Teambuilder und Talententwickler

Neue Übungsleiter im Taekwondo Team Kocer e.V.

Mit dem Titel „Übungsleiter C des Deutschen Olympischen Sportbund“ schlossen gleich 5 Mitglieder des Taekwondo Team Kocer die Ausbildung ab. 120 Unterrichtseinheiten sowie zahlreiche Hausaufgaben absolvierten 

Mit viel Einsatz und Engagement haben die drei weiblichen und 2 männlichen  Taekwondo-Sportler im Alter von 19 bis 26 Jahren mit besonderem Erfolg abgeschlossen“, so Muhammed Kocer und 1. Vorsitzender des Vereins. 

Mit Meltem Sir, Cherin Krause, Ngoc Ahn Noc, Eduard Shaposhnik und Sefa Dinc haben 2019 somit 5 weitere einen großen Schritt in das Ehrenamt gemacht. Anfang 2018 haben wir als Verein beschlossen, eine kleine Traineroffensive zu starten, um das vorhandene Potenzial im Verein zu finden und zu fördern.

Förderung des jungen Engagement

Mit der Ausbildung bauen wir neue Nachwuchstrainer, die im Breitensport das Vereinstraining unterstützen sollen. Durch das erlangte Wissen werden Sie auch für die berufliche Zukunft fit gemacht. Selten findet man so gute Möglichkeiten, sich mit Spaß in neue Aufgabengebiete zu begeben, wie im Sportverein.

Interessierte, welche sich für den Taekwondo-Sport interessieren, können sich gerne unter www.tkd-team.de erkundigen.

Vorbereitungslehrgang auf kommende Schwarzgurt-Prüfung

Danvorbereitungslehrgang am 2.11.2019 in Neuss

Am 2.11.2019 fand ein weiterer Danvorbereitungslehrgang für Anwärter/innen des 1. bis 3. Dans in Neuss statt. An diesem Lehrgang nahmen auch Mitglieder des Taekwondo Team Kocer e.V. aus dem Dortmunder Westen teil.

Wesentliche Bestandteile des Lehrgangs waren unter anderem der Ablauf einer Dan-Prüfung, welcher in der Regel zunächst in der Abfrage der Grundtechniken besteht. Hierbei wurden den Teilnehmenden einige Besonderheiten nahegelegt, welche bei Berücksichtigung in der eigentlichen Dan Prüfung oft einen guten, bei Vergessen hingegen oftmals einen negativen Eindruck, hinterlassen.                                                                                                                                                 

Darüber hinaus wurde allen Teilnehmern bewusst gemacht, wie groß der Einfluss der Prüfungssituation auf die eigene Leistung sein kann.

 So wurden die vielen Augenpaare, die beim Lauf der Prüfungsform (Taeguk Pal-Jang) auf die Läufer/innen gerichtet waren, sehr schnell zum Auslöser für zitternde Hände oder ein Vergessen des Kampfschreis, was allerdings vielen eine nützliche Erfahrung sein kann, um in der Prüfung mit einer eventuell aufkeimenden Nervosität besser umgehen zu können.

Darüber hinaus wurde der Einschrittkampf (Il Bo Taeryon) näher thematisiert und die Selbstverteidigung (Hosinsul) rückte gegen Ende des Lehrgangs näher in den Vordergrund. Bezüglich der Selbstverteidigung ging es spezifisch um den Unterschied zwischen dem Nutzen und der Ästhetik einiger Techniken, welche häufig nicht gleichzusetzen sind. 

Abgesehen davon war ein weiteres prüfungsrelevantes Thema der Wettkampf. Wie es auch bei den anderen Sektionen bereits der Fall gewesen ist, arbeiteten verschiedene Teilnehmer zusammen und führten vorgegebene Techniken durch. 

Ein deutlicher Unterschied zum herkömmlichen Training war, dass Teilnehmer/innen teils ihre Partner/innen wechselten und so einen Eindruck in die Umsetzung des Taekwondos anderer Vereine erhalten konnten und bereits einen Blick in die Dan Prüfung werfen konnten, bei welcher die Konstellation der Miteinandertrainierenden nicht selten variiert.

Die letzte Thematik des Lehrgangs bestand im Bruchtest . Den Teilnehmenden wurde erklärt, dass es zwar nicht unbedingt ein K.O-Kriterium ist, einen Bruchtest zu verpatzen, dass dem allerdings gleichsam vorgebeugt werden kann, beispielsweise durch die richtige Positionierung des Brettes oder eine Maximierung des Schwungs einer Technik.

Insgesamt lässt sich sagen, dass der Lehrgang (aus unserer Perspektive) sehr bereichernd und hilfreich gewesen ist und wir bedanken uns bei den durchführenden Trainern der Nordrhein-Westfälischen Taekwondo Union (NWTU) für viele nützliche Informationen und Tipps.

Wer Interesse am Taekwondo-Sport hat, kann gerne sich unter www.tkd-team.de informieren oder gerne zum Schnuppertraining vorbei kommen.

