27 Dortmunder bestehen Taekwondo Prüfung

27 hochmotivierte Sportlerinnen und Sportler im Alter von 6 – 14 Jahren nahmen die Herausforderung für die nächste Taekwondo-Gürtelprüfung an.

Unter den Augen des Bundesprüfers Muhammed Kocer und des Gastes Arndt Mallepree, amtierender Welt- und Europameister im Para-Taekwondo, zeigten die 27 Taekwondo-Prüflinge in mehreren Gruppen in einer 4-stündigen Prüfung ihre erlernten und nach den Leistungen der Prüfungsordnung der Deutschen Taekwondo Union geforderten Disziplinen.

Dabei präsentierten die Prüflinge Disziplinen wie die Grundtechniken, die Poomsae (Das Beherrschen der vorgeschriebenen Bewegungsabläufe), den olympischen Zweikampf oder auch der Bruchtest, das Zerschlagen von Brettern. Die Sportlerinnen und Sportler präsentierten durchweg gute Leistungen, die den Anforderungen der Prüfungsordnung der Deutschen Taekwondo Union (DTU) ohne weiteres entsprachen.

Engagement und harte Arbeit zahlen sich aus

Mit Aleksandra Sosadzin und Dominik Belkin, Trainer/innen des Taekwondo Team Kocer e.V., welche die Prüfung begleiteten, zeigten sich äußerst zufrieden mit den Ergebnissen. „Die intensive Vorbereitung in den letzten Wochen hat sich ausgezahlt“, so Muhammed Kocer, 1. Vorsitzender. „Der Erfolg aller 27 Prüflinge ist ein Beweis für ihren Ehrgeiz und die hervorragende Arbeit unseres Trainerteams.“

Zum 8. Kup (gelber Gürtel)
Lina Schäfer, Elias Mielke, Matteo Mu, Valeria Keil, Alexander Keil, Tuana El Mansouri, Selim Kaya, Bilal Ersoy, Salma El Mansouri, Talha Tuncer, Sammy Al Kauasme, Marius Blume

Zum 7. Kup (gelbgrüner Gürtel)
Saliha Ersoy, Meryem Ersoy, Mina Kocer, Marie Heuer

Zum 6. Kup (grüner Gürtel)
Thomas Codescu, Raphael Schneidermann, Minjun Mu,

Zum 5. Kup (grünblauer Gürtel)
Jan Ole Kohlschmidt, Mykhailo Kainash

Zum 4. Kup (blauer Gürtel)
Sophia Schäfer, Elif Baris, Erva Baris, Artem Volkov, Igor Zalyubovskyy, Evielina Reviakina

Der Verein gratuliert allen erfolgreichen Taekwondo-Sportler und Sportlerinnen herzlich zu ihrer tollen Leistung und wünscht weiterhin viel Erfolg und Spaß auf ihrem sportlichen Weg.

Über den Taekwondo Team Kocer e.V.:
Der Taekwondo Team Kocer e.V. ist ein anerkannter und zertifizierter Sportverein in Dortmund, der sich dem Taekwondo- und Hapkido-Sport widmet. Wir bieten Training für alle Alters- und Leistungsstufen, vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen. Weitere Informationen finden Sie unter www.taekwondo-dortmund.de .

Gelebte Teilhabe – Dan Prüfung Inklusion in Dortmund

Die Nordrhein – Westfälische Taekwondo Union (NWTU) richtete ihre zweite Dan Prüfung, die sogenannte Schwarzgurt Prüfung für Menschen mit körperlichen und geistigen Einschränkungen in Dortmund aus.

Vorreiterrolle der NWTU

Richard Solarski, Landesprüfungsreferent der NWTU war seinerzeit einer der Impulsgeber für diese Veranstaltung. Dabei müssen die Prüflinge nicht ein anderes Prüfungsprogramm absolvieren andere Schwarzgurte. Hier muss man nur auf die körperlichen Einschränkungen Rücksicht nehmen.

v.l.n.r. Muhammed Kocer, Stefanie Dumrath, Turgay Ertugrul

Als Prüfergremium wurde für diese Dan-Prüfung Turgay Ertugrul aus Essen, Stefanie Dumrath aus Köln und Muhammed Kocer vom ausrichtenden Verein Taekwondo Team Kocer eingeladen. Für diese Sonderprüfung brachten alle drei Bundesprüfer fachliche oder berufliche Qualifikationen im Themengebiet der Inklusion mit. Zudem nahm Arndt Mallepree, als Beauftragter der Deutschen Taekwondo Union teil

Prüfung auf hohem Niveau

Ein besonderes Highlight war die Teilnahme von Christopher Frömmgen, einen Para-Sportler, welcher letztes Jahr bei der Weltmeisterschaft die Goldmedaille errungen konnte. Besonders hier ist es Wertzuschätzen, wenn Leistungssportler weiter ihren sportlichen Werdegang  vorantreiben und nicht sich auf Ihren Lorbeeren ausruhen.

Dass sich die anwesenden vier Teilnehmer sehr gut auf diese Prüfung vorbereitet hatten, wurde klar vom Prüfungsvorsitzenden Turgay Ertugrul beschrieben. Die von der Prüfungsordnung der Deutschen Taekwondo Union (DTU) geforderten Vorgaben wurden voll erfüllt.

Nicht als Selbstverständlichkeit betrachten

Dabei ist „Inklusion“ nicht immer selbstverständlich, so Kocer. Kampfsport hat zwar einen inklusiven Charakter, jedoch sind viele Vereine immer noch sehr distanziert zu diesem Thema. Selbst in Dortmund, wo knapp 20 Gruppen und Vereine Taekwondo betreiben, gibt es nur 1-2 weitere Vereine. Das liegt auch oft daran, dass viele Vereine auch händeringend Trainer suchen. Und dann sich noch für gesellschaftliche Themen begeistern. Das ist sicherlich zu viel.

Auf die Frage, ob es sofort bei uns im Taekwondo Team Kocer geklappt hat, würde ich mal ein klares NEIN nennen. Wer sich mit dem Thema und vielen anderen beschäftigt, weiß auch die zahlreiche Arbeit. Aber wenn es klappt, dann ist es wie so oft im Leben einfach nur schön.

Wer Fragen zum Thema Inklusion im Taekwondo-Sport hat, kann sich gerne beim Para-Beauftragten des Landesverbandes Arndt Mallepree erkundigen.

Über 70 Taekwondo – Bundesprüfer trafen sich in Dortmund