Taekwondo-Frauen meistern Dan Prüfung

Frau in Schwarz – Taekwondo Dan Prüfung in Dortmund

Gleich 5 Prüfungsaspiranten aus dem Dortmunder Taekwondo Team Kocer e.V. stellten sich der Prüfung zum 1. Dan, dem sogenannten schwarzen Gürtel. 

Für die Prüfung hatten die Teilnehmer in den letzten Jahren viel auf sich genommen, zeitweise gab es zusätzliche Prüfungsvorbereitungsmaßnahmen oder Lehrgänge, welche von den Teilnehmern besucht wurden.

Für den Rang eines Trägers des schwarzen Gürtels im Taekwondo ist ein sehr langes und intensives Training mit Durchlaufen und wiederholen zahlreicher Voraussetzungen notwendig, so der 1. Vorsitzende Muhammed Kocer. 

Die gezielte Vorbereitung auf die Dan-Prüfung erforderte von den Teilnehmern ein überaus hohes Maß Kraft, Kondition und Konzentration und an technischem Geschick. 

Dabei wurde berücksichtigend auf das Alter alle relevanten Prüfungsdisziplinen geprüft. Besonders der Bereich der Selbstverteidigung und des olympischen Zweikampf waren für die knapp 50 anwesenden Zuschauer interessant. 

Beim sogenannten Ein-Schritt Kampf oder die Poomsae, ähnlich einer Kür, wurden vor allem die präzise Ausführung der Kampftechniken berücksichtigt. 

Am Ende mussten fast alle aufgrund der Voraussetzungen mehrere Bretter zerschlagen, welche mit verschiedenen und teils gesprungenen Techniken zerbrechen mussten.

Am Ende konnten vom Taekwondo Team Kocer e.V. aus Dortmund folgende Sportlerinnen den schwarzen Gürtel vor der Prüfungskomission der Deutschen Taekwondo Union e.V. erreichen.

  1. 1. Poom – Patricia Rohr
  2. 1.Dan-Müjde Kahl
  3. 1. Dan-Marie Dommasch
  4. 1. Dan-Katharina Petri
  5. 1. Dan-Alexandra Sosadzin

Für die nächsten Jahre stehen noch einige Prüflinge vor der Schwarzgurt Prüfung, so dass wir uns keine Gedanken über Nachwuchssorgen machen müssen, so Kocer.

Teambuilder und Talententwickler

Neue Übungsleiter im Taekwondo Team Kocer e.V.

Mit dem Titel „Übungsleiter C des Deutschen Olympischen Sportbund“ schlossen gleich 5 Mitglieder des Taekwondo Team Kocer die Ausbildung ab. 120 Unterrichtseinheiten sowie zahlreiche Hausaufgaben absolvierten 

Mit viel Einsatz und Engagement haben die drei weiblichen und 2 männlichen  Taekwondo-Sportler im Alter von 19 bis 26 Jahren mit besonderem Erfolg abgeschlossen“, so Muhammed Kocer und 1. Vorsitzender des Vereins. 

Mit Meltem Sir, Cherin Krause, Ngoc Ahn Noc, Eduard Shaposhnik und Sefa Dinc haben 2019 somit 5 weitere einen großen Schritt in das Ehrenamt gemacht. Anfang 2018 haben wir als Verein beschlossen, eine kleine Traineroffensive zu starten, um das vorhandene Potenzial im Verein zu finden und zu fördern.

Förderung des jungen Engagement

Mit der Ausbildung bauen wir neue Nachwuchstrainer, die im Breitensport das Vereinstraining unterstützen sollen. Durch das erlangte Wissen werden Sie auch für die berufliche Zukunft fit gemacht. Selten findet man so gute Möglichkeiten, sich mit Spaß in neue Aufgabengebiete zu begeben, wie im Sportverein.

Interessierte, welche sich für den Taekwondo-Sport interessieren, können sich gerne unter www.tkd-team.de erkundigen.

Vorbereitungslehrgang auf kommende Schwarzgurt-Prüfung

Danvorbereitungslehrgang am 2.11.2019 in Neuss

Am 2.11.2019 fand ein weiterer Danvorbereitungslehrgang für Anwärter/innen des 1. bis 3. Dans in Neuss statt. An diesem Lehrgang nahmen auch Mitglieder des Taekwondo Team Kocer e.V. aus dem Dortmunder Westen teil.

