Fair Play im Taekwondo Sport

Fair Play im Taekwondo Sport

1. Der Spaß am Taekwondo Sport steht an erster Stelle

2. Fairness hat Vorrang und sollte belohnt werden

3. Die Taekwondo Werte zählen überall. Auch für die Zuschauer.

4. Die Kampfrichter sind ehrenamtlich und hervorragend ausgebildet. Sie als Eltern auch?

5. Die Kinder des Gegners sind auch Freunde

6. Die Kinder geben Ihr bestes. Würdigen Sie das mit Lob und nicht mit Kritik

7. Der gute Coach geht verantwortungsvoll mit den Kindern um. Machen Sie das auch!

8. Zuschauer sitzen auf der Tribüne und nicht auf der Wettkampffläche

9. Wissensvermittlung und Regelkunde im Vorfeld können viel Stress vermeiden.

10. Kinder lernen schnell. Auch negative Eigenschaften Ihrer Vorbilder und Eltern

Fair Play im Taekwondo Team Kocer e.V. 2014
Fair Play im Taekwondo Sport

Jahreshauptversammlung 2010

Die diesjährige Mitgliederversamlung des Taekwondo Team Kocer e.V. würde im Restaurant Mediteranos abgehalten. Neben den anwesenden Eltern, Mitgliedern und Vorstandsangehörigen der Jugend und des Vereins.

In dem hervorragenden Ambiente, was die Örtlichkeiten angeboten habe, könnten wir die Mitgliederversammlung innerhalb von 40 Minuten ohne Probleme abarbeiten.

Da alle Berichte in schriftlicher form den Mitgliedern fristgerecht in der Halle ausgehangen wurden, sowie in zahlreicher Anzahl vor Ort zur Verfügung standen, wurden diese ohne beanstandung angenommen.

Erfreulich war es, das die zweckgebunden Zuschüsse die jährlichen Mitgliedsbeiträge um ein mehrfaches überstiegen, so das die im letzten Jahr für knapp 8000,00 Euro angeschaften Sportmaterialien finanziell ohne größere Schwierigkeiten finanziert werden konnten.

Ebenfalls wurde erwähnt, das die kommunalen Zuschüssen in den nächsten zwei Jahren um 20% gekürzt werden sollen, was sicherlich auch in unserem Budget fehlen würde.

Zudem kommen noch die gestiegenen Mitgliedsbeiträge an die Deutsche Taekwondo Union e.V., die wir ab dem 01.01.2010 finanzieren.

Trotz der zahlreichen Mehrausgaben und reduzierten Zuschüsse werden wir unseren Beitrag im gegensatz zu vielen Vereinen konstant halten.

Das ausführliche Protokoll zu der Mitgliederversammlung hängt an der schwarzen Tafel in der Halle und wird demnächst auch hier veröffentlicht!

1. NRW Sportkongress in Bochum

In Bochum drehte sich zwei Tage lang alles um die Zukunftsfähigkeit der Sportvereine. Mehr als 1200 Teilnehmer aus Sportvereinen und –verbänden, darunter auch Muhammed Kocer hatten sich zum größten Sportkongress in Nordrhein-Westfalen angemeldet, der am 5. und 6. Februar im RuhrCongress vom Landessportbund Nordrhein-Westfalen und vom nordrhein-westfälischen Innenministerium veranstaltet wurde, angemeldet.

Innen- und Sportminister Dr. Ingo Wolf zeigte sich sichtlich erfreut über die große Resonanz, die die Tagung gefunden hatte. In seiner Begrüßung sicherte er Unterstützung bei der Stärkung der nordrhein-westfälischen Sportvereine zu. "Wir wollen der Vereinsidee neue Impulse geben", so Wolf zu den Zielen des Kongresses. "Gemeinsam mit dem Landessportbund bieten wir den Vereinen eine Plattform, um sich über Zukunftsvorstellungen auszutauschen." Wolf rief dazu auf, den Prozess der Weiterentwicklung der Vereine aktiv mit zu gestalten. Es gelte den gesellschaftlichen Wandel als Chance aufzufassen.

