Die Qualitätskriterien

Damit ein Kurs das Qualitätssiegel vom Landessportbund oder einem Fachverband erhält, muss er die folgenden sechs Kriterien erfüllen:

Qualitätskriterium 1: Zielgruppengerechtes Angebot
Standardisierte Programme und Masterprogramme
Es muss deutlich werden, dass die Gesundheitssportprogramme ein eigenständiger Angebotsbereich für bestimmte Zielgruppen, Zielsetzungen und Inhaltsbereiche sind. Die Kernziele des Gesundheitssports sollten durchgängig durch Inhalte und Methoden in den Kursen umgesetzt werden. Die Programme bestehen aus Kursmanualen sowie Teilnehmermaterialien. Die Übungsleiterinnen/Übungsleiter werden in die Programme eingewiesen.

Angebotsprofil
Das Angebot muss einem der Bereiche „Herz-Kreislaufsystem“, „Haltungs- und Bewegungssystem“, „Stressbewältigung und Entspannung“ oder „Allgemeines Gesundheitstraining“ zugeordnet werden können. Findet das Programm im Bewegungsraum Wasser statt, muss eine Zusatzqualifikation im Bereich Wasser vorliegen und die Rettungsfähigkeit während des Kurses gewährleistet sein.

Zielgruppe
Die Zielgruppe, an die sich das Angebot schwerpunktmäßig richtet, ist zu benennen. Insbesondere muss zwischen Kindern (6 bis 7 und 8 bis 12 Jahre),Jugendlichen (13 bis 17 Jahre) und Erwachsenen (18 bis 49, 50 bis 69 und ab 70 Jahren) differenziert werden. Weiterhin sollten das Geschlecht, die Bewegungsbiografie und das Lebensumfeld berücksichtigt werden.

Qualitätskriterium 2: Qualifizierte Leitung
Übungsleiterausbildung „Sport in der Prävention“
Die Übungsleiterinnen und Übungsleiter, die Gesundheitssportprogramme im Verein umsetzen, sind wesentliche Garanten für die Qualität dieser Programme.

Die Ausbildungsrichtlinien des Deutschen Olympischen Sportbundes bilden die erforderliche Grundlage zur Qualifikation von Leiterinnen und Leitern gesundheitsorientierter Sportangebote. Die Leiterin / der Leiter eines Gesundheitssportangebotes verfügt über die Übungsleiterausbildung „Sport in der Prävention“ auf der 2. Lizenzstufe. Verantwortlich umgesetzt werden die diesbezüglichen Aus- und Fortbildungen in den Landessportbünden und den Sportverbänden. Die Ausbildung gliedert sich in eine Basisausbildung (mind. 120 UE) und in darauf aufbauende Profilbildungen (mind. 60 UE). Die Ausbildungsprofile können mindestens einem der Bereiche „Herz-Kreislaufsystem“, „Haltungs- und Bewegungssystem“, „Stressbewältigung und Entspannung“ oder „Allgemeines Gesundheitstraining“ bzw. einer der Zielgruppen „Kinder und Jugendliche“ oder „Erwachsene“ zugeordnet werden.

Mit dem Erwerb der Lizenz ist der Ausbildungsprozess nicht abgeschlossen. Durch regelmäßige Fortbildungen (mind. 15 UE innerhalb von 4 Jahren) sollen Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten vertieft und der Informationsstand der Übungsleiterinnen / Übungsleiter aktualisiert werden. Zusätzlich muss die Übungsleiterin oder der Übungsleiter in das durchzuführende Programm eingewiesen werden.

Übereinstimmung von Angebots- und Ausbildungsprofil
Für die spezifischen Angebotsprofile sind jeweils passende Ausbildungsprofile erforderlich.

Höherwertige bewegungs- und sportbezogene Berufsausbildungen
Alternativ zur Übungsleiterausbildung „Sport in der Prävention“ auf der 2. Lizenzstufe verfügt die Leiterin / der Leiter über eine höherwertige bewegungs- und sportbezogene Berufsausbildung. Diese muss mindestens einer der nachfolgend genannten Qualifikationen entsprechen:

  • Sportwissenschaftler mit nachweislich gesundheitsorientierter Ausrichtung
  • Sport- u. Gymnastiklehrer/in mit nachweislich gesundheitsorientierter Ausrichtung
  • Physiotherapeut/in bzw. Krankengymnast/in mit Zusatzqualifikation in der Methodik des Sports
  • Ergotherapeut/in oder Motopäde/in mit Zusatzqualifikation in der Methodik des Sports

Qualitätskriterium 3: Einheitliche Organisationsstrukturen
Teilnehmerzahl
Die Gruppengröße ist auf maximal 15 Teilnehmer je Angebot begrenzt. Damit wird eine individuelle Betreuung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gewährleistet.