Wesentliche Bestandteile des Lehrgangs waren unter anderem der Ablauf einer Dan-Prüfung, welcher in der Regel zunächst in der Abfrage der Grundtechniken besteht. Hierbei wurden den Teilnehmenden einige Besonderheiten nahegelegt, welche bei Berücksichtigung in der eigentlichen Dan Prüfung oft einen guten, bei Vergessen hingegen oftmals einen negativen Eindruck, hinterlassen.                                                                                                                                                 

Darüber hinaus wurde allen Teilnehmern bewusst gemacht, wie groß der Einfluss der Prüfungssituation auf die eigene Leistung sein kann.

 So wurden die vielen Augenpaare, die beim Lauf der Prüfungsform (Taeguk Pal-Jang) auf die Läufer/innen gerichtet waren, sehr schnell zum Auslöser für zitternde Hände oder ein Vergessen des Kampfschreis, was allerdings vielen eine nützliche Erfahrung sein kann, um in der Prüfung mit einer eventuell aufkeimenden Nervosität besser umgehen zu können.

Darüber hinaus wurde der Einschrittkampf (Il Bo Taeryon) näher thematisiert und die Selbstverteidigung (Hosinsul) rückte gegen Ende des Lehrgangs näher in den Vordergrund. Bezüglich der Selbstverteidigung ging es spezifisch um den Unterschied zwischen dem Nutzen und der Ästhetik einiger Techniken, welche häufig nicht gleichzusetzen sind. 

Abgesehen davon war ein weiteres prüfungsrelevantes Thema der Wettkampf. Wie es auch bei den anderen Sektionen bereits der Fall gewesen ist, arbeiteten verschiedene Teilnehmer zusammen und führten vorgegebene Techniken durch. 

Ein deutlicher Unterschied zum herkömmlichen Training war, dass Teilnehmer/innen teils ihre Partner/innen wechselten und so einen Eindruck in die Umsetzung des Taekwondos anderer Vereine erhalten konnten und bereits einen Blick in die Dan Prüfung werfen konnten, bei welcher die Konstellation der Miteinandertrainierenden nicht selten variiert.

Die letzte Thematik des Lehrgangs bestand im Bruchtest . Den Teilnehmenden wurde erklärt, dass es zwar nicht unbedingt ein K.O-Kriterium ist, einen Bruchtest zu verpatzen, dass dem allerdings gleichsam vorgebeugt werden kann, beispielsweise durch die richtige Positionierung des Brettes oder eine Maximierung des Schwungs einer Technik.

Insgesamt lässt sich sagen, dass der Lehrgang (aus unserer Perspektive) sehr bereichernd und hilfreich gewesen ist und wir bedanken uns bei den durchführenden Trainern der Nordrhein-Westfälischen Taekwondo Union (NWTU) für viele nützliche Informationen und Tipps.

Wer Interesse am Taekwondo-Sport hat, kann gerne sich unter www.tkd-team.de informieren oder gerne zum Schnuppertraining vorbei kommen.

Verfasserinnen: Alexandra Sosadzin und Marie Dommasch

Gelebte Teilhabe – Dan Prüfung Inklusion in Dortmund

Die Nordrhein – Westfälische Taekwondo Union (NWTU) richtete ihre zweite Dan Prüfung, die sogenannte Schwarzgurt Prüfung für Menschen mit körperlichen und geistigen Einschränkungen in Dortmund aus.

Vorreiterrolle der NWTU

Richard Solarski, Landesprüfungsreferent der NWTU war seinerzeit einer der Impulsgeber für diese Veranstaltung. Dabei müssen die Prüflinge nicht ein anderes Prüfungsprogramm absolvieren andere Schwarzgurte. Hier muss man nur auf die körperlichen Einschränkungen Rücksicht nehmen.

v.l.n.r. Muhammed Kocer, Stefanie Dumrath, Turgay Ertugrul

Als Prüfergremium wurde für diese Dan-Prüfung Turgay Ertugrul aus Essen, Stefanie Dumrath aus Köln und Muhammed Kocer vom ausrichtenden Verein Taekwondo Team Kocer eingeladen. Für diese Sonderprüfung brachten alle drei Bundesprüfer fachliche oder berufliche Qualifikationen im Themengebiet der Inklusion mit. Zudem nahm Arndt Mallepree, als Beauftragter der Deutschen Taekwondo Union teil

