich Vereine und ihre zahlreichen Ehrenamtlichen für die Allgemeinheit, auch außerhalb des Sportvereins engagieren.

Schlaue Köpfe und schnelle Bewegungen

Für den Verein Taekwondo Team Kocer e.V. aus dem Westen Dortmunds reichte es hier gleich beim ihrer ersten Bewerbung. Seit etwa 8 Monaten entwickeln, schreiben, testen und wir zahlreiche pädagogische Materialien zur Implementierung der olympischen Sportart in den Schulsport. Diesbezüglich haben wir hier auch von Anfang volle politische Rückendeckung der Deutschen Taekwondo Jugend und der Nordrhein – Westfälischen Taekwondo Union. Alles muss passen und alleine um die 100 Gespräche mit verschiedensten Verantwortlichen in den Strukturen der Schulen und der Ministerien haben wir geführt. Wir wollen damit kein Geld verdienen, so Muhammed Kocer. Der 1. Vorsitzende des Vereins stellt alle entwickelten Materialien kostenlos zur Verfügung. Davon profitieren hunderte Vereine in der Taekwondo Szene. 

Für das großes Engagement in der Entwicklung von pädagogischen Materialien für die Implementierung des Taekwondo Sport in der Schule wurden wir mit dem „Großen Stern in Bronze“ ausgezeichnet und sind damit direkt zur Entscheidung auf Landesebene nomminiert. 

Dortmunder Taekwondo Nachwuchs erkämpft sich den nächsten Gürtelgrad

Zahlreiche Kampfsportler erreichen Ziel

Das Taekwondo Team Kocer e.V. richtete seine erste Taekwondo Prüfung für den Nachwuchs in der Friedensgrundschule im Dortmunder Westen aus. 

Nach mehrmonatiger Vorbereitung, vor allem für die Kleinen stand die erste Taekwondo Gürtelprüfung an. Als Bundesprüfer hatte sich Bernard Agbopletou, 5. Dan Taekwondo aus Haan angekündigt.  

Gleich mehrere Kinder ab 5 Jahren nahmen als jüngste Teilnehmer an dieser Prüfung teil, die älteste war 28 Jahre.

In zahlreichen intensiven Trainingseinheiten hatten sich zahlreiche Sportler auf die Prüfung zum nächsten Taekwondo-Grad vorbereitet. So mussten einfachen Techniken zur Selbstverteidigung, der Fallschule, Kombinationen aus einzelnen Techniken, der Zweikampf und die Poomsae, die sogenannte Kür gezeigt werden. 

Das einige Teilnehmer besonders gut vorbereitet waren, sah man besonders im Bereich der Selbstverteidigung. Hier zeigten vor allem die „Mädelz“, welche Techniken Sie sich in den letzten Wochen und Monaten angeeignet haben, inklusive der Techniken am Boden.

Auch der Bruchtest war für einige Teilnehmer Pflicht und alle Prüflinge zertraten die Bretter ohne Fehler. 

Im Vorfeld hatte auch der Vereinsvorstand rechtzeitig die Leine gezogen, so Muhammed Kocer. In den letzten Jahren haben wir immer mehr an Anfragen in den Kinder- und Jugendgruppen. Vor allem Mädchen und jungen Frauen scheint der Taekwondo-Sport anzuziehen, so der 1. Vorsitzende Muhammed Kocer, da hier zahlreiche Anfragen vorliegen. 

Mit dem Ende der Sommerferien nehmen wir wieder Nachwuchs in den Gruppen auf, da durch die Gürtelprüfung einige aus den Anfängergruppen in die weiteren Gruppen verteilt werden. 

Den 9. Kup (weißgelben Gürtel) erreichten:

Luca Krajewski, Ömer Tanriseven, Arif Eroglu, Yasin Eroglu, Fehim Bozdag, Leon Kilinc, Lea Matthieu, Tahir Kellegöz,

Den 8. Kup (Gelber Gürtel) erreichten:

Helin Sayan, Lorin Sayan, Cherin Krause, Jason Halhofer, Sarmad Ahmad, Salmana Ahmad, Niklas Franke, Simon Scherbing, Sefa Dinc, Eduard Shaposhnyk,

Den 7. Kup (Gelbgrünen Gürtel) erreichten:

Linda Oehl, Sophie Kochems

Den 6. Kup (Grünen Gürtel) erreichten:

Conner Steinmetz

Den 5. Kup (Grünblauer Gürtel) erreichten:

Torben Püttmann, Jeremy Lücking, Ngoc Ngo

Den 4. Kup (Blauer Gürtel) erreichten:

Maja Neitzke

Den 2. Kup (Roter Gürtel) erreichten:

Waltraud Mudrich, Burak Aktürk

Den 1. Kup (Rotschwarzer Gürtel) erreichte:

Dominik Belkin

Kaderlehrgang 07/2019 Taekwondo der Nordrhein – Westfälischen Taekwondo Union

Impressionen vom Abschlusskaderlehrgang in Dortmund 

Am 07. Juli kamen u einem Kaderlehrgang im olympischen Zweikampf 24 Leistungssportlerinnen und Sportler nach Dortmund. Gastgeber war das Taekwondo Team Kocer e.V.

Unter der fachlichen Anleitung des Landestrainers Ünal Öztürk aus Gladbeck und Assistenztrainers Yannick Tafrey aus Dortmund wurden technische und taktische Trainingseinheiten eingeübt. In dieser Einheit wurden die anwesenden Sportler noch einmal gefordert und beobachtet, um eine realistische Betrachtung für die kommenden Turniere zu haben.