Rhythmus und Dauer der Angebote
Nachhaltige Verhaltensänderungen im Sinne einer lebensbegleitenden Stärkung der Gesundheit sind nur langfristig zu erreichen. Deshalb ist es besonders wichtig, dass das entwickelte Bedürfnis nach Bewegung gepflegt wird. Ziel ist es, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer möglichst dauerhaft an Bewegungsangebote zu binden. Ein Kursangebot dauert mindestens 8 und maximal 12 Unterrichtsstunden und umfasst mindestens eine Unterrichtsstunde wöchentlich.

Qualitätskriterium 4: Präventiver Gesundheits-Check
Gesundheitsvorsorgeuntersuchung
Vor der Teilnahme an einem Sportprogramm wird eine Gesundheitsvorsorgeuntersuchung angeraten:
Allen Teilnehmern ab dem 18. Lebensjahr wird vor der Aufnahme des Angebotes ein Gesundheits-Check empfohlen, bei Teilnehmern ab dem 35. Lebensjahr sollte generell eine Gesundheitsvorsorgeuntersuchung nach § 20 (1) SGB V erfolgen. In begründeten Fällen oder bei krankhaften Befunden sollte eine darüber hinausgehende Untersuchung in Abstimmung mit dem Hausarzt vorgenommen werden.
Für Kinder und Jugendliche bis zum 17. Lebensjahr gilt: bei Kindern, die vom Schulsport ausgeschlossen sind oder waren, sollte vor der Aufnahme des Angebotes eine Rücksprache mit dem Hausarzt oder ggf. eine Jugenduntersuchung erfolgen.

Ärztliche Bescheinigung und Teilnehmerausschluss aus gesundheitlichen Gründen
In begründeten Fällen kann von den Teilnehmern eine ärztliche Bescheinigung gefordert werden.
Aus gesundheitlichen Gründen können Personen ggf. von der Teilnahme ausgeschlossen werden. Dies betrifft insbesondere gefährdet erscheinende Teilnehmer, die keine Unbedenklichkeitsbescheinigung durch den Arzt vorlegen können.

Qualitätskriterium 5: Begleitendes Qualitätsmanagement
Die Sportorganisationen arbeiten auf der Grundlage empirisch abgesicherter Zusammenhänge zwischen Bewegungsaktivitäten und Gesundheitsbefinden. Zahlreiche Evaluationsstudien belegen die Wirksamkeit gesundheitsorientierter Bewegungsprogramme hinsichtlich der Erreichung ihrer Kernziele. Ein begleitendes Qualitätsmanagement hat insbesondere die Aufgabe, sicherzustellen, dass Gesundheitssportprogramme ihre formulierten Ziele erreichen. Dazu müssen die Qualitätskriterien konsequent umgesetzt werden.
Die Betreuung der Übungsleiterinnen / der Übungsleiter und der Vereine in diesem Bereich erfolgt über die Verbände mit Unterstützung des Deutschen Olympischen Sportbundes.

Qualitätszirkel und weitere Maßnahmen im Rahmen eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses
Wesentliche Voraussetzung für ein begleitendes Qualitätsmanagement ist die Bereitschaft der Übungsleiterin / des Übungsleiters zur Teilnahme an regionalen Qualitätszirkeln und an weiteren Maßnahmen im Rahmen eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses wie z.B. Teilnehmerbefragungen, Begleituntersuchungen oder Qualitätsbewertungen (Audits).

Qualitätskriterium 6: Gesunder Lebensort Sportverein
Kooperation und Vernetzung
Auf Verbandsebene sind die Voraussetzungen geschaffen, um z.B. mit ärztlichen Standesorganisationen – insbesondere den Bundes- und Landesärztekammern – oder verschiedenen Versicherungsträgern zu kooperieren. Auf der örtlichen Ebene geht es vor allem darum, die entsprechenden Zielgruppen zu erreichen und über die Zusammenarbeit mit Partnern im Gesundheitsbereich Teil eines Netzwerkes „Gesundheitsförderung“ zu werden. Der Verein sollte daher bereit sein, z.B. mit Ärzten, Schulen, Kindergärten, Seniorenorganisationen, Gesundheitsämtern, Krankenkassen und Krankenhäusern zu kooperieren. Besonders die Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten wird empfohlen. Die Angebote sollten entsprechend in der Ärzteschaft bekannt gemacht werden. Durch die Zusammenarbeit mit dem Arzt hat der Verein die Möglichkeit, neue Zielgruppen zu gewinnen und findet darüber hinaus in ihm einen kompetenten Ansprechpartner für alle fachlichen Fragen – angefangen von der Gesundheitsvorsorgeuntersuchung bis hin zur Teilnahme an Informationsveranstaltungen zum Thema „Sport und Gesundheit“.