Auch für unseren Verein waren viele interessante Themengebiete und sicherlich auch Zukunft orientierte Wegweiser vorhanden.

Nach der Gala am Freitag konnten wir auch zahlreiche Kontakte neuknüpfen und einige eventuelle Kooperationspartner für unsere Ideen und Konzepte finden.

Sonderfortbildung im Rahmen von Gewaltprävention

Ein Lehrgang der besonderen Art fand am 30. und 31. Januar in Hagen statt. Im Rahmen der Aktion Sport statt Gewalt und deren Konzept, an der wir uns seit der Idee und Gründung beteiligen, wurden mehrere Personen aus verschiedenen Kampsportarten eingeladen.

Besonders die Kampfsportereine erreichen im Bereich der Gewaltprävention große Erfolge, so das diese Sonderausbildung vom Landessportbund Nordrhein - Westfalen und dem Innenministerium aktiv unterstützt wird.

Zudem konnten die Übungsleiter Diana, Vanessa und Muhammed ihre Traier C bzw. Übungsleiterlizenzen verlängern.

Gründung des Arbeitskreis „Bewegungskindergarten“

Am 20.01.2010 trafen sich 19 Vertreterinnen und Vertreter aus Bewegungskindergärten und deren kooperierenden Sportvereine aus Dortmund und Herne zur Initiierung eines Arbeitskreises für Bewegungskindergärten.

Um die Qualität in den Einrichtungen zu sichern, aber auch um gemeinsam das bedeutsame Thema „Kinderwelt ist Bewegungswelt - ganzheitliche Entwicklung und Lernen durch Bewegung“ in Dortmund zu vertreten und weiter in die Öffentlichkeit zu tragen, haben sich MitarbeiterInnen aus Kindergärten und Sportvereinen zusammengesetzt und erste Erfahrungen ausgetauscht.

Eingeladen hatte die Beraterin für Bewegungskindergärten in Dortmund und Herne, Iris Jungmann, Mitarbeiterin des StadtSportBund Dortmund, in den Bewegungskindergarten „Wirbelwind“ der Dortmunder Turngemeinde (DTG). In diesem Bewegungskindergarten wird die Zusammenarbeit von Sportverein und Kindergarten unter anderem durch den Sportverein als Träger der Einrichtung deutlich.

„Unsere Treffen werden nach und nach in den verschiedenen zertifizierten Einrichtungen stattfinden, so dass wir uns gegenseitig unsere Arbeitsweise vorstellen und voneinander partizipieren können. Das dient dem Erfahrungsaustausch, aber auch der stetigen Weiterentwicklung in den Einrichtungen und deren Kooperation mit den Sportvereinen. Für die Entwicklung der Kinder ist es wichtig, eine vielfältige Auswahl an sportlichen Angeboten vor zu halten, sich für Räume und Möglichkeiten zum Bewegen einzusetzen. Gemeinsames Handeln bündelt dabei die Ressourcen und vergrößert die Palette bewegungsorientierter Angebote“, so Iris Jungmann.

Trainertreff 2010 in Köln

Traditionell findet im Januar jedes Jahres der NWTU-Trainertreff.

Der engagierte Landestrainer, Aziz Acharki, organisierte auch in diesem Jahr einen inhaltsreichen Trainertreff. Zahlreiche NWTU-Trainerinnen und Trainer kamen am 16.01.2010 trotz eisiger Kälte, darunter auch Muhammed zur Trainerakademie nach Köln, um sich dort fortbilden zu lassen.

Zu Beginn des Seminars begrüßte der NWTU-Vizepräsident Vollkontakt, Peter van den Akker, die anweswesenden Teilnehmer und wünschte allen im Namen des gesamten Vorstandes der NWTU ein erfolgreiches und gesundes neues Jahr 2010.