Prüfung auf hohem Niveau

Ein besonderes Highlight war die Teilnahme von Christopher Frömmgen, einen Para-Sportler, welcher letztes Jahr bei der Weltmeisterschaft die Goldmedaille errungen konnte. Besonders hier ist es Wertzuschätzen, wenn Leistungssportler weiter ihren sportlichen Werdegang  vorantreiben und nicht sich auf Ihren Lorbeeren ausruhen.

Dass sich die anwesenden vier Teilnehmer sehr gut auf diese Prüfung vorbereitet hatten, wurde klar vom Prüfungsvorsitzenden Turgay Ertugrul beschrieben. Die von der Prüfungsordnung der Deutschen Taekwondo Union (DTU) geforderten Vorgaben wurden voll erfüllt.

Nicht als Selbstverständlichkeit betrachten

Dabei ist „Inklusion“ nicht immer selbstverständlich, so Kocer. Kampfsport hat zwar einen inklusiven Charakter, jedoch sind viele Vereine immer noch sehr distanziert zu diesem Thema. Selbst in Dortmund, wo knapp 20 Gruppen und Vereine Taekwondo betreiben, gibt es nur 1-2 weitere Vereine. Das liegt auch oft daran, dass viele Vereine auch händeringend Trainer suchen. Und dann sich noch für gesellschaftliche Themen begeistern. Das ist sicherlich zu viel.

Auf die Frage, ob es sofort bei uns im Taekwondo Team Kocer geklappt hat, würde ich mal ein klares NEIN nennen. Wer sich mit dem Thema und vielen anderen beschäftigt, weiß auch die zahlreiche Arbeit. Aber wenn es klappt, dann ist es wie so oft im Leben einfach nur schön.

Wer Fragen zum Thema Inklusion im Taekwondo-Sport hat, kann sich gerne beim Para-Beauftragten des Landesverbandes Arndt Mallepree erkundigen.

Rückblick „Prävention Sexualisierte Gewalt im Sport“

Exakt drei Jahre ist es nun her, als der Verein Taekwondo Team Kocer alle Qualitätsstandards zur Aufnahme in das Qualitätsbündnis zum Schutz vor sexualisierter Gewalt im Sport erfüllt hat. Diese wurde 2016 mit einer Mitgliedschaftsurkunde bestätigt, welche durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW sowie durch den Landessportbund NRW ausgezeichnet wurde.

Frühzeitige Präventionsarbeit im Sport

Als einer der ersten Vereine haben wir uns auf dem Weg gemacht, Kinder und Jugendliche in den Strukturen des Sports zu stärken und zu schützen, so der 1. Vorsitzende Muhammed Kocer. Vor allem im Taekwondo-Sport im Verein haben wir derzeit fast 80% Kinder und Jugendliche ab 5 Jahren.

Mit der Anpassung der Satzung, der Einrichtung einer Referentin für Prävention und regelmäßigen Fortbildungen von Verantwortlichen, Erstellung einer Kinderschutzordnung und Materialien für die Aufklärung haben wir große Schritte im Themengebiet im Verein gemacht. 

Regelmäßige Fortbildungen

Seitdem wurden alle Trainer, Jugendleiter und Vorstandsmitglieder geschult. Wir haben uns dieses freiwillig auf die Fahnen geschrieben, um alle mit ins Bott zu holen und für dieses Thema zu sensibilisieren. Zahlreiche Sicherheitsaspekte wurden durch Experten ehrenamtlich installiert. Durch unsere Eltern und Angehörigen ist diese Arbeit im Verein ist das besonders als wichtig und positiv erachtet worden. 

Deswegen haben wir das ganze sogar auf freiwilliger Basis auch auf unsere Eltern erweitert, so Kocer. Zudem sind auf allen Ebenen Sozialpädagogen oder andere Fachkräfte für die Kinder und Jugendarbeit aktiv beteiligt.

Wer mehr über die Arbeit des Vereins wissen will, kann sich unter www.tkd-team.de erkundigen.