Beschreibung der „Lebenswelt“ (Setting), in dem das Angebot stattfindet
Es sollte ersichtlich sein, in welcher „Lebenswelt“ (Setting) das Gesundheitssportangebot stattfindet. Denkbare Settings sind Sportvereine, Kindergärten, Schulen, Betriebe und Senioreneinrichtungen.

Bereitschaft zur gesundheitsorientierten Weiterentwicklung des Vereins
Der Sportverein sollte eine aktive Rolle bei der Schaffung eines gesundheitsorientierten Umfeldes für die angebotenen Sportprogramme spielen. Eine wesentliche Voraussetzung hierfür ist die grundsätzliche Bereitschaft zur gesundheitsorientierten Weiterentwicklung des Vereins. Dies schließt insbesondere eine Unterstützung der Übungsleiterinnen/Übungsleiter vor Ort und eine Vernetzung der Gesundheitssportprogramme auf allen Ebenen mit ein.

Das Qualitätssiegel SPORT PRO GESUNDHEIT wird für eine Gültigkeitsdauer von drei Jahren verliehen.

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Die Gespräche und Vorbereitungen für die Ehrenamtsgala des Taekwondo Team Kocer e.V. am 07. Dezember 2019 in Dortmund laufen auf Hochtouren. 

Wie in den letzten Jahren wollen wir einen wertschätzenden Rahmen für das besondere Engagement unserer Ehrenamtlichen und Helfer schaffen. Aber auch einige Mitglieder bekommen Ehrungen für Vereinstreue und sportliche Leistungen an diesem Abend.

Unterstützung für die Ehrenamtsgala

Dieses Jahr konnten wir die Familie Karadas vom BierCafeWest am Westpark als Förderer gewinnen. Obwohl meine Frau und Ich keine Mitglieder des Taekwondo Vereins sind, haben wir über viele Personen nur positives über die Vereinsarbeit gehört, so Cüneyt Karadas. Nach einem kurzen und sehr interessanten Gespräch mit dem geschäftsführenden Vereinsvorstand haben wir uns entschlossen, die Arbeit des Vereins im Bereich des Ehrenamtes zu unterstützen.

Erste Auszeichnung für das Ehrenamt bereits 2011

Aus Vereinssicht ist dies ein Glücksgriff, so der 1. Vorsitzende. Wie in vielen Vereinen leben wir auch von Ehrenamt. Bereits 2011 haben wir koordinierende Ämter wie den Ehrenamtsmanager eingesetzt, einen Ehrenamts-Oscar an besonders engagierte im Verein verteilt. Dafür haben wir damals im Jahr des Ehrenamtes einen Preis des Landessportbund NRW bekommen sowie 1000 Euro für unsere Arbeit. Wichtiger war es, dass dies für unseren Verein als Ideen und Wegbereiter für viele neue Möglichkeiten in dem Thema fungierte. Diese haben wir immer weiter forciert, so dass immer mehr Menschen eine wichtige Stütze des Vereins geworden sind, so Muhammed Kocer.

 

Eintrittskarten sind begrenzt

Wir haben die Anzahl unserer Eintrittskarten begrenzt, da Wir den ehrenamtlichen das Gefühl geben wollen, eine Wertschätzung zu erhalten. Die Eintrittskarten kosten für Kinder und Jugendliche 7,50 Euro. Erwachsene zahlen 12,50 Euro und Vereinsfremde mit Bezug zum Verein 15,00 Euro. Darin enthalten ist ein Buffet und alle alkoholfreien Getränke. 

Die Karten sind während des Trainings bei Tina Rohr erhältlich. Die Veranstaltung beginnt ab 16:30 Uhr – 22:00 Uhr. 

Anschrift: BierCafe West, Lange Str. 42, 44137 Dortmund

 

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– -Sprache und Bewegung

 

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-Sprache und Bewegung

Unser Verein ist dem Kinderschutz verpflichtet. Zudem sind wir im Programm des Landessportbund NRW im Rahmen eines Pilotprojektes zum Thema „Sexualisierte Gewalt im Sport“ aktiv.