Die inhaltlichen Schwerpunkte in diesem Jahr waren Ernährung, Professionelle Lebensplanung für Spitzensportler und Doping.
Das spannende Thema Ernährung beleuchtete Hans Braun -OSP Rheinland- in seinem Vortrag "Ernährungsberatung". In diesem Vortrag wurde erläutert, wie die Grundregeln aussehen, um sich gut mit essentiellen Nährstoffen versorgen und die körpereigenen Abwehrkräfte stärken zu können.

Weiter erfuhren die Trainerinnen und Trainer, welche Lebensmittel einem Sportler Power, Kraft und Ausdauer verleihen, welche eher das Gegenteil bewirken.

Dr. Thomas Fabula, Botschafter der Sportstiftung NRW, erläuterte in seinem Vortrag, wie eine professionelle Lebensplanung für Spitzensportler aussehen kann. Der promovierte Physiker und selbständige Unternehmer, der selbst viele Taekwondo-Athleten an die Leistungsspitze führte, unterstrich insbesondere die wichtige Bedeutung der sozialen Eigenschaften neben fachlichem Können: ohne Disziplin, Eigeninitiative, Ausdauer, Teamfähigkeit, Motivation, Selbständigkeit und Zielstrebigkeit ist ein zufriedener Lebensweg (work-life-balance) undenkbar.

Selbst die besten Schlüsselqualifikationen allein reichen heute nicht mehr aus, um eine beruflich Karriere zu garantieren. Er diskutierte, ob die normalen Ausbildungswege gerade diese Fähigkeiten ausreichend fördern und machte deutlich, wie durch einen humanen Leistungssport diese Kompetenzen erworben und weiter entwickelt werden können.

Nach der Mittagspause stellte Dimitrios Lautenschläger das Swisttaler Internat vor. Den Trainern wurde anhand einer Präsentation das Pro und Kontra eines Internates erläutert. Die duale Betreuung im Internatszweig der Nordrheinwestfälischen Taekwondo Union, sowie das zahlreiche Lehrstellenangebot, Schul- und Studienplätze überzeugte die Teilnehmer.

Der Landestrainer Jannis Dakos hielt einen Vortrag über eines der beherrschenden Themen der Sportberichterstattung, nämlich Doping. Er erklärte, dass der Medienfocus dabei naturgemäß auf dem Leistungs- und Spitzensport liegt. Der Diplom-Sportwissenschaftler zeigte die Risiken des Dopings auf und nannte dies ein Problem des Sportes insgesamt. Der Sport kann nur dann für Jugend und Zuschauer attraktiv bleiben, wenn er glaubwürdig ist.