Verfasserinnen: Alexandra Sosadzin und Marie Dommasch

Gelebte Teilhabe – Dan Prüfung Inklusion in Dortmund

Die Nordrhein – Westfälische Taekwondo Union (NWTU) richtete ihre zweite Dan Prüfung, die sogenannte Schwarzgurt Prüfung für Menschen mit körperlichen und geistigen Einschränkungen in Dortmund aus.

Vorreiterrolle der NWTU

Richard Solarski, Landesprüfungsreferent der NWTU war seinerzeit einer der Impulsgeber für diese Veranstaltung. Dabei müssen die Prüflinge nicht ein anderes Prüfungsprogramm absolvieren andere Schwarzgurte. Hier muss man nur auf die körperlichen Einschränkungen Rücksicht nehmen.

v.l.n.r. Muhammed Kocer, Stefanie Dumrath, Turgay Ertugrul

Als Prüfergremium wurde für diese Dan-Prüfung Turgay Ertugrul aus Essen, Stefanie Dumrath aus Köln und Muhammed Kocer vom ausrichtenden Verein Taekwondo Team Kocer eingeladen. Für diese Sonderprüfung brachten alle drei Bundesprüfer fachliche oder berufliche Qualifikationen im Themengebiet der Inklusion mit. Zudem nahm Arndt Mallepree, als Beauftragter der Deutschen Taekwondo Union teil

Prüfung auf hohem Niveau

Ein besonderes Highlight war die Teilnahme von Christopher Frömmgen, einen Para-Sportler, welcher letztes Jahr bei der Weltmeisterschaft die Goldmedaille errungen konnte. Besonders hier ist es Wertzuschätzen, wenn Leistungssportler weiter ihren sportlichen Werdegang  vorantreiben und nicht sich auf Ihren Lorbeeren ausruhen.

Dass sich die anwesenden vier Teilnehmer sehr gut auf diese Prüfung vorbereitet hatten, wurde klar vom Prüfungsvorsitzenden Turgay Ertugrul beschrieben. Die von der Prüfungsordnung der Deutschen Taekwondo Union (DTU) geforderten Vorgaben wurden voll erfüllt.

Nicht als Selbstverständlichkeit betrachten

Dabei ist „Inklusion“ nicht immer selbstverständlich, so Kocer. Kampfsport hat zwar einen inklusiven Charakter, jedoch sind viele Vereine immer noch sehr distanziert zu diesem Thema. Selbst in Dortmund, wo knapp 20 Gruppen und Vereine Taekwondo betreiben, gibt es nur 1-2 weitere Vereine. Das liegt auch oft daran, dass viele Vereine auch händeringend Trainer suchen. Und dann sich noch für gesellschaftliche Themen begeistern. Das ist sicherlich zu viel.

Auf die Frage, ob es sofort bei uns im Taekwondo Team Kocer geklappt hat, würde ich mal ein klares NEIN nennen. Wer sich mit dem Thema und vielen anderen beschäftigt, weiß auch die zahlreiche Arbeit. Aber wenn es klappt, dann ist es wie so oft im Leben einfach nur schön.

Wer Fragen zum Thema Inklusion im Taekwondo-Sport hat, kann sich gerne beim Para-Beauftragten des Landesverbandes Arndt Mallepree erkundigen.

Rückblick „Prävention Sexualisierte Gewalt im Sport“

Exakt drei Jahre ist es nun her, als der Verein Taekwondo Team Kocer alle Qualitätsstandards zur Aufnahme in das Qualitätsbündnis zum Schutz vor sexualisierter Gewalt im Sport erfüllt hat. Diese wurde 2016 mit einer Mitgliedschaftsurkunde bestätigt, welche durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW sowie durch den Landessportbund NRW ausgezeichnet wurde.

Frühzeitige Präventionsarbeit im Sport

Als einer der ersten Vereine haben wir uns auf dem Weg gemacht, Kinder und Jugendliche in den Strukturen des Sports zu stärken und zu schützen, so der 1. Vorsitzende Muhammed Kocer. Vor allem im Taekwondo-Sport im Verein haben wir derzeit fast 80% Kinder und Jugendliche ab 5 Jahren.

Mit der Anpassung der Satzung, der Einrichtung einer Referentin für Prävention und regelmäßigen Fortbildungen von Verantwortlichen, Erstellung einer Kinderschutzordnung und Materialien für die Aufklärung haben wir große Schritte im Themengebiet im Verein gemacht. 

Regelmäßige Fortbildungen

Seitdem wurden alle Trainer, Jugendleiter und Vorstandsmitglieder geschult. Wir haben uns dieses freiwillig auf die Fahnen geschrieben, um alle mit ins Bott zu holen und für dieses Thema zu sensibilisieren. Zahlreiche Sicherheitsaspekte wurden durch Experten ehrenamtlich installiert. Durch unsere Eltern und Angehörigen ist diese Arbeit im Verein ist das besonders als wichtig und positiv erachtet worden. 

Deswegen haben wir das ganze sogar auf freiwilliger Basis auch auf unsere Eltern erweitert, so Kocer. Zudem sind auf allen Ebenen Sozialpädagogen oder andere Fachkräfte für die Kinder und Jugendarbeit aktiv beteiligt.

Wer mehr über die Arbeit des Vereins wissen will, kann sich unter www.tkd-team.de erkundigen.