Aus diesem Grund überprüfen wir die persönliche Eignung unserer Trainer, Übungsleiter und Betreuer, die regelmäßig mit Kindern und Jugendlichen in Kontakt kommen und erwarten regelmäßig die Vorlage eines erweiterten polizeilichen Führungszeugnisses.

Unsere Übungsleiter sind und werden Regelmäßig zum Thema Kinderschutz fortgebildet. Diesbezüglich haben wir hierfür ein Konzept mit Fachleuten entwickelt, welche für unseren Verein umgesetzt wird. Als Ansprechpartner steht neben dem geschäftsführenden Vorstand auch Müjde Haberci zur Verfügung.

In unserer Gesellschaft ist Gewalt gegen Frauen und Kinder eine traurige Realität. Jeden Tag werden zahlreiche Frauen und Kinder verschiedenen Gewaltformen ausgesetzt und konfrontiert. Zudem sind die sehr verschiedenartig. Vergewaltigung, sexueller Missbrauch und Körperverletzung zählen zu den Weltweit am bekannten Tatbeständen der physischen Gewalt.

Dazu kommen die vielfältigsten Formen von psychischer Gewalt sowie die subtilen Gewaltarten, wie Ausgrenzung und Missachtung, denen Frauen und Kinder regelmäßig ausgesetzt sein können. Zudem ereignet sich Gewalt nachweislich nicht nur im öffentlichen Raum. Gewaltfelder wie z.B. Schule bzw. Arbeitsplatz, Sport und vor allem der häusliche Bereich.

Statistisch gesehen sind diejenigen, die in der Lage sind, sich gegen gewaltsame Übergriffe zur Wehr zu setzen, häufig erfolgreich . Der Einsatz von erlernten Selbstverteidigungstechniken stellt eine von zahlreichen Möglichkeiten der Gegenwehr dar. Weitere Faktoren, die bereits im Vorfeld zu einem aktiven und wirksamen Selbstschutz beitragen können, sind unter anderem das Erkennen und Vermeiden bedrohlicher Situationen wie das Entwickeln geeigneter Handlungsstrategien.

Selbstbehauptungskurse können dazu beitragen, das Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen zu stärken und die individuellen Handlungskompetenzen zu erweitern. Um dieses zu erreichen, werden verschiedene Techniken und Methoden wie zum Beispiel Wahrnehmungsübungen, (Rollen-) Spiele und Gespräche durch zertifizierte Coaches angewandt.

Unsere Maßnahme ist an die Qualitätsstandards von Selbstsicherheitstrainings angepasst.

Para-Taekwondo im BVB-Lernzentrum 29.03. – 31.03.2016 

Das BVB-Lernzentrum ist eine Initiative des „Fan-Projekts Dortmund e.V.“ und einer von zwölf bundesweiten Standorten von der Bundesliga bis zur 3. Liga des 2014 gegründeten Vereins „Lernort Stadion e.V.“, welcher politische Bildung im Fußballstadion anbietet. Für die Paralympische Woche haben sich die Lernorte in Dortmund, Bielefeld und Bochum zusammengeschlossen. Gemeinsam mit den Jugendlichen widmen sie sich je einer paralympischen Sportart und nähern sich darüber dem Thema Inklusion. Initiatorin von „Lernort Stadion“ ist die Robert-Bosch-Stiftung, die das Gesamtprojekt seit 2010 gemeinsam mit der Bundesligastiftung fördert. Als Partner zum Thema Inklusion unterstützt die Aktion Mensch seit 2014 das Vorhaben inhaltlich und finanziell. 

Am Standort Dortmund üben sich Schüler/innen des Paul-Ehrlich Berufskolleg in der Sportart Para-Taekwondo. Das Paul Ehrlich Berufskolleg ist langjähriger Partner des BVB-Lernzentrums und wurde zuletzt für sein außergewöhnliches Engagement mit dem Integrationspreis des Deutschen Fußball Bundes ausgezeichnet. Für das sportliche Training im Bereich „Para-Taekwondo“ zeichnet sich kein Geringerer als der Europameister im „Para-Taekwondo“ Hasim Celik verantwortlich. Er wird fachlich und logistisch unterstützt durch Muhammed Kocer, Leiter des mehrfach ausgezeichneten Stützpunktvereins für Integration, dem Taekwondo Team Kocer e.V. aus Dortmund. 