TAEKWONDO Anfänger legen beim Taekwondo Team Kocer e.V. erste Prüfungen ab

"Shisak" und "Kuman" waren die häufigsten Begriffe, die in der Turnhalle der Friedensgrundschule zu vernehmen waren. Hierbei handelte es sich nicht um fremdländische Speisen oder Cocktails, sondern um klare Anweisungen von Komi Bernard Agbopletou, beispielsweise an die sogenannten "Weißgürtel". Dieses sind die Anfänger im Taekwondo, die ihre Prüfung zum untersten Schwierigkeitsgrad, dem 9. Kup, absolvierten. Nach "Shisak" wird eine Übung begonnen und bei "Kuman" diese beendet.
Den Anfang der Prüfungen von Taekwondo Team Kocer e.V. machten Virginia, Kathleen, Christian und Gianluca. Die vier Kinder haben erst vor kurzem mit dem Taekwondo-Sport angefangen und waren entsprechend nervös. Unter den genauen Blicken von etwa 70 Zuschauern, meist Eltern und Großeltern vom Taekwondo-Nachwuchs, meisterten die Kleinen die acht ersten Grundfiguren, die aus Schlägen und Tritten bestehen, dafür sehr souverän. Genau beobachtet wurden sie vom Prüfer Agbopletou. Dieser achtete auch darauf, dass neben der sportlichen Leistung auch die Grundregeln eingehalten wurden. So dürfen Übungen erst begonnen oder beendet werden, wenn der Lehrer, der auf koreanisch "Sabon Nim" heißt, dieses deutlich mitteilt.
Neben der exakten Ausführung von Anweisungen waren auch andere Grundeigenschaften vom Taekwondo in Dortmund gefordert. So ist das Erlernen der koreanischen Grundbegriffe ebenso fester Bestandteil wie auch die korrekten Umgangsformen. So gehört das freundliche Grüßen zu Beginn und am Ende einer Übung ebenso zum "guten Ton" wie Schweigen während Aktive ihre Prüfung absolvieren. So manche Schullehrerin wäre überrascht gewesen, wie lange Kinder konzentriert einen Vorgang verfolgen können. Die Teilnehmer der höchsten Kup-Prüfungen des Tages, der Prüfung des grünen Gürtels, mussten weit über dreieinhalb Stunden warten, ehe sie ihre Übungen absolvieren durften. Daher hatten alle die fröhliche Stimmung nach der Prüfung kurz vor Weihnachten verdient. Insgesamt stellte Taekwondo Team Kocer 25 Prüflinge in mehreren Schwierigkeitsgraden.

Meisterprüfung bestanden

Der 4. Taekwondo Dan ist die letzte Prüfung, die ein Taekwondoin auf Landesebene ablegen kann. Muhammed Kocer vom Taekwondo Team Kocer e.V. Dortmund hat diese fünfstündige Prüfung Mitte Dezember abgelegt.

Vor einem Prüfungsgremium der Deutschen Taekwondo Union e.V. legte Muhammed Kocer mit Bravour die Prüfung zum 4. Dan (Schwarzgurt) ab.

Im Taekwondo wird unterschieden. Ab dem 4. Dan ist man ein Meister. Bis zum 3. Dan zählt man noch zum Meisterschüler. In Dortmund gibt es nicht so viele, die einen so hohen Dan (Schwarzgurt) haben.

Neben den klassischen Taekwondo - Techniken kam eine so genannte Poomsae - Prüfung einmal mit und einmal ohne Partner hinzu. Diese Prüfung stellt, in der Ausführung vergleichbar mit der Kür im Eiskunstlaufen, die stilisierte Form eines Kampfes dar. Dazu kamen noch zahlreiche Techniken z.B. aus dem Selbstverteidigungsprogramm (Hosinsul) mit Partnern sowie ein Spezialbruchtest. Diese musste einen sehr hohen Schwierigkeitsgrad beinhalten.

Aber auch die fachlichen Qualifikationen mussten vor Ort nachgewiesen werden. Muhammed, der fast alle sportlichen Lizenzen des Deutschen Olympischen Sportbund erworben hat und nebenbei auch erfolgreich als Kampfrichter mit Einsätzen im In- und Ausland tätig ist, trainierte für das gesamte Prüfungsprogramm mit den beiden Prüfungshelfern intensiv innerhalb der letzten 12 Monate.

Seit 20 Jahren Taekwondo Seit 20 Jahren ist Muhammed Kocer mit dem Taekwondo Sport eng verbunden. „Da ich als Kind eher schüchtern war, wurde ich damals von meinen Geschwistern dorthin geschickt und habe dort die Leidenschaft für diesen Kampfsport war sofort entfacht“, erinnert sich der Wittener.

Dran bleiben
Für den Meister heißt es nun vorbereiten und sich weiterbilden, denn der nächste Dan wird von der Deutschen Taekwondo Union e.V. aus Bundesebene, höchst wahrscheinlich in einem anderen Bundesland geprüft. „Ich muss jetzt ständig dabeibleiben“, sagt Muhammed, und in seiner Stimme klingt durch, dass er sich auch nicht auf seinen Erfolgen ausruhen möchte.