Kaderlehrgang 07/2019 Taekwondo der Nordrhein – Westfälischen Taekwondo Union

Impressionen vom Abschlusskaderlehrgang in Dortmund 

Am 07. Juli kamen u einem Kaderlehrgang im olympischen Zweikampf 24 Leistungssportlerinnen und Sportler nach Dortmund. Gastgeber war das Taekwondo Team Kocer e.V.

Unter der fachlichen Anleitung des Landestrainers Ünal Öztürk aus Gladbeck und Assistenztrainers Yannick Tafrey aus Dortmund wurden technische und taktische Trainingseinheiten eingeübt. In dieser Einheit wurden die anwesenden Sportler noch einmal gefordert und beobachtet, um eine realistische Betrachtung für die kommenden Turniere zu haben.

Dabei zeigten die anwesenden Taekwondo-Sportler hohes Engagement und waren bis zum Ende hochmotivert, sehr zur Freude der beiden Verantwortlichen der Nordrhein-Westfälischen Taekwondo Union.

Hapkido Gürtelprüfung 2019

Sportler erreichen Ziele

Gastgeber für die Gürtelprüfung war die Hapkido-Abteilung des TuS Eichengrün 05 Kamen unter Leitung von Michael Richter. Insgesamt nahmen acht Sportler an dieser Gürtelprüfung teil, darunter auch zwei Sportlerinnen der Hapkido Gruppe des Taekwondo Team Kocer sowie der Gastprüferin Katharina Frenkel.

Für diese Gürtelprüfung mussten die anwesenden Hapkidoin in langer, schweißtreibender Arbeit ein umfangreiches Programm umsetzen, um die Prüfer des Verbandes von ihrer Eignung zum nächsten Gürtel zu überzeugen. 

Zur Einstimmung wurden die grundlegenden Fertigkeiten in der Fallschule und bei den Tritttechniken gezeigt. Anschließend präsentierte jeder Prüfling zahlreiche Hebel-, Abwehr- und Befreiungstechniken, ausgewählt aus allen Techniken, welche bereits aus dem vorherigen Prüfungsprogramm bereits gezeigt worden ist. 

Nach dieser sogenannten Vorprüfung – welche die anwesenden Teilnehmer mit Bravour bestanden haben, begann die eigentliche Überprüfung der zum nächsten Gürtel benötigten Techniken. Zunächst mussten sich die Prüflinge gegen verschiedenste Angriffe eines einzelnen Partners verteidigen und so das Wissen um die grundlegenden Hapkido-Fertigkeiten demonstrieren. 

Anschließend zeigten sie mit dem Lauf einer Grundlagenform ihre Körperbeherrschung. In der Freien Verteidigung mussten sie sich gegen mehrere Angreifer gleichzeitig verteidigen und damit zeigen, dass sie auch in unübersichtlichen Situationen den Überblick behalten können. 

Abgerundet wurde die Prüfung durch Zweikämpfe mit Schutzausrüstung und natürlich durch Bruchtests, bei denen alle ihre Schnelligkeit und Zielgenauigkeit beweisen konnten. 

Alle Prüflinge zeigten gute bis sehr gute Leistungen und verdienten sich ihren nächsten Gürtel. 

Vom Taekwondo Team Kocer e.V. gratulieren wir ganz herzlich Katja zum Braun- und Fenja zum Orangegurt. 

Großer Taekwondo-Lehrgang in Dortmund

Profilerweiterung Inklusion

Menschen mit Behinderungen müssen sich nicht ihrer Umwelt anpassen, sondern die Umwelt muss sich insoweit verändern, dass kein Mensch aufgrund von Barrieren oder körperlichen Einschränkungen ausgeschlossen bleibt. Für viele Kampfsportarten, darunter auch dem Taekwondo Sport in NRW ist vor diese gesamtgesellschaftliche Aufgabe gestellt worden und muss sich der daraus ergebenden Chancen und Möglichkeiten für den Taekwondo Sport sinnvoll nutzen.