Exemplarische Methoden der politischen Bildung durchgeführt von Johannes Böing, Leiter des BVB-Lernzentrums, runden die inhaltliche Gestaltung ab. Zum abschließenden Höhepunkt der Woche wird Ilkay Gündogan am Donnerstag, den 31.03 um 17:00 Uhr das BVB-Lernzentrum besuchen, um sich über die geleitstete Arbeit der Jugendlichen aller drei Standorte (Bielefeld, Bochum, Dortmund) während der Woche einen persönlichen Eindruck zu verschaffen. Die Zusammenarbeit der Woche beruht insbesondere auf der Begebenheit, dass Hasim Celik und Ilkay Gündogan alte Schulfreunde sind. Zum Anschluss stellen sich beide Profisportler den durch die Jugendlichen vorgetragenen Fragen zu den unterschiedlichen Erfahrungen in ihrer Karriere.

Das Deutsche Sportabzeichen ist die Auszeichnung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Es ist die höchste Auszeichnung außerhalb des Wettkampfsports und wird als Leistungsabzeichen für Überdurchschnittliche und vielseitige körperliche Leistungsfähigkeit von Personen ab dem 6. Lebensjahr verliehen . Die zu erbringenden Leistungen orientieren sich an den motorischen Grundfähigkeiten Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination. Aus jeder dieser Disziplingruppen muss eine Übung erfolgreich abgeschlossen werden.

(Leistungsstufe Bronze)

Der Nachweis der Schwimmfertigkeit ist notwendige Voraussetzung für den Erwerb des Deutschen Sportabzeichens.

Voraussetzung ist das erfolgreiche Absolvieren der geforderten Leistungen.

Das Deutsche Sportabzeichen wird verliehen

  • als Deutsches Sportabzeichen für Kinder und Jugendliche an Jungen und Mädchen, ab dem Kalenderjahr, in dem das 6. Lebensjahr erreicht wird.
  • als Deutsches Sportabzeichen an Erwachsene, ab dem Kalenderjahr, in dem das 18. Lebensjahr erreicht wird.

Das Deutsche Sportabzeichen ist ein Ehrenzeichen der Bundesrepublik Deutschland mit Ordenscharakter und wird an Männer und Frauen verliehen, die in einem Kalenderjahr (01.01.-31.12.) die Leistungsanforderungen erfüllt haben. Pro Kalenderjahr kann es einmal erworben und beurkundet werden.

Auch Menschen mit Behinderungen können das Deutsche Sportabzeichen erwerben. Die Bedingungen für Menschen mit Behinderungen wurden vom Deutschen Behindertensportverband (DBS) im Einvernehmen mit dem DOSB festgelegt und sind im Handbuch „Deutsches Sportabzeichen für Menschen mit Behinderungen“ beschrieben.

Die zur Auswahl stehenden Disziplinen und die nach Alter und Geschlecht differenzierten Leistungsanforderungen für das Deutsche Sportabzeichen für Kinder und Jugendliche und das Deutsche Sportabzeichen sind in den jeweiligen Leistungskatalogen geregelt.

Das Deutsche Sportabzeichen ist ein Leistungsabzeichen und kann auf den Leistungsstufen Bronze, Silber und Gold erworben werden. Für den Erwerb empfiehlt sich eine gezielte körperliche Vorbereitung mit qualifiziertem Training, wie es vor allem von Sportvereinen, aber auch von Sportabzeichen-Treffs angeboten wird. Am Training und den Prüfungen darf nur teilnehmen, wer gesund ist.

Einige Leistungsabzeichen (Verbandsabzeichen) können als Ersatz für die Disziplingruppe Ausdauer, Kraft oder Koordination anerkannt werden.

Für nähere Infos: www.deutsches-sportabzeichen.de

Wichtiger Hinweis: 

Das Taekwondo Team Kocer e.v. bietet für Sportlerinnen und Sportler die Abnahme des Deutschen Sportabzeichens am 07. Juli 2018. Für Vereinsmitglieder ist die Teilnahme kostenlos. Angehörige und Freunde zahlen die regulären Gebühren. Das Sportabzeichen wird oft mit Bonuszahlungen (bis 50,00 Euro je nach Krankenkasse) gefördert und wird auch bei Bewerbungen bei der Polizei benötigt.

Wichtiger Hinweis:

Die Urkunde und das Abzeichen werden durch den Stadtsportbund ausgestellt und können somit am Prüfungstag nicht direkt überreicht werden.

Aktuelle Kosten (zzgl. Versandkosten)

A. Erwachsene:

Urkunde und Abzeichen (Gold, Silber, Bronze)  

4,00 Euro

Urkunde ohne Abzeichen

3,00 Euro

B. Kinder

Urkunde und Abzeichen (Gold, Silber, Bronze)  

1,25 Euro