Dabei zeigten die anwesenden Taekwondo-Sportler hohes Engagement und waren bis zum Ende hochmotivert, sehr zur Freude der beiden Verantwortlichen der Nordrhein-Westfälischen Taekwondo Union.

Großes Engagement beim Landesbreitensportlehrgang der NWTU in Dortmund

Sechs Flächen, 150 Teilnehmer aus mehreren Verbänden und Bundesländern sowie 24 Vereinen nahmen am Breitensportlehrgang der Nordrhein – Westfälischen Taekwondo Union (NWTU) in Dortmund teil.

30 Trainingseinheiten mit zahlreichen hochklassigen Fachleuten und Trainern referierten bei sommerlichen Temperaturen. Das Taekwondo Team Kocer e.V. aus dem Dortmunder Westen war Ausrichter des zweiten Breitensportlehrgangs 2019 des Taekwondo Landesverbandes.

Erwerb der Prüferlizenz für den Alltags-Fitness Test

Mit dem Alltags-Fitness Test betrat die Nordrhein-Westfälischen Taekwondo Union erstmalig ein Bereich, der weit von den üblichen Schwerpunkten in den Breitensportlehrgängen war. Dieter Bransch, Referent des Landessportbund und Referent für Bewegt Älter werden in der NWTU, vermittelte den anwesenden die Besonderheiten des wissenschaftlich validierten Tests. Der AFT-Test erfasst bei Menschen die körperlichen Fähigkeiten, um die normalen Alltagsaktivitäten z.B. Haushalt oder Freizeit bei Menschen +60 ausführen zu können.

Durch diese Ausbildung erhielten die ersten nach Ablauf des Tages die ersten 13 Prüfer ihre Autorisation als AFT Prüfer, darunter auch 9 Bundesprüfer der Deutschen Taekwondo Union. Diese wurde auch von der NWTU als Prüferweiterbildung anerkannt.

Kinetik Training und Fortbildung für „Taekwondo Lehrer im Schulsport“

Thomas Michalak, Dipl. Sportwissenschaftler und Berater im Schulsport gab den zahlreichen „Taekwondo Lehrern im Schulsport“ und interessierten einen tiefen Einblick in das kinetische Training und Möglichkeiten zur Umsetzung von Athletik-Training im Verein und in der Schule. Durch gezielte Übungen und Impulse wurden die Teilnehmer in den Trainingseinheiten motiviert und unbewusst zum Teil zu Höchstleistungen angeregt. Besonders hier viel dem einen oder anderen Trainer und Sportler auf, das man das Vereinstraining langfristig etwas anpassen sollte.

Hapkido Selbstverteidigung im Stand und beim Bodenkampf

Dr. Markus und Katharina Frenkel gaben Ihren Einstand in der NWTU. Beide vermittelten durch gezielte und effektive Selbstverteidigungstechniken die Sportart „Hapkido“, im Stand, auf dem Boden und natürlich mit dem Stock. Dabei würden die Techniken durch fundiertes Wissen und Biomechanische Erklärungen klar an die Teilnehmer vermittelt. 

Mit Kim, Nam Su war ein renomierter Referent wieder mit dabei, der durch jahrelanges intensives Training und vor allem durch das Wissen auch im hohen Alter sportliche Höchstleistung bringen kann. Dabei kann der Träger des 9. Dan, der höchsten sportlichen Graduierung selbst sportliche Übungen vormachen. 

Taekwondo Pratzen- und Wettkampftraining – Elemente des Olympischen Sports

Grundlagen des olympischen Zweikampf zeigte Yannick Tafrey, welcher eine hohe Anzahl von Teilnehmerinnen und Teilnehmern souverän betreute. In den unterschiedlichen Gruppen hat er immer wieder das die Techniken angeboten, welche die Zielgruppe auch umsetzen konnte. So konnte er den anwesenden am Ende des Tages nicht nur viel Wissen, sondern auch die entsprechenden Fähigkeiten vermitteln.

Grundlagen für den Poomsae Wettkampf – Feinheiten im Ilbo – Taeryon

Mit Manuel Kolb, Vizepräsident der DTU und ehemaliger Bundestrainer Technik sowie Kai Thomaschewski waren gleich zwei Top Referenten im Bereich des Poomsae vor Ort. In unterschiedlichen Einheiten wurden dabei die Formen besprochen und intensiv durchgeführt. Aber auch der Ilbo-Taeryon Bereich kam nicht viel zu kurz. Viele Teilnehmer nahmen das erlernte für Ihre nächste Kup Prüfung mit.

Positives Feedback der Teilnehmer

Breitensportreferent Mike Paustian war sichtlich zufrieden mit der Veranstaltung. Es gab nur positives Feedback der Teilnehmer und auch der Wunsch, mehr Angebote in dieser Richtung zu machen. Zudem auch ein besonderes Lob an den ausrichtenden Verein Taekwondo Team Kocer e.V. und das Helfer Team vor Ort. Wir hoffen, voraussichtlich alle Teilnehmer und viele weitere am 20. Juni 2020 wieder in Dortmund zu sehen

Das größte Teilnehmerfeld stellte das Taekwondo Team Kocer aus Dortmund, gefolgt vom Oh-Do Kwan aus Viersen und dem JBC Marl.