Einladung zur Jugendvollversammlung für alle Mitglieder unter 27 Jahren

(c) LSB NRW | Foto: {Andrea Bowinkelmann}.

25. Januar 2020 13:00 – ca. 15:00

Liebe Vereinsjugendmitglieder,

auch im vergangenen Jahr hat sich in der Vereinsjugend wieder Einiges getan. So freuen wir uns über neue, motivierte stellv. Jugendleiter*innen und einen engagierten Jugendausschuss.

Für einen tieferen Einblick in das Leben der Vereinsjugend, die Möglichkeit Ideen einzubringen und die Jugendarbeit aktiv mitzugestalten, laden wir ein zur diesjährigen

Jugendvollversammlung der Taekwondo Jugend des Taekwondo Team Kocer e.V. ein.

WO?   In der Gymnastikhalle der Friedensgrundschule, Am Wasserfall 26, Dortmund)

WER?   Stimmberechtigt sind alle Mitglieder unter 27 Jahren


Vorläufige Tagesordnung:

  1. Begrüßung
  2. Eröffnung durch den Vereinsvorsitzenden
  3. Wahl des Protokollführers
  4. Änderung der Jugendordnung
  5. Vorstellung der Vereinsjugend/Kandidaten/Bewerber
  6. Wahlen (Jugendausschuss, Delegierte für den Landesjugendleitertag 2020)
  7. Anträge (falls vorhanden)
  8. Termine 2020
  9. Sonstiges

Falls Ihr einen Antrag habt, so könnt ihr den bis Freitag, den 18. Januar 2020 schriftlich an den Jugendvorstand stellen. Wir freuen uns, euch wieder zu sehen oder euch kennen zu lernen.

Der Jugendvorstand

Neujahrsgruß 2020

Liebe Mitglieder, liebe Eltern, Freunde und Förderer, 

das Jahr 2020 steht vor der Tür und wir können auf das geleistete stolz sein. Nicht nur viele neue Mitglieder haben den Weg zu uns gefunden, sondern auch zahlreiche Unterstützer und Förderer, die unsere Arbeit wertschätzen. 

Einen besonderen Dank gilt es natürlich auch an alle Helfer, sei es im Verein oder auch außerhalb, welche sich mit zahlreichen ehrenamtlichen Stunden der Unterstützung des Vereinsbetriebes mitgewirkt haben. 

Finanziell stehen wir trotz großer Anschaffungen im Rahmen einer soliden Kassenlage für die Jahre 2020 und 2021 gut gewappnet. 

Sportlich konnten wir nach der Unterstützung für die Dienstagsgruppe mit Bernhard Thomys auch zusätzlich 7 neue Übungsleiter ausbilden, welche sich in verschiedenen Projekten 2020  des Vereins unterstützend mitwirken können. 

Mit der Dan Prüfung im Dezember haben es 5 neue Schwarzgürtel geschafft, ihr Ziel zu erreichen. In den nächsten 18 Monaten werden noch einige folgen. 

Aber auch mit der Auszeichnung „Sterne des Sports“ konnten wir einen weiteren Preis für den Verein gewinnen, welche die Qualität wiederspiegelt.

Auch die Neuausrichtung der Jugendarbeit ist 2020 ein größeres Projekt, da mehr als 90 % der Mitglieder unter 27 Jahre ist. Und zeigt es auch welch tolle Arbeit in unserer Jugend geleistet wird und wie gut wir uns inzwischen im Jugendbereich aufgestellt haben.

Mit unserer EhrenamtsGala haben wir ebenfalls den Nerv der Zeit getroffen. Knapp 50 anwesende Gäste konnten mit der Unterstützung des BierCafe West bewirtet werden und vereinzelt unsere Jugendarbeit unterstützen wird. 2020 werden wir diesen besonderen und wertschätzenden Tag im Sinne unserer ehrenamtlichen Helfer wiederholen.

 Wir haben aber auch aus einigen Fehlern der Vorjahre gelernt und wollen diese verbessern. Je mehr Impulse auch kommen, umso eher können wir gemeinsam versuchen, diese zu verändern. 

Zur Zeit finden Gespräche aufgrund des massiven Ausbaus unserer Hallenzeiten mit der Stadt Dortmund statt und wir hoffen, dass einige Planungen zeitnah umgesetzt werden können. 