Für den Taekwondo Team Kocer e.V. im Westen Dortmunds nahm Waltraud Mudrich an der Profilerweiterung Inklusion der Sportjugend Hessen mit dem Schwerpunkt Kinder und Jugendliche in Wetzlar teil. Die Profilerweiterung, welche 30 Lerneinheiten umfasste, bot den anwesenden ausgebildeten Übungsleitern aus verschiedenen Vereinen zahlreiche Theorie- und Praxiseinheiten zum Behindertensport, Impulse zu den verschiedenen Sportarten im Behindertensport sowie zahlreiche Impulse zu den Settings, den Rechtslagen in den Vereinen und Umsetzungsimpulsen für die Arbeit im eigenen Verein.

Sensibilisierung für die Leitung von Trainingseinheiten im Para Taekwondo

Mudrich, selbst Pädagogin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Bergischen Universität unterstützt die konzeptionelle Arbeit des Taekwondo Team Kocer e.V. im Bereich des Behindertensports. Dabei geht es vor allem um die Wissensvermittlung rund um das Thema Inklusion im Sport.

Solche Fortbildung sensibilisieren Übungsleiter und Vereinsvertreter für sichtbare wie auch nicht gleich erkennbare Einschränkungen im Sport und regen an, selbst Initiativen zu ergreifen, um mit den neuen Fachkenntnissen als Multiplikatoren zu fungieren. Diese Arbeit wird im Taekwondo Team Kocer seit Jahren gelebt, so Mudrich.

Unsere Vereinsimpulse reichen weit, so Kocer. Leider fehlen uns die entsprechenden Hallenzeiten, um unsere Projekte mit Leben zu füllen, jedoch haben wir es geschafft, in mehreren Vereinen und Partnern Unterstützungsleistungen zu geben, dort die inklusive Öffnung der Sportverein zu schaffen. 

Kampfsport für Jugendliche in Lütgendortmund – Schnupperaktion für Interessierte

Jugendliche wollen sich messen, Jugendliche wollen Spaß. Sie interessieren sich für spannende und vielfältige koreanische Kampfsoportart. Taekwondo ist seit 2000 olympisch. Taekwondo wird weltweit von mehreren Millionen Menschen betrieben.

Was sich jedoch so einfach anhört, bedeutet jahrelanges Training. Zudem haben viele Interessierte keine Vorkenntnisse im Kampfsport und wissen nicht, ob Taekwondo überhaupt etwas für einen ist.

Jeder fängt mit dem weißen Gürtel an!

Um gleich zu Beginn ein Bild davon machen können, welche Fassetten Taekwondo an der Friedensgrundschule in Lütgendortmund bietet, wird oft ein kleines kurzes persönliches Gespräch geführt. Wer glaubt, Kampfsport wäre nur etwas für Jungs, der wird sich bei uns im Verein irren. 65% der Mitglieder sind weiblich. Viele gehen auf das Gymnasium, sind in Schuler- und Studentenvertretungen aktiv und betreiben die koreanische Kampfsportart, um sich selbst weiter zu entwickeln und um Spaß zu haben, so der 1. Vorsitzende Muhammed Kocer.

Breitensport vs. Leistungssport

Wer Taekwondo auf Leistungssportebene betreibt, konzentriert sich oft auf eine Disziplin dieser Sportart. Das reduziert die Möglichkeit, seine Fähigkeiten über mehrere Disziplinen zu intensivieren. Zudem braucht man für den Leistungssport durchschnittlich 8 bis 10 Jahre, bis man auf einer Europameisterschaft mitmachen kann. Daher sind besonders Erfolge in Kampfsportarten in kürzester Zeit oder Versprechen von Trainern, Sportler erfolgreich zu machen, mit einer gewissen Skepsis zu betrachten.

Nächsten Schnupperkurse für Jugendliche ab 14 Jahren finden bis Ende September jeweils von 19:45 – 21:15 in der Friedensgrundschule statt.
Es empfiehlt sich langfristig natürlich an allen Einheiten teilzunehmen. Ausnahmen sind aber möglich und können mit den Trainern abgestimmt werden. Vorkenntnisse oder spezielle Sportkleidung wie etwa ein Taekwondo Anzug sind nicht erforderlich.

Haben Sie Fragen? Möchten Sie weitere Infos zum Training, den Anfängerkursen für Jugendliche , dem Kinder- und Jugendtraining oder zum Taekwondo ganz allgemein? Dann rufen Sie uns gerne an unter Telefon 0172 – 88 98 28 1 oder besuchen Sie uns unter www.tkd-team.de.