Sehr gut gestaltet sich weiterhin unsere Zusammenarbeit mit dem Taekwondo Landesverband in NRW sowie weiteren Sportorganisationen. Gleich mehrere Maßnahmen finden 2020 erneut im Dortmund statt. 

Ich möchte mich bei allen ehrenamtlichen geschäftsführenden Vorstandskollegen, den Referenten, Trainern und allen Vereinsengeln und Helfern für die gute und sehr harmonische Zusammenarbeit bedanken. 

Ich wünsche Euch einen guten Start ins neue Jahrzehnt und freue mich, euch ab dem 07. Januar 2020 wieder zu sehen. 

 Muhammed Kocer

  1. Vorsitzender

NWTU-Breitensportlehrgang kurz vor Ende des Jahres

Im Breitensport oder im Leistungssport, überall ist für die Teilnehmer das Thema wichtig. 

Die Nordrhein-Westfälische Taekwondo Union hat seinen „zweiten Dehnen – Lehrgang“ erneut in Dortmund ausgerichtet. Dieser wurde als zuätzlicher Lehrgang angeboten, nachdem der „erste Dehnen – Lehrgang“ kurzfristg komplett ausgebucht war. Breitensportreferent und Sporttherapeut Mike Paustian vermittelte den Teilnehmern zahlreiche Inhalte des Dehnen.

30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, teilweise zum zweiten Mal auf diesem Lehrgang, nutzten die trainingswissenschaftliche, aber niederschwellige Art der Vermittlung, um Übungen für das eigene Training zu erleben und mitzunehmen. Dabei sind gerade sogenannte Altersbeschwerden oder Verkürzungen der Muskulatur ein wichtiger Faktor im Gesundheitssport.

Dabei gibt es zahlreiche Voraussetzungen für den Körper und unterschiedliche Zielsetzungen, so Paustian. Wer stretcht, verändert kurz- und langfristig das Muskelgewebe, weil es elastischer und weicher wird. 

Für die Ausrichtung wurde erneut das Taekwondo Team Kocer e.V. unter Leitung von Muhammed Kocer angesprochen, welcher aufgrund seiner zentralen Lage und Möglichkeiten gute Bedingungen anbieten konnte.

BVB-Lernzentrum wird 15 Jahre

19.09 Uhr, die besondere Uhrzeit startete unter der Südtribüne des Signal
Iduna Parks in Dortmund die Jubiläumsfeier zum 15. Geburtstag des BVB-Lernzentrums.

Die 50 anwesenden geladenen Gäste, darunter auch der geschäftsführende Vorstand des Taekwondo Team Kocer e.V. 

Carsten Cramer und Lars Ricken würdigten vor Ort das Engagement des BVB-Lernzentrums und deren zahlreiche Projekte im Dortmunder Stadtgebiet. Seit der ersten Kooperation 2015 wurden zahlreiche Projekte mithilfe des BVB-Lernzentrums umgesetzt.


Im Rahmen der Veranstaltungen wurden dann auch verschiedene Projekte mit Hilfe verschiedener Kooperationspartner, darunter dem Taekwondo Team Kocer e.V.  

Hier gab es auch wieder Gespräche für die Paralympische Woche 2020, wo auch der Taekwondo Sport wieder seinen Anteil haben wird. Den Abschluss des Abends bildete ein geselliges Beisammensein am Buffet, welches von verschiedenen Akteuren aus Fanszene, Schule, Sportvereinen oder Bildungsinitiativen zum gegenseitigen Kennenlernen
und Netzwerken genutzt wurde.

EhrenamtsGala 2019

Anerkennungskultur leben und erleben

50 eingeladene Ehrengäste, Jubilare und Engagierte des Taekwondo Team Kocer e.V. folgten der Einladung des geschäftsführenden Vorstandes, um das Jahr 2019 durch die Ehrenamtsbrille zu reflektieren und sich bei den zahlreichen Helferinnen und Helfern des Vereins zu bedanken.

Vereine leisten viel für unsere Gesellschaft, unser Zusammenleben.

Fang nie an aufzuhören, höre nie auf, anzufangen

Cicero

Vereine leisten einen unverzichtbaren Beitrag zu den gesellschaftlichen Aufgaben. Sie übernehmen wichtige Aufgaben im sozialen Bereich, integrieren Menschen in ein soziales Gefüge und vermitteln wichtige Werte.

Vereine sind der Motor für unsere Gesellschaft. 

Innerhalb unseres Vereins haben wir zahlreiche Helfer, von der Hausfrau und Mutter bis zu mehreren promovierten Fachleuten, die alle ihr Wissen und Können innerhalb unseres Vereins ehrenamtlich einsetzen.

Für das besondere, bürgerschaftliche und soziale Engagement sprechen die Stadt Dortmund und der Verein zur Förderung der freiwilligen Tätigkeit ihre Anerkennung aus

  • Unterschrieben vom Oberbürgermeister der Stadt Dortmund – Ulrich Sierau
  • Unterschrieben vom Vorsitzenden der FreiwilligenAgentur – Frank Ortmann

Daher möchten Wir uns bei den zahlreichen Helfern bedanken.

Familie Tina, Patricia und Michael Rohr

Familie Gaby, Cedric und Jürgen Braun

Familie Steffi und Jeremy Lücking

Familie Claudia und Michael Herhold

Familie Angela, Emma, Martha und Thorsten Siebald

Familie Gülten und Cüneyt Karadas

Frau Waltraud Mudrich

Frau Ngoc Ahn Nocg

Frau Maja Neitzke

Frau Linda Oehl

Herr Simon Scherbing

Herr Torben Püttmann

Herr Süleyman Gökdurmus

Herr Mehmet Güloglu

Herr Norbert Kramer

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Das WIR gewinnt – Hapkido Lehrgang in Dortmund

Das WIR gewinnt – bei unserem diesjährigen Gemeinschaftslehrgang in Dortmund blieben wir nicht unter uns – ganz im Gegenteil – unser Gemeinschaftslehrgang richtet sich an alle Kampfkunst interessierten und somit konnten wir neben Teilnehmern verschiedener Hapkido-Stile auch Sportler aus z.B. dem Taekwondo und Haidong Gumdo für diesen Lehrgang begeistern. Ausrichter war der Verein Taekwondo Team Kocer e.V. mit Ihrer Hapkido Gruppe. Gemeinsam trainierten wir über zwei Tage in den Sporthallen der Fine-Frau-Grundschule in Dortmund-Dorstfeld. Die Sportler entsprechend nach Ihrem Alter in zwei Gruppen aufgeteilt, damit die Referenten ihr Programm entsprechend der Zielgruppe anpassen konnten.

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Taekwondo Lehrer im Schulsport 2020 – Ausbildung für pädagogische Mitarbeiter zur Umsetzung von Sportangeboten im Schulsport.

Die Deutsche Taekwondo Jugend richtet die „Taekwondo-Lehrer im Schulsport Ausbildung 2020 erstmalig in Dortmund aus. Diese spezielle Ausbildung richtet sich hauptsächlich an pädagogische Fachkräfte und Taekwondo-Trainer mit mindestens einer Übungsleiter- bzw. Trainer C Lizenz haben. Diese Ausbildung findet vom 13. – 15.03.2020 in den Räumlichkeiten der Sportfakultät an der TU Dortmund statt.

Über 400 ausgebildete Taekwondo-Lehrer im Schulsport, davon 5 in Dortmund

Als Kooperationspartner steht der Bundesjugend mit dem Taekwondo Team Kocer e.V. (NWTU) ein kompetenter und erfahrener Taekwondo-Verein vor Ort zur Verfügung, welche besonders im Bereich des Schulsports und Bewegungserziehung im Bereich der Kinder und Jugendlichen Erfahrung mitbringt. 

Ausbildung an der Sportfakultät der TU Dortmund

Inhalte der Ausbildung zum Taekwondo Lehrer im Schulsport der Deutschen Taekwondo Union beinhaltet neben dem theoretischen Unterricht auch zahlreiche intensive praktische und pädagogische Aspekte. Die Inhalte sind schwerpunktmäßig Kinder- und Jugendgerecht gestaltet und an die Vorgaben der jeweiligen Schulbehörden, bzw. den jeweiligen Kultusministerien abgestimmt und festgeschrieben.

Teilnahme von Sport- und Pädagogikstudenten 

Zudem ist neben den sportlichen Fähigkeiten und Eignung auch ein hohes Maß an Sozialkompetenz ein wesentlicher Faktor. Mit der Ausbildung erhalten die Teilnehmer die Prüfberechtigung, Taekwondo als Schulsport im differenzierten Sportunterricht oder als Arbeitsgemeinschaft anzubieten.

Interessierte können sich gerne auf der Homepage des Taekwondo Team Kocer e.V. – Dortmund unter www.tkd-team.de informieren oder hier die >>Ausschreibung<< zur Ausbildung.

Dan Prüfung im Hapkido

Am 12. Oktober 2019 fand in Oelde die jährliche Dan-Prüfung des Jun-Tong-Won Hapkido von Großmeister Detlef Klos unter dem Dach der koreanischen Hanminjok Hapkido Association statt. Die diesjährige Prüfungskommission war hochrangig besetzt: Unter den wachsamen Augen von Detlef Klos (Paderborn), Wolfgang Reimann (Bönen) und Rony Dassen aus Belgien – alle Träger des 9. Dan im Hanminjok Hapkido – mussten 6 Anwärter für den 1. Bis 5. Dan ihr Können unter Beweis stellen. Als zukünftiger Träger des 3. Dans trat Marcus Frenkel an, der in Dortmund im Taekwondo Team Kocer e. V. die Abteilung Hapkido leitet.
Wie jedes Jahr mussten die Dananwärter ein umfangreiches Prüfungsprogramm absolvieren, um die Prüfung zum nächsten Dan zu bestehen.

Den Anfang machte wie jedes Jahr die Fallschule, gewissermaßen zum Aufwärmen vor der eigentlichen Prüfung. Anschließend mussten die Prüflinge in den Prüfungsfächern Hyeong (Formen) und Mooki (Waffenformen) beweisen, dass sie ihren Körper und ihre Waffen beherrschen. Neben der körperlichen Anstrengung erforderte dieser Bestandteil der Prüfung die höchste Konzentration, denn selbst wenn eine Form schon hundert Mal geübt wurde, ist ein Fehler in der Aufregung der Prüfung schnell passiert. In den Waffenformen musste – je nach zu erreichendem Dangrad – gezeigt werden, dass die Anwärter mit Kurzstock, Langstock, Kurzschwert und Schwert umzugehen wissen.

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Gelebte Teilhabe – Dan Prüfung Inklusion in Dortmund

Die Nordrhein – Westfälische Taekwondo Union (NWTU) richtete ihre zweite Dan Prüfung, die sogenannte Schwarzgurt Prüfung für Menschen mit körperlichen und geistigen Einschränkungen in Dortmund aus.

Vorreiterrolle der NWTU

Richard Solarski, Landesprüfungsreferent der NWTU war seinerzeit einer der Impulsgeber für diese Veranstaltung. Dabei müssen die Prüflinge nicht ein anderes Prüfungsprogramm absolvieren andere Schwarzgurte. Hier muss man nur auf die körperlichen Einschränkungen Rücksicht nehmen.

v.l.n.r. Muhammed Kocer, Stefanie Dumrath, Turgay Ertugrul

Als Prüfergremium wurde für diese Dan-Prüfung Turgay Ertugrul aus Essen, Stefanie Dumrath aus Köln und Muhammed Kocer vom ausrichtenden Verein Taekwondo Team Kocer eingeladen. Für diese Sonderprüfung brachten alle drei Bundesprüfer fachliche oder berufliche Qualifikationen im Themengebiet der Inklusion mit. Zudem nahm Arndt Mallepree, als Beauftragter der Deutschen Taekwondo Union teil

Prüfung auf hohem Niveau

Ein besonderes Highlight war die Teilnahme von Christopher Frömmgen, einen Para-Sportler, welcher letztes Jahr bei der Weltmeisterschaft die Goldmedaille errungen konnte. Besonders hier ist es Wertzuschätzen, wenn Leistungssportler weiter ihren sportlichen Werdegang  vorantreiben und nicht sich auf Ihren Lorbeeren ausruhen.

Dass sich die anwesenden vier Teilnehmer sehr gut auf diese Prüfung vorbereitet hatten, wurde klar vom Prüfungsvorsitzenden Turgay Ertugrul beschrieben. Die von der Prüfungsordnung der Deutschen Taekwondo Union (DTU) geforderten Vorgaben wurden voll erfüllt.

Nicht als Selbstverständlichkeit betrachten

Dabei ist „Inklusion“ nicht immer selbstverständlich, so Kocer. Kampfsport hat zwar einen inklusiven Charakter, jedoch sind viele Vereine immer noch sehr distanziert zu diesem Thema. Selbst in Dortmund, wo knapp 20 Gruppen und Vereine Taekwondo betreiben, gibt es nur 1-2 weitere Vereine. Das liegt auch oft daran, dass viele Vereine auch händeringend Trainer suchen. Und dann sich noch für gesellschaftliche Themen begeistern. Das ist sicherlich zu viel.

Auf die Frage, ob es sofort bei uns im Taekwondo Team Kocer geklappt hat, würde ich mal ein klares NEIN nennen. Wer sich mit dem Thema und vielen anderen beschäftigt, weiß auch die zahlreiche Arbeit. Aber wenn es klappt, dann ist es wie so oft im Leben einfach nur schön.

Wer Fragen zum Thema Inklusion im Taekwondo-Sport hat, kann sich gerne beim Para-Beauftragten des Landesverbandes Arndt Mallepree erkundigen.

Zahlreiche neue Dan Träger stellen Können unter Beweis

Taekwondo-Schwarzgurt Prüfung in Dortmund

Zur Dan Prüfung der Nordrhein-Westfälischen Taekwondo Union (NWTU) reisten 21 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesland nach Dortmund an. Als Ausrichter der Dan Prüfung fungierte der Verein Taekwondo Team Kocer e.V., welcher diese im Auftrag der NWTU bereits zum fünften Mal ausrichten durfte. 

Ein Jahr Vorbereitungszeit 

Die anwesenden Prüflinge wurden in mehrere Gruppen unterteilt, welche die Alters- und Graduierungsspezifikationen berücksichtigte. Während die jüngste Teilnehmerin gerade mal 13 Jahre alt war, konnte der älteste Teilnehmer bereits 50 Jahre vorweisen.

Drei Bundeprüfer

Als Prüfungsgremium werden immer erfahrene Prüfer eingesetzt, so der Landesprüfungsreferent der NWTU, Richard Solarski aus Köln. Den Vorsitz hatte der Vizepräsident der NWTU, Franz-Peter Erberich. Die weiteren Bundesprüfer Levent Büyüktunca aus Neuss und der Vorsitzende des Dortmunder Vereins Muhammed Kocer machten das Team komplett.

In der knapp 7 Stunden dauernden Prüfungsdauer wurden die Kampfsportler den ganzen Tag lang in den verschiedenen Disziplinen des olympischen Taekwondo-Sports geprüft. Es begann mit dem Prüfungsfach „Grundtechniken“. Im Bereich Formenlauf stellten die Teilnehmer die für die Prüfung notwendige Poomsae, ähnlich einer Kür. Hier müssen die Sportler vor dem anwesenden Publikum das Publikum und das Prüfungskomitee überzeugen. 

Nach diesem Prüfungsfach legte sich die anfängliche Nervosität ein wenig, zumal die zweite Disziplin Ilbo-Taeryon, ein abgesprochener Zweikampf, mit einem Partner vollzogen wird. Im Bereich des olympischen Zweikampfes wurde nach taktischen oder technischen Anweisungen gekämpft, bevor die Prüflinge unter realistischen Bedingungen ihr erlerntes umsetzen konnten. 

Beim Prüfungsfach Selbstverteidigung mussten die Anwärter Angriffe mit Fuß oder Faust, Stock oder Messer parieren beziehungsweise sich aus dem Stand oder Bodenlage befreien. Bei den für die Zuschauer immer an der spektakulärsten Disziplin zerschlugen die Teilnehmer mit zum Teil spektakulären Techniken mehrere Zentimeter dicke Bretter. 

Das gelang bei den meisten Prüflingen mehrheitlich ohne große Probleme. Am Ende reichte es zwar nicht für alle Prüflinge, jedoch sollte dies nicht als eine Niederlage gewertet werden, sondern die Stärke zeigen, wieder aufzustehen und noch intensiver sich vorzubereiten.

Bildquelle: Richard